Pflegeversicherung Krankenversicherung Unterschied

Die gesetzliche Pflegeversicherung und Krankenversicherung gehören zur deutschen Sozialversicherung. Jeder Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland zahlt in die Sozialversicherung ein. Aufgabe ist, dass die Gesundheit aufrecht erhalten bleibt. Außerdem soll zudem die Pflegebedürftigkeit verhindert werden. Wenn Leistungen in Anspruch genommen werden müssen, so kann dies ab Versicherungsbeginn geschehen.

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Pflegeversicherung Krankenversicherung

Pflegeversicherung Krankenversicherung Unterschied

Pflegeversicherung Krankenversicherung Unterschied

Dies ist jedoch bei der Pflegeversicherung anders. Nur wenn der Medizinische Dienst eine Einstufung in eine Pflegestufe vorgenommen hat, zahlt sie. Innerhalb von zehn Jahren muss jeder Versicherter mindestens fünf Jahre lang Beiträge zahlen. Nur dann können Leistungen in Anspruch genommen werden. Verbessert sich der gesundheitliche Zustand, wird die Pflegestufe überprüft. Bei einer dauerhaften Krankheit, übernimmt die Krankenkasse eventuell Leistungen.

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Die Pflegezusatzversicherungen im Öko Test

Pflegezusatzversicherungen ab einem Jahr:

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Pflegezusatzversicherungen ab 35 Jahre:

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Pflegezusatzversicherungen ab 65 Jahre:

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Rang 01DKVPTG
Rang 02Deutsche FamilienversicherungDFV-Deutschlandpflege Komfort
Rang 02HUK-CoburgPT Premium
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Rang 02Bayrische Beamtenkrankenkasse / UKVPflegePRIVAT Premium Plus
Rang 02Bayrische Beamtenkrankenkasse / UKVPflegePRIVAT Premium
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Rang 02LVMPZTK
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Gesetzliche Regelungen

Im fünften Gesetzbuch der Sozialgesetzgebung (SGB) ist die Krankenversicherung geregelt. Inhalte zur Pflegeversicherung sind im Gesetz zur sozialen Absicherung geregelt. Leistungen von Krankenkassen werden im Sozialgesetzbuch V beschrieben. Mit inbegriffen sind Bestimmungen zur häuslichen Krankenpflege. Auch im vierten Kapital des sechsten Sozialgesetzbuches wird der Suchende fündig.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass Leistungen nicht doppelt gezahlt werden. Wenn der Antragsteller von der Pflegekasse Leistungen erhält, dann wird die Krankenkasse nur die medizinische Behandlungspflege übernehmen. Werden technische Hilfsmittel benötigt, hängt dies von der Art des Hilfsmittels ab, ob und welche Kasse zuständig ist. Im Vorfeld sollte der Versicherte sich gut über die Leistungen, z. B. aufgrund von Berufsunfähigkeit informieren. Weitere Informationen zur Pflegeversicherung der AOK hier.

Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung

Eine Leistung der Sozialhilfe ist die Altenpflege. So können alte Menschen wieder am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen. In Form einer Beratung erfolgt eine Unterstützung bei den Städten und Kommunen. Älter Menschen, die pflegebedürftig sind, erhalten einen Zuschuss von 256 Euro im Monat. Es kann zudem eine Eingliederungshilfe beantragt werden. Ist die Pflegebedürftigkeit dauerhaft, dann kann ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung beantragt werden. Lesen Sie hier mehr dazu.

Auswahl der gesetzlichen Pflegekasse

Grundsätzlich kann sich jeder Versicherter seine Krankenkasse selber auswählen. Damit hat er Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen. Dazu gehört die ärztliche Behandlung, Krankenhausbehandlung und die Versorgung mit Arzneimitteln. Durch die Krankenkassen werden auch Mehrleistungen angeboten, z. B. bei der Gesundheitsvorsorge, bzw. alternative Heilmethoden.

Die größten privaten Krankenversicherungen nach Versicherten

  • HanseMerkur Versicherungsgruppe S
  • DKV (Victoria)
  • Debeka
  • Allianz
  • Signal Iduna (mit Deutscher Ring)
  • Central Krankenversicherung
  • Axa (Colonia, DBV-Winterthur)
  • Ergo Direkt
  • HanseMerkur
  • Continentale
  • Barmenia
  • Union Krankenversicherung
  • Versicherungskammer Bayern
  • HUK-Coburg
  • R+V
  • Süddeutsche Krankenversicherung
  • Hallesche
  • Deutscher Ring
  • Gothaer
  • ARAG
  • Envivas Krankenversicherung
  • Inter
  • DEVK
  • Landeskrankenhilfe LKH
  • Universa
  • Württembergische Krankenversicherung
  • LVM
  • Münchener Verein
  • Nürnberger
  • PAX-Familienfürsorge Krankenversicherung
  • Alte Oldenburger Krankenversicherung
  • Provinzial
  • Alte Oldenburger VVAG
  • Concordia
  • Praenatura VVaG
  • Mannheimer Versicherungen
  • Mecklenburgische
  • Freie Arztkasse
  • Vigo Krankenversicherung (Düsseldorfer Versicherung)
  • LIGA Krankenversicherung katholischer Priester VVag
  • Augenoptiker Ausgleichskasse
  • Krankenunterstützungskasse der Berufsfeuerwehr Hannover
  • St. Martinus Kranken- und Sterbekasse

Für Medikamente, bestimmte Behandlungsformen und Zahnersatz müssen die Kassenpatienten zuzahlen. Pro Verschreibungseinheit beträgt die Zuzahlung zehn Euro. Bei der Familienversicherung können sich der Ehepartner und die Kinder günstiger mitversichern lassen. Bis zum 18. Lebensjahr sind sie von der Zuzahlung bei Medikamenten und so weiter befreit.

Gesundheitsreform aus dem Jahr 2007 und Beiträge

Seit dem Jahr 2007 gibt es eine Versicherungspflicht für den gesamten Krankenversicherungsbereich. Seit 2009 ist auch die private Krankenversicherung davon betroffen. Es wurde ein einheitliche Beitragssatz für alle Versicherten festgelegt. Alle Beiträge sowie Steuerzuschüsse fließen in einen Fonds. Dieser wird auf alle Krankenkasse gleichverteilt. Wenn einzelne Versicherte an schweren und kostenintensiven Krankheiten leiden, wird diese Krankenkasse stärker bezuschusst.

Kaum Wahlrecht für gesetzlich Versicherte

Das Wahlrecht des Versicherten wurde durch die Gesundheitsreform stark beeinflusst. Denn bei den Medikamenten kann jede Krankenkasse selber die Verträge mit den Firmen abschließen. Die Versorgung der Patienten mit Gehhilfen, ist nun Aufgabe der Krankenkasse. Die Gesamtkrankenversicherung für alle Menschen hat den Vorteil, dass niemand finanziell überfordert werden muss. Denn die Zuzahlungen innerhalb eines Jahres dürfen nicht über die Grenze von 2 Prozente seiner Einnahmen gelangen. Alles was darüber hinaus ist, muss die Krankenkasse bezahlen. Dies gilt insbesondere für chronisch kranke Menschen. Wenn diese die Pflegestufe 2 oder 3 haben, der Grad der Behinderung mindestens 60 Prozent beträgt, oder eine ständige medizinische Versorgung notwendig ist, dann hilft an dieser Stelle die Krankenkasse. Beachtet werden muss, dass Nachweise vorgelegt werden müssen. Wird die Belastungsgrenze erreicht, sollte der Betroffene rechtzeitig bei der Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung stellen.

Krankenkassen müssen Chronikerprogramme anbieten

Eine Pflicht der Krankenkasse ist, dass sogenannte Chronikerprogramme angeboten werden. Es solle eine abgestimmte Versorgung der Chroniker gewährleistet sein. Von der Krankenkasse kann der Versicherungsnehmer dadurch Vergünstigungen erhalten. Er sollte jedoch vorab prüfen, ob solche Programme tatsächlich sinnvoll sind. Durch die Gesundheitsreform hat sich auf der Leistungsseite einiges geändert. Der Nutzer kann unter anderem Eltern-Kind-Kuren wahrnehmen, wenn dies medizinisch verordnet wurde. Außerdem wird eine Vielzahl an Schutzimpfungen durch die Kassen angeboten. Die Krankenversicherung ist klar getrennt von der Pflegeversicherung zu betrachten. Denn sie ist nur eine Leistung bei Pflegebedürftigkeit. Doch durch die Reform von Daniel Bahr hat sich auch dort einiges geändert.

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Pflegeversicherung Krankenversicherung Unterschied

Mit einem monatlichen Zuschuss kann der gesetzlich Versicherte die private Absicherung verbessern. Viele Versicherungsunternehmen bieten Angebote mit verschiedenen Optionen. Dafür kann man sich einen kostenlosen Vergleich einholen. Ziel ist, die Vorteile der Pflegeversicherung zu betrachten.

Test bei der Pflegeversicherung- Auch was für Studenten

Durch den TÜV wurden verschiedene Pflegeversicherungen im Vergleich getestet. Die Sieger hat Stiftung Warentest gekürt. Fast drei Millionen Menschen benötigen in Deutschland Pflege. Die Zahl wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Bis dahin wird die Kasse ausgeschöpft sein. Wenn jemand dann pflegebedürftig ist, wird er nur noch mit der Mindestabsicherung auskommen müssen. Alle Kosten werden nicht übernommen.

Allianz Testsieger

Bei einem Test wurden die aktuellen Pflegeversicherungen genauer unter die Lupe genommen. Die Allianz mit dem Tarif PZT schloss dabei am besten aus. Dicht geführt von der DKV mit dem Tarif PET und der Note gut. Der Testkunde ist ein 55-jähriger alter Mann, welcher einen monatlichen Beitrag von 55 Euro zahlt. Eine Alternative zur herkömmlichen Pflegeversicherung ist die Pflegezusatzversicherung. Auch die Münchener Allianz kann einen sehr guten Tarif anbieten. Ist der Kunde pflegebedürftig, kann er einen Betrag von bis zu 1744 Euro erhalten. Die stationären Kosten werden bis zu einer Höhe von 1800 Euro übernommen. Bei der Münchener Allianz gibt es keine Wartezeiten, was viele Kunden freuen wird. Für Männer und Frauen gibt es ab dem Jahr 2013 gleiche Tarife. Denn die Ausreden der längeren Lebenserwartungen werden nicht mehr akzeptiert.

Weitere gute Anbieter

Weitere gute Tarife lieferten diese Versicherungen: HanseMerkur, VGH, Huk-Coburg, Signal-Iduna, Barmenia. Die Anbieter erhalten die Gesamtnote gut. Alle Testberichte fallen aus Sicht der Kunden sehr gut aus. Die Höhe des Pflegegeldes hängt von der Pflegestufe ab. Die Einstufen sind je nach Pflegegrad unterschiedlich. Von den staatlichen Versicherungen werden folgende Tagesgelder zur Verfügung gestellt. In der Pflegestufe I erhält eine versicherte Person 235 Euro. Pflegestufe II bis zu 440 Euro und in der Pflegestufe III gibt es bis zu 700 Euro. Bei dem Testsieger gibt es in der Pflegestufe I mehr als 480 Euro. Ausnahmen gibt es nur in den Stufen II und III. Doch klar ist, dass die Anerkennung bei den ersten Stufen sich für Kunden sehr schwierig gestalten könnte. Weitere Themen zur PKV:

Pflegetagebuch

Der Tagesablauf muss so detailliert wie möglich gestaltet sein. Die Familie sollte dokumentieren, wo Hilfe benötigt wird. Z. B. beim Putzen der Wohnung, bei der Grundpflege, beim Einkaufen, Duschen, oder Baden. So kann der Pflegebedarf festgehalten werden. Falls eine Ablehnung zutrifft, dann sollte der ältere Bürger sofort einen Widerspruch schreiben. Es ist auch sinnvoll, den Pflegenden genau anzuweisen, damit er den Alltag nicht alleine und eigenständig meistern muss. Viele Bedürftige geben dies aus Stolz nicht an. Doch dies ist für die Krankenkasse vorteilhaft. Weitere Informationen zum Thema Pflegeversicherung Krankenversicherung finden sich auf https://www.pflegeversicherung-heute.de/.

Was ist der Unterschied zwischen Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Es gibt die Möglichkeit, dass Bedürftige ein Tagebuch führen können. So können sie belegen, wie viel Stunden die Pflege am Tag beansprucht. Auch die Höhe des Aufwandes kann dann abgeschätzt werden. Ein Arzt von der Krankenkasse wird dann den Bedürftigen befragen und genauere Angaben treffen. Es folgt dann meist sofort eine Ablehnung und Anerkennung. In einer solchen Situation ereilt oft das Schicksal viele Betroffene. Der Versicherte kann gegen das negative Gutachten Widerspruch einlegen.

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Quellen zum Thema Pflegeversicherung Krankenversicherung Unterschied