Private Krankenversicherung Baby

Für neugeborene Kinder besteht grundsätzlich eine freie Wahl zwischen den beiden Systemen, wenn ein Elternteil gesetzlich und das andere Elternteil privat versichert ist. Grundsätzlich werden Babys bei demjenigen Mitglied mitversichert, welcher das höhere Einkommen erzielt. Sind beide Eltern privat krankenversichert, so gilt auch die PKV für das Kind. Eine gute Absicherung kostet im Monat etwa 80 Euro. Der Vorteil ist, dass keine Gesundheitsprüfung im Rahmen der PKV notwendig ist.

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Private Krankenversicherung Baby nach Geburt

Private Krankenversicherung Baby

Im Zuge des Antragsformulars einer privaten Krankenkasse müssen sich auch Kinder einer Gesundheitsprüfung beim Anbieter unterziehen. Das gilt jedoch nicht für neugeborene Babys und Adoptivkinder. Denn in beiden Fällen besteht laut Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ein gesetzlicher Annahmezwang (Kontrahierungszwang). Es gibt auch Regelungen, die festschreiben, dass ein Kind auch dann in die PKV aufgenommen werden muss, wenn bereits Vorerkrankungen bestehen sollten.

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Ab wann gelten zeitliche Fristen für die Aufnahme

Die „Kindernachversicherung“ besagt, dass ein Versicherer immer dann zur Aufnahme verpflichtet ist, wenn mindestens ein Elternteil in der privaten Krankenvollversicherung abgesichert ist. Das Baby muss laut Kontrahierungszwang ohne Wartezeiten und auch ohne Risikozuschläge mitversichert werden. Die Voraussetzung ist jedoch, dass die Anmeldung innerhalb der ersten zwei Monate nach der Geburt des Babys erfolgt ist. Des Weiteren wird vorausgesetzt, dass der Versicherungsschutz für das Baby oder das Adoptivkind nicht über dem Niveau der Eltern selbst liegt. Versichert wird das Kind immer in der Krankenkasse des Elternteils, das auch das höhere Einkommen erzielt.

PKV Kosten für das Kind

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse wird für das Kind in der Familienversicherung ein Beitrag erhoben. Der monatliche Beitrag liegt bei etwa 80 Euro. Es kann auch ein Selbstbehalt mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart werden. Dazu raten Experten jedoch ab. Der Vorteil der Familienversicherung ist allerdings, dass die Leistungen weitaus umfassender gesteckt sind als bei der GKV. So werden beispielsweise auch die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen und kieferorthopädische Behandlungen erstattet. Gesetzliche Versicherer erstatten derartige Kosten nicht, Eltern müssen hierfür selbständig aufkommen.

Vergleich der Beiträge

Da Mutter oder Vater sich bereits kurz nach der Geburt zu entscheiden haben, wo der Nachwuchs versichert werden soll, bleibt nur wenig Zeit. Wir bieten Ihnen einen Vergleich der besten Versicherungen, die bereits ab dem ersten Tag eine sehr gute Absicherung zu bieten haben. Vergleichen Sie die besten Krankenkassen auch unter www.pflegeversicherung-heute.de/private-krankenversicherung-angebotsformular.

Regelung bei verheirateten Paaren

Für den Fall, dass ein Ehepartner private versichert ist, der andere aber in der Kasse krankenversichert ist, so kann das Baby nur dann gesetzlich geschützt werden, wenn der privat versicherte Partner unter der relevanten Versicherungspflichtgrenze ein Einkommen erzielt. Die relevante Pflichtversicherungsgrenze wurde im Jahre 2017 auf 57.600 Euro angehoben. Weitere Antworten zu diesem Thema sowie zum aktuellen Test auch hier.

Weitere Voraussetzungen bei Heirat und Test

Wer sein Kind in einer privaten Versicherung abgesichert wissen möchte, der hat eine 3-monatige Vorversicherungszeit zu erfüllen. Ansonsten greifen die gesetzlichen Regelungen nicht. Der Test zeigt aber auch, dass einige Anbieter auf derartige Bedingungen verzichten und Neugeborene und Adoptivkinder auch ohne Gesundheitsprüfung in den Krankenschutz aufnehmen. Im Test gute Versicherer sind unter anderem die Debeka Versicherung, die HanseMerkur und die AXA.

Krankenkasse während der Elternzeit/Babypause

Wer sich eine Babypause nimmt, der kann unter Umständen auch unter die relevante Pflichtgrenze fallen und muss sich und sein Baby gesetzlich absichern. Problemtisch kann es auch dann werden, wenn der prozentuale Arbeitsgenzuschuss nach der Schwangerschaft wegfällt. In einem solchen Fall kann es schwierig werden die Prämien zu zahlen. In einigen Fällen bieten sich alternative Tarife für den Zeitraum der Schwangerschaft innerhalb der gleichen Gesellschaft an. Für Beamte gibt es eine Kostenübernahme von bis zu 80 Prozent für versicherte Kleinkinder vom Staat dazu. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Themen auch auf diesem Artikel.

Wenn das Kind erkrankt ist

Ein Kontrahierungszwang besteht auch dann, wenn der Nachwuchs erkrankt sein sollte oder eine Behinderung vorliegt. Es gilt auch bei erkrankten Kindern die rechtliche Frist. Der Schutz muss auch dann ohne Risikozuschlag gelten, wenn das Kind an ADHS erkrankt sein sollte. Weitere Leistungen der PKV sind:

  • Zuschuss vom Arbeitgeber
  • Anspruch auf Krankengeld nach entsprechender Lohnfortzahlung, wenn der Nachwuchs krank ist
  • Kinder können kostenlos als gesunde Begleitpersonen mit zur Mutter Kind Kur
  • Tarif gilt auch bei Ausbildung/im Studium

Erst wenn das Kind selbst Geld verdient, gilt es eine eigene Krankenversicherung abzuschließen bzw. einen Wechsel vorzunehmen.

Private Krankenversicherung für Baby im Test sehr preiswert

Eine private Krankenversicherung für das Baby bietet den Vorteil, dass es mehr Leistungen gibt als im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse. Der Beitrag in der PKV Familienversicherung für das Kind liegt bei rund 80 Euro im Monat. Die Vorteile liegen insbesondere in den Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen, die in er gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. Weitere Informationen zum Private Krankenversicherung Baby Test auch hier.

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