Krankenversicherung Teilzeit

Von Arbeit in Teilzeit ist nur dann zu sprechen, wenn die gewöhnliche Arbeitszeit des Arbeitsnehmers kürzer ist als, logischerweise, einem Arbeitnehmer, der vollzeitbeschäftigt ist. Wenn keine regelmäßige Arbeitszeit vereinbart wurde, so ist der Arbeitnehmer automatisch teilzeitbeschäftigt, da in der Regel die Arbeitszeit im Durchschnitt nur auf ein Jahr begrenzt ist. Was es in der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung zu beachten gilt, wenn Sie in Teilzeit arbeiten, soll folgend geklärt werden.

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Voraussetzungen zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung:

  • Sie sind Beamter/in oder Beamtenanwärter
  • Sie sind selbstständig oder freiberuflich tätig oder planen dies zu werden
  • Sie sind Student oder Studentin
  • Sie verdienen als Angestellter min. 53.550 Euro im Jahr

Lassen Sie sich über die Möglichkeiten einer privaten Krankenversicherung informieren. Dabei wird Ihnen ein TÜV geprüftes Formular sicher helfen. 

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Krankenversicherung Teilzeit

Teilzeitförderung durch den Arbeitgeber

Ein Arbeitnehmer, der sich für die Teilzeit entschieden hat, darf nicht schlechter behandelt werden, nur weil dieser weniger arbeitet. Seit der Neuregelung in Bezug auf die Teilzeitarbeit hat der Arbeitgeber die Pflicht, Teilzeitarbeit zu fördern und seine Arbeitnehmer, in allen Positionen, ob leitend oder Hilfskraft, Teilzeitarbeit anzubieten. Dieser hat diesbezüglich Arbeiten, die er entweder offenkundig oder nur innerhalb des Unternehmens ausgeschrieben hat, als Teilzeitarbeitsplätze bekanntzugeben, wenn der Arbeitsplatz sich hierfür als geeignet erscheint.

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Informationen im Unternehmen

Außerdem muss der Arbeitgeber jeden Arbeitnehmer, die ihm den Wunsch nach einer Teilzeitbeschäftigung geäußert haben, über vorhandene Arbeitsplätze bekanntmachen, die im Unternehmen besetzt werden sollen. Falls ein Betriebsrat im Unternehmen ansässig ist, muss auch dieser Informationen darüber erhalten, dass es neue Teilzeitbeschäftigungsangebote gibt. Der Vorteile einer PKV ist unter anderem der, dass auch Erwachsene Anspruch auf eine Behandlung beim Kieferorthopäden haben.

Arbeitgeberzuschuss- Zustimmung des Arbeitsgebers unabdingbar

Jeder Arbeitnehmer, der bereits länger als sechs Monaten in einem Arbeitsverhältnis steht, kann eine vertraglich festgelegten Arbeitszeitverringerung verlangen, soweit der Arbeitgeber, abgesehen von der Personenanzahl, die sich in der Berufsausbildung befinden, im Allgemein mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Arbeitgeber muss bei der Arbeitszeitverringerung zustimmen und die Verteilung der Arbeitnehmerwünsche entsprechend festzulegen, wenn keine betriebliche Gründe entgegenstehen.

Ablehnungsgründe gegen Teilzeitarbeit

Zu den betrieblichen Gründen zählt vor allem die Arbeitszeitverringerung der Arbeitszeit, die Abwicklung, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Unternehmen essentiell beeinträchtigt oder erstaunliche Kosten verursacht. Andere Ablehnungsgründe können durch den Tarifvertrag vereinbart werden. Lehnt der Arbeitgeber die beantragte Teilzeit ab, kann der Arbeitnehmer seinen Anspruch gerichtlich geltend machen und das Gericht um Überprüfung des Falles bitten.

Auswahl zwischen gesetzliche oder private Krankenversicherung

Bei der Einstellung von Mini-Jobbern muss der Arbeitgeber pauschale Steuerbeiträge an die Minijobzentrale abgeben. Diese Zentrale verteilt die eingezogenen Beträge auf die Krankenkassen, Finanzbehörden, Rentenversicherungsträger und möglicherweise (wer kirchlichen Glauben hat und kirchlich beigetreten ist) an die Kirchen. Auch während der Elternzeit und für einen Teilzeitstudent.

Tipp: Beamte können eine Befreiung der Versicherungspflicht beantragen und eine Riester-Rente abschließen. 

Nebenberuflich bei demselben Arbeitgeber

Wer bereits schon Vollzeit arbeitet, aber noch eine geringfügige Nebenbeschäftigung ausüben möchte, um sein „Taschengeld“ aufzubessern, darf diese Arbeit nicht bei demselben Arbeitgeber ausüben, ohne, dass es eine Zusammenrechnung dieser Arbeit erfolgt. Eine derartige Addition hinsichtlich der Sozialversicherung startet mit dem Nebenjob. Bei zusätzlichen Einkünften aus weiteren Beschäftigungsverhältnissen muss an der Sozialversicherungspflicht gedacht werden. Alles zur Beitragsbemessungsgrenze, zum Vergleich, zur Elternzeit und alle anderen wichtigen Themen der Pflegeversicherung und der Krankenkasse unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/news/.

Übliche Beitragssätze für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Die Sozialversicherungspflicht ist zu den üblichen Beitragssätzen abzugeben. Der Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer führen je ihre Anteile an den Sozialversicherungsträger ab. Die pauschalen Abgaben gehen in der Regel stets an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft in Bochum, die sogenannte Mini-Jobber-Zentrale. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse ist immer dann möglich, wenn die Versicherten ein Einkommen erzielen, dass unter der der relevanten Grenze liegt.

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Berücksichtigung bei der Lohnberechnung

Wenn der Lohn berechnet werden soll, muss hinsichtlich der Tarifbindung der tariflich festgelegte Betrag zugrundegelegt werden. Auch in diesem Fall, wenn beispielsweise der Lohn geringer vereinbart werden soll. Darüber hinaus ist das 13. Gehalt, sprich das Weihnachts- oder Urlaubsgeld, mit zu berücksichtigen. Der Arbeitgeber muss Rentenversicherungsabgaben bis zu 15 Prozent abgeben. Dieser Betrag setzt sich aus 13 Prozent Krankenversicherung (im Falle der gesetzlichen Krankenversicherung) und 2 Prozent Teilzeitbeschäftigung-Pauschalsteuer zusammen. Es gilt die jahresarbeitsentgeltgrenze für die PKV nur dann nicht zu erreichen, wenn die Verbraucher selbstständige tätig sind oder studieren.

Wichtig: Für Studenten besteht in Deutschland eine gesetzliche Versicherungspflicht. Ohne einen Krankenschutz (PKV oder GKV) droht die Exmatrikulation. Das gilt auch für Teilzeitstudenten.

Regelungen beim Minijob

Am 01.01.2013 hat sich der Minijob von 400,00 Euro auf 450,00 Euro geändert. Diese Verdienstgrenze (die sogenannte Teilzeitbeschäftigungsgrenze) unterliegt grundsätzlich der Versicherungspflicht. Hierdurch bekommen die Teilbeschäftigte Ansprüche auf jedes Leistungskomplettpaket. Da der Arbeitgeber für den Mini-Jobber einen Pauschalbetrag von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, muss nur noch die Differenz zum generellen Beitragssatz von 18,9 Prozent ausgeglichen werden. Daraus entsteht ein 3,9 Prozent Eigenanteil, den der Teilzeitbeschäftigte zahlen muss. Hier geht es zur Kategorie „geringfügige Beschäftigung in der privaten Krankenkasse„.

Befreiungsrecht für den Teilzeitbeschäftigten

Ferner haben Teilzeitbeschäftigte die Möglichkeit sich von ihrer Versicherungspflicht ihres Rentenversicherungsanbieters befreien zu lassen. Der Teilzeitbeschäftigte muss nur ein geeignetes Schreiben aufsetzen und dem Arbeitgeber mitteilen, dass dieser einer Befreiung zustimmen soll. In diesem Fall entfällt der Eigenanteil für den Arbeitnehmer. Dahingegen zahlt der Arbeitgeber nur noch den pauschalen Betrag zur Rentenversicherung. Allerdings verlieren die Teilzeitbeschäftigten die benötigten Ansprüche spezieller Leistungen im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung.

Keine Befreiung = vollwertige Pflichtbeitragszeiten

Wer nicht von seinem Befreiungsrecht Gebrauch machen möchte, erhält durch seine Teilzeitbeschäftigung gleichwertige Pflichtbeitragszeiten beim Rentenversicherungsanbieter. Die Rentenversicherungsträger beziehen diese Zeiten vollumfänglich bei den geforderten Mindestversicherungszeiten (die sogenannten Wartezeiten) für alle Rentenversicherungsleistungen.

Die private Krankenversicherung bei Teilzeit

Wer bereits vor dem 01.01.2013 eine Teilzeitbeschäftigung angenommen hat, bleibt versicherungsfrei in der Rentenversicherung. Jeder Teilbeschäftigte bekommt die Gelegenheit, eine Beitragsaufstockung im Hinblick auf die Versicherungsfreiheit zu unternehmen. Wichtiges zur UniVersa als private Krankenversicherung auch hier.

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Quellen