Was ist das

Pflegeversicherung – was ist das?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist die insgesamt fünfte Säule im Rahmen der Sozialversicherung und deckt die stationären und häuslichen Pflegekosten zu einem bestimmten Prozentsatz. Die Einteilung nach Pflegegrad (neue Pflegestufe) entscheidet über die Kostenübernahme der Pflegeversicherungen (PV). Die Voraussetzung für den Erhalt der Gelder ist ein erhöhter Pflegebedarf, der mindestens sechs Monate lang in Anspruch genommen werden muss. Da die gesetzliche Pflegeversicherung erst seit dem 1. Januar 1995 besteht ist sie die jüngste Sozialversicherung, aber nicht unwichtigste.

Da die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten im Pflegefall nur zu einem bestimmten Teil decken kann, sollten Versicherten mit einer Zusatzpflegeversicherung vorsorgen, um auch die Leistungen erhalten zu können, die tatsächlich benötigt werden.

Die fünf Säulen der Sozialversicherung – was ist das eigentlich

Bereits im Jahre 1883 wurde in Deutschland die gesetzliche Krankenversicherung als Teil des deutschen Sozialversicherungssystems durch Otto von Bismarck eingeführt. Im Laufe der Geschichte hat sich daraus unser heutiges System gebildet:

  1. Krankenversicherung
  2. Berufsunfallversicherung
  3. Rentenversicherung
  4. Arbeitslosenversicherung.
  5. Pflegeversicherung

Die oben benannten Sozialversicherungen bilden das 5-Säulen-System. In allen Bereichen erfolgt jedoch nur eine Teildeckung der Kosten- Ob Rente, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit – In allen Bereichen reicht die gesetzliche Variante kaum noch aus. Es gilt private Vorsorge zu treffen.

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Was sind eigentlich die neuen Pflegegrade in der Pflegepflichtversicherung

Im Zuge des zweiten Pflegestärkungsgesetz wird nun eine neue Klassifizierung eingeführt. Stärker berücksichtigt werden sollen nun auch Menschen mit Demenz. Um eine bessere Feststellung der eingeschränkten Alltagskompetenz vornehmen zu können, werden bestimmte Einschätzungen vorgenommen. Werden die Kompetenzen nicht mehr erreicht, erfolgt eine Einteilung in die fünf Pflegegrade, die laut § 140 SGB XI in den Anträgen geregelt werden. Das alte System der Pflegestufe wurde von den Pflegekassen abgelöst. Erfahren Sie hier auch mehr zum Pflegegeld.

Die Einteilung der Pflegegrade laut Pflegekassen

Die folgenden Punkte entscheiden über die jeweilige Einstufung der Versicherten im Rahmen der Pflegegrade:

  1. 12,5 bis unter 27 Punkte: Pflegegrad 1
  2. 27 bis unter 47,5 Punkte: Pflegegrad 2
  3. 47,5 bis unter 70 Punkte: Pflegegrad 3
  4. 70 bis unter 90 Punkte: Pflegegrad 4
  5. 90 Punkte und mehr: Pflegegrad 5

Experten schätzen im Besonderen die Faktoren kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Mobilität, Selbstversorgung, Bewältigung krankheitsbedingter Anforderungen als auch die Gestaltung des Alltagslebens ein. Je nach Schwere der Gesichtspunkte erfolgt eine unterschiedliche Beurteilung der Situation. Finden Sie auch hier heraus, wie viel die Pflegeversicherung im Pflegefall zahlt.

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