Pflegeversicherung Sachsen, Pflegeversicherung Sachsen 2015

Pflegeversicherung Sachsen 2017

Mit der Pflegeversicherung (1995 ) wurde die fünfte Säule der Sozialversicherung innerhalb Deutschlands ins Leben gerufen. Hierdurch sollen die Leistungen vor allem die Pflege betroffener Personen abgesichert werden. Somit wurden diese Leistungen für den Eintritt eines Versicherungsfalles gesetzlich festgeschrieben, welches im SGB verankert ist. Doch die Pflegeversicherung musste immer wieder durch Beitragsanpassungen erneuert werden.

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Pflegeversicherung  Sachsen

Pflegeversicherung Sachsen 2015
Pflegeversicherung Sachsen 2016

Die Pflegeversicherung Sachsen ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, denn nicht nur im hohen Alter nimmt die Gefahr drastisch zu auf eine eventuelle Pflege angewiesen zu sein, sondern auch in jungen Jahren kann eine Pflegebedürftigkeit erforderlich werden. Bereits im Jahre 1995 als gut gemeinte Absicherung gegen jegliche Fälle einer eventuellen Pflegebedürftigkeit wurde die gesetzliche Pflegeversicherung unter massiven Protesten vonseiten ihrer Kritiker dennoch eingeführt. Eine Übersicht über die Beiträge hier.

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Keine Zukunft

Allerdings kann heute mit Gewissheit behauptet werden, dass diese Versicherungsform keinerlei Zukunftsperspektiven besitzt. So muss sich die damalige Führungsebene das Eingeständnis machen, mit dieser Entscheidung in eine unwirtschaftliche Zukunft investiert zu haben. Die Prognosen aus reiner wirtschaftlicher Sicht betrachtet, sehen für diese Form der Versicherungsleistung ohne einschneidende Reformen keinerlei Anhaltspunkte, um auch in naher Zukunft weiterhin bestehen zu können.

Die Zahl der Pflegebedürftigen ist dramatisch gestiegen

Da sich die gesetzliche Pflegeversicherung einzig und allein aus Umlagen finanziert, wird es bei dieser Art von Versicherungen ohne gravierende Reformen in absehbarer Zeit unweigerlich zu erheblichen finanziellen Problemen kommen. Mit der Einführung der sogenannten drei klassischen Säulen der Sozialversicherung, welche zum Ende des 19. Jahrhunderts als Renten-, Kranken- und Unfallversicherung geschaffen wurden, war die Zahl der Pflegebedürftigen kaum wahrzunehmen. Die Gründe hierfür waren zum einen darin zu sehen, dass der Fortschritt der Medizin noch auf einem Niveau angesiedelt war, welcher eine geringere Lebenserwartung zur Folge hatte. Infolgedessen spielte die Zahl der pflegebedürftigen Personen in der Öffentlichkeit keine gravierende Rolle. Die Menschen, welche während dieses Zeitraumes dennoch auf eine Pflege durch Dritte angewiesen waren, machte nur einen sehr geringen Prozentsatz aus und wurde dann meist im Kreise engster Familienangehöriger durchgeführt.

Zunehmende Lebenserwartung ein Stolperstein für die Pflegeversicherung

Im Verlaufe des 20. und 21. Jahrhunderts ist die durchschnittliche Lebenserwartung drastisch gestiegen, was letztendlich erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die beanspruchten Leistungen einer Pflegeversicherung hatte und dem eigentlichen Konzept dieser Versicherungsform sprichwörtlich aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Die Kostenexplosionen geht insbesondere zulasten der Krankenkassen und Sozialhilfeträger, denn laut nahezu aller Politiker handelt es sich bei der Pflegebedürftigkeit um einen erhöhten Risikofaktor.

Beitragsanpasssung für Rentner

Insbesondere Rentner waren von diesen Beitragsanpassungen betroffen, denn pünktlich zum 1. April 2004 wurden die bisherigen Zuschüsse von immerhin fünfzig Prozent nicht mehr wie bisher von der Rentenversicherung getragen. Das bedeutete für Rentner, ab diesem Zeitpunkt in voller Höhe aus eigenen Mitteln aufbringen zu müssen. Unmittelbar danach erfolgte im Zuge des demografischen Wandels eine weitere Beitragsanpassung, welche seit dem 1. Januar 2005 in Kraft trat. Hiervon betroffen waren Familien oder Einzelpersonen, welche ohne eigene Kinder galten eine Beitragserhöhung von 0,25 Prozent ihres Einkommens in Kauf nehmen mussten. Das galt auch nach einer erfolgten Eheschließung, wenn Stiefkinder oder Adoptivkinder vorhanden waren, denn diese wurden nicht als eigene Kinder gleichgestellt. Diese Beiträge gelten ausschließlich für die soziale Pflegeversicherung.

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Welche Leistungen werden durch eine Pflegeversicherung nach dem SGB abgesichert

Durch die gesetzlich geregelte Pflegeversicherung werden in erster Linie alle Leistungen für die Pflege betroffener Personen Zuwendungen abgesichert, das betrifft zum Beispiel Kosten für erforderliches Pflegepersonal, Unterbringung in einem Pflegeheim, sowie Zuschüsse bei der Einrichtung einer Wohnung für Behindertengerechtes wohnen. Diese Leistungen sind zudem im SGB gesetzlich verankert worden. Hierbei ist die Beitragsbemessung einer Pflegeversicherung in Sachsen weitaus höher, als in anderen Bundesländern, was einzig und allein damit zu begründen ist, dass im Freistaat Sachsen zur Finanzierung dieser Versicherungsleistung kein Feiertag abgeschafft worden ist. Damit bildet der Freistaat Sachsen als einziges Bundesland eine Ausnahme, welche auf Kosten der Beitragszahler geht.

Im Freistaat Sachsen ist der Arbeitnehmeranteil höher als Arbeitgeberanteil

Lag der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bis zum 31. Dezember 2012 noch bei 1,95 Prozent des Bruttoeinkommens für Beitragszahler mit Kindern. Kinderlose Beitragszahler hingegen mussten hierfür immerhin 2,2 Prozent des Bruttoeinkommens als Beitrag zur Pflegeversicherung abführen. Zu Beginn des Jahres 2017 hat sich der Beitragssatz deutlich erhöht, so mussten 2,55% Prozent des Bruttoeinkommens bei Betragszahlern mit Kindern aufgebracht werden und 2,80 Prozent von kinderlosen.

Sachens gesonderte Stellung

Sachsen nimmt hierbei eine gesonderte Stellung ein, denn im Freistaat ist der Arbeitnehmeranteil bei der Pflegeversicherung deutlich höher, als dies in anderen Bundesländern der Fall ist. Der Grund dafür ist in der Beibehaltung des gesetzlichen Feiertages (Buss- und Bettag), welcher in anderen Bundesländern zwecks Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde. Das bedeutet in der Praxis, anders als im übrigen Bundesgebiet beträgt der Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung in Sachsen 1,775 Prozent von immerhin 2,05 Prozent erforderlicher Beitragsbemessung. Unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/pflegeversicherung-beitrag-in-2016/ können Sie mehr zum Beitrag in die gesetzliche Pflegeversicherung lesen.

Kinderlose Beitragszahler

Kinderlose Beitragszahler im Freistaat Sachsen müssen sogar 2,025 Prozent aufbringen, was gegenüber dem übrigen Bundesgebiet mit 1,525 schon eine deutliche Beitragssumme ausmacht. Beitragszahler zur Absicherung der Pflege im Bedarfsfall in anderen Bundesländern hingegen teilen sich diesen Anteil gleichermaßen mit dem Arbeitgeber, welcher 1,275 Prozent beträgt. In Sachsen beträgt der Arbeitgeberanteil hingegen gerade einmal 0,775 Prozent.

Pflegeversicherung  Sachsen 2017

Obwohl die Pflegeversicherung zu Beginn als fünfte Säule bei der Sozialversicherung eine durchaus positive Bilanz aufweisen konnte, war dennoch zu befürchten, dass diese anfängliche Rechnung am Ende als gesetzlich verankerte Absicherung aller erforderlichen Leistungen für die Pflege im Bedarfsfall aufgehen konnte. Trotzt gesetzlicher Verankerung aller Leistungen zur Pflege betroffener Personen im SGB, mussten im Sinne des demografischen Wandels immer wieder Beitragsanpassungen in Kauf genommen werden. Mehr dazu können Sie auch immer unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/ nachlesen.

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Quellen zum Thema Pflegeversicherung Sachsen 2017