Pflegeversicherung Erhöhung 2018

In den letzten Jahren mussten die Bedingungen und Beitragssätze für Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehrmals geändert werden. So ist es beispielsweise im Bereich der Pflegeversicherung so. Der Bundesrat hat dem ersten Pflegestärkungsgesetz zugestimmt. Hier wurde beschlossen, dass der Beitragssatz im Januar 2015 ansteigt. Arbeitgeber müssen mehr an die Sozialkasse abführen und Arbeitnehmer werden auf dem Lohnzettel sehen, dass mehr Geld für die PV abgezogen wurde. Laut SGB ist jeder, der in die gesetzlichen Krankenversicherung einzahlt auch pflegeversicherungspflichtig. Im Jahr 2018 sind keine Erhöhungen geplant. 

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Der Beitragssatz 2018

Pflegeversicherung Erhöhung 2015

Pflegeversicherung Erhöhung 2018

Doch in welcher Höhe ist der Prozentsatz nun eigentlich? Er wurde um 0,3 Beitragspunkte auf 2,55 Prozent angehoben. Den Beitragssatz teilen sich in der Regel Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder bezahlt die Hälfte, also 1,175 Prozent. In Sachsen gibt es eine Ausnahmeregelung. Hier muss der Arbeitnehmer 1,775  Prozent leisten. Der AG hingegen zahlt nur 0,775 Prozent. Wer ohne Kinder ist, der muss jedoch noch einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent zusätzlich leisten. Angedacht ist, dass sich der Beitragssatz 2017 nochmals um 0,2 Prozentpunkte erhöht.

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Entwicklung der Pflegebeiträge bis 2018

  • 01.01.1995 1,00 % –
    01.07.1996 1,70 % –
    01.01.2005 1) 1,70 % 1,95 %
    01.07.2008 1,95 % 2,20 %
    01.01.2013 2,05 % 2,30 %
    01.01.2015 2) 2,35 % 2,60 %
    01.01.2017 3) 2,55 % 2,80 %
  • 01.01.2017 –

Es gelten die herkömmlichen Beiträge als auch die Beiträge für Kinderlose.

Warum der höhere Beitrag

Mit dem Gesetz und der Anhebung der Beitragssätze werden die Leistungen für pflegebedürftige Personen schrittweise angehoben. Dadurch werden wesentlich bessere Betreuungsmöglichkeiten geschaffen. Neue und bessere Möglichkeiten kosten bekanntlich mehr Geld. Daher ist die Anhebung notwendig. Außerdem soll ein Vorsorgefonds gebildet werden, um die steigenden Kosten für die Leistungen auf die Generationen verteilt finanzieren zu können. In absehbarer Zeit sind nicht mehr so viele Beitragszahler vorhanden. Von daher muss gehandelt werden.

Verbesserte Leistungen in Stufe Eins und Zwei

Wer ein Pflegefall wird, hat ein Recht auf eine ordentliche Behandlung, gute Unterbringung und mehr. Doch die ganzen Pflegeleistungen müssen auch finanziert werden. Aufgrund der Anhebung erhalten Pflegebedürftige verbesserte Pflegeleistungen in Höhe von rund 1000 Euro pro Person. Kommt dann die zweite Stufe 2017, dann werden die Leistungen nochmals um rund 2,4 Milliarden Euro aufgestockt. Zusätzlich stehen dann für die Pflege Jahr für Jahr knapp fünf Milliarden Euro parat. Hier gelangen Sie zum Pflegeversicherungen Test.

Beitragssätze akzeptabel

Der Beitrag steigt ja nur minimal und von daher macht es sich nicht sonderlich bemerkbar. Die minimale Anhebung sollte für alle Menschen verschmerzbar sein. Man muss ja auch bedenken, dass man selber vielleicht irgendwann einmal in die Situation gerät und Pflegeleistungen notwendig werden. Spätestens dann werden Sie dankbar sein, dass so entschieden wurde und Pflegebedürftigen viele wichtige Extraleistungen gewährt werden können. Vor allem soll so das Pflegesystem auf Dauer aufrechterhalten werden, auch wenn die Zahl der Versicherungspflichtigen sinkt.

Zuschlag für Kinderlose bleibt gleich

Da Kinderlose bereits schon zusätzlich belastet werden, wurde festgelegt, dass dieser Beitragszuschlag gleich bleibt. Er liegt also wie gehabt bei 0,25 Prozent. Das ist für die kinderlosen Beitragszahler wenigstens ein guter Punkt. Seit 01.01.2005 müssen Kinderlose den zusätzlichen Beitrag entrichten. Alle diejenigen, die vor 1940 geboren sind und keine Kinder haben, kommen nicht drum herum. Leute bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres, ALG II Bezieher und Wehr- und Zivildienstleistende sind befreit. Was Sie über die Envivas wissen sollten, auch unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/envivas-pflegeversicherung-test/.

Berechnung in Sachsen, Bayern und weiteren Bundesländern

Der Arbeitgeber muss vom Bruttolohn den Arbeitnehmeranteil in Höhe von 1,275 Prozent abziehen. Zusammen mit dem AG-Anteil wird dieser Betrag dann mit der Krankenkassenmeldung abgeschickt und bei Fälligkeit an die zuständige Stelle abgeführt. Arbeitnehmer müssen sich somit um nichts weiter kümmern, als vielleicht den Lohnzettel lesen und nachrechnen, ob alles richtig berechnet wurde. In Sachsen müssen Arbeitnehmer aber 1,775 Prozent vom Bruttolohn entrichten. Der Beitrag für Kinderlose muss ebenfalls hinzugerechnet und abgeführt werden. Alles zur Bayerischen Lebensversicherung.

Pflegeversicherung Erhöhung 2017- Die Änderungen der Beitragssätze

Um auf Dauer ein gutes Pflegesystem betreiben zu können, ist es zwangsläufig notwendig, den Beitragssatz anzuheben. Doch die Anhebung 2015 hält sich im Rahmen. Es sind ja lediglich 0,3 Prozentpunkte. Im SGB wird geregelt, wer zur Zahlung verpflichtet ist. Somit wird sich die Erhöhung auf zahlreiche Arbeitnehmer auswirken. Im Jahr 2017 ist dann auch noch eine weitere Anhebung geplant. Aber auch diese Anhebung hält sich mit 0,2 Prozentpunkten für Sie im Rahmen.

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Quellen und Verweise: