Pflegeversicherung für Rentner 2017

Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung sind häufig ältere Menschen und Renter die häufigsten Antragsteller. Die Pflegeversicherung der Rentner sieht nach wie vor vor, dass ein gewisser Prozentsatz der Rente hierfür aufgewendet wird. Wie viel Prozent sie zahlen müssen und was Rentner im Speziellen bei der Pflegeversicherung beachten müssen, haben wir in unserem Beitrag verständlich zusammengefasst. 

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Die Höhe der Beiträge in 2018

Pflegeversicherung für Rentner 2017

Pflegeversicherung für Rentner 2017

Der Beitragssatz für Rentner beträgt bei der Pflegeversicherung 2,55 Prozent. In diesen 2,55 Prozent sind bereits die Beiträge enthalten, die früher sowohl vom Versicherten als auch dem Arbeitgeber übernommen worden sind. Die Beiträge werden umgehend nach Erhalt der Rente auf die entsprechende Kranken- und Pflegekasse abgeführt. Der einzige Unterschied trifft für Beihilfeberechtigte Personen zu. Sie zahlen nur den halben Beitragssatz, der 1,275 Prozent beträgt. Ist der Rentner kinderlos, zahlt er noch einmal einen Zuschlag von 0,25 Prozent.

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Rentner mit einem Minijob

Immer mehr ältere Menschen nehmen nach dem 65. Lebensjahr einen Minijob auf, um ihre karge Rente zu ergänzen. Das Problem ist hierbei meistens, dass die Beträge für die Kranken- und Pflegeversicherung nicht von dem Arbeitgeber getragen wird. Doch ist es immer ein hilfreiches Element, am Ende des Monats den Lohn für den Minijob zu erhalten und somit die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung zu bezahlen. Selbstverständlich ist es für die meisten Rentner dann erheblich schwieriger, wenn sie pflegebedürftig werden. Die DFV kann sehr gute Ergebnisse einfahren.

Top Finanzkraft der GKV Anbieter laut DFSI

Krankenkasse Geöffnet Finanzkraft
DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note
hkk Krankenkasse bundesweit 97,61 AAA Exzellent (0,7)
BKK Faber-Castell & Partner regional 94,9 AAA Exzellent (0,8)
Metzinger BKK regional 93,89 AAA Exzellent (0,9)
BKK PFAFF regional 93,68 AAA Exzellent (0,9)
BKK VerbundPlus bundesweit 93,62 AAA Exzellent (0,9)
Audi BKK bundesweit 90,73 AAA Exzellent (1,0)
SKD BKK regional 90,52 AAA Exzellent (1,0)
BKK firmus bundesweit 90,18 AAA Exzellent (1,0)
IKK gesund plus bundesweit 89,13 AA+ Sehr Gut (1,1)
Daimler BKK betriebsbezogen 87,64 AA+ Sehr Gut (1,2)
BKK Herkules regional 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
BKK Scheufelen regional 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
mhplus Betriebskrankenkasse bundesweit 86,42 AA+ Sehr Gut (1,2)
TK – Techniker Krankenkasse bundesweit 84,84 AA+ Sehr Gut (1,3)
BKK Melitta Plus regional 83,75 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Niedersachsen regional 83,22 AA+ Sehr Gut (1,4)
BKK ProVita bundesweit 82,88 AA+ Sehr Gut (1,4)
HEK – Hanseatische Krankenkasse bundesweit 82,78 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK PLUS regional 82,69 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Baden-Württemberg regional 82,59 AA+ Sehr Gut (1,4)
Salus BKK bundesweit 82,09 AA+ Sehr Gut (1,4)
R+V Betriebskrankenkasse bundesweit (ohne GS) 81,43 AA+ Sehr Gut (1,5)
AOK Hessen regional 80,94 AA+ Sehr Gut (1,5)
IKK Brandenburg und Berlin regional 80,55 AA+ Sehr Gut (1,5)
IKK classic bundesweit 80,15 AA+ Sehr Gut (1,5)
KNAPPSCHAFT bundesweit 80,01 AA+ Sehr Gut (1,5)
Bosch BKK regional 79,79 AA Gut (1,6)
Heimat Krankenkasse bundesweit 78,8 AA Gut (1,6)
AOK NORDWEST regional 76,17 AA Gut (1,7)
SBK bundesweit 74,8 AA Gut (1,8)
IKK Südwest regional 74,54 AA Gut (1,8)
BKK VBU bundesweit 73,37 AA Gut (1,9)
BKK_DürkoppAdler regional 73,17 AA Gut (1,9)
BARMER bundesweit 70,78 AA Gut (2,0)
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bundesweit 68,1 A+ Gut (2,1)
BKK Wirtschaft & Finanzen regional 68,05 A+ Gut (2,1)
Die Schwenninger Krankenkasse bundesweit 67,09 A+ Gut (2,2)
BKK ZF & Partner regional 66,3 A+ Gut (2,2)
energie-BKK bundesweit 65,23 A+ Gut (2,3)
BERGISCHE KRANKENKASSE regional 64,1 A+ Gut (2,3)
AOK Rheinland-Pfalz Saarland regional 64,04 A+ Gut (2,3)
KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit 60,07 A+ Gut (2,5)
pronova BKK bundesweit 57,61 A Befriedigend (2,7)
VIACTIV Krankenkasse bundesweit 48,92 BBB+ Befriedigend (3,1)
DAK-Gesundheit bundesweit 42,77 BBB+ Befriedigend (3,4)

Die richtigen Pflegepersonen einsetzen

Der Staat zahlt bei Pflegebedürftigkeit immer einen gewissen Betrag an die Pflegeperson aus. Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Denn es kommt immer darauf an, wer die Pflege übernimmt. Eine Pflegeperson, die von der Versicherung gestellt wird, erhält oftmals mehr, als die eigene Verwandtschaft. Allerdings sollte hierbei im Vordergrund stehen, dass der Pflegebedürftige sich meistens wohler fühlt, wenn einer aus der Verwandtschaft ihn pflegt, statt ein Fremder, den er nicht kennt. Speziell bei Patienten mit Demenz ist ein Verwandter meist der Letzte, an den sich der Mensch erinnert.

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Zuschuss vom Staat

Für bestimmte Pflegezusatzversicherungen gibt es einen staatlichen Zuschuss. Das sogenannte Pflege-Bahr ist eine solche Absicherung, die man jedoch privat abschließen muss. Die Versicherung gibt es seit 2013, der Abschluss ist freiwillig. Um einen Abschluss zu verwirklichen, müssen einige Voraussetzungen geschaffen sein. Neben einem Mindestalter von 18 Jahren dürfen noch keinerlei Leistungen diesbezüglich in Anspruch genommen worden sein. Der Versicherte zahlt jährlich mindestens 120 Euro, erhält vom Staat dafür aber zusätzlich 60 Euro pro Jahr. Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten.

Service Value Gesamt-Ranking: Senioren-Versicherer

  • sehr gut Debeka
    sehr gut HanseMerkur
    sehr gut HUK-COBURG
    sehr gut LVM Versicherungen
    sehr gut Provinzial NordWest
    sehr gut Provinzial Rheinland
    gut Aachen Münchener
    gut DEVK
    gut Gothaer
    gut Versicherungskammer Bayern
    Allianz
    ARAG
    Axa
    DBV
    Die Continentale
    ERGO
    Generali
    HDI
    Nürnberger
    R+V
    Signal Iduna
    SV SparkassenVersicherung
    Württembergische
    Zurich

Merkblatt vom BDV

Der BDV (Bund der Versicherten) hat zur Pflege-Bahr ein Merkblatt mit allen nötigen Voraussetzungen und Eigenschaften von Pflege-Bahr herausgegeben, an denen sich Interessenten orientieren können. Hier wird auch sachlich erklärt, wie alles in punkto Pflege-Bahr funktioniert. Außerdem gibt das Institut gute Ratschläge, für wen die Versicherung jeweils geeignet erscheint. Denn nur weil ein staatlicher Zuschuss gezahlt wird, heißt es noch lange nicht, dass sie auch für jeden zweckdienlich ist. Es gibt eine einheitliche Definition.

Ratschläge von der AOK

Die AOK ist innerhalb Deutschlands einer der größten gesetzlichen Versicherer. Das Unternehmen bietet nach der Auswahl der eigenen AOK in der Nähe ein großes Ratgeberportal, welches sowohl Tipps für Versicherungen als auch einen Überblick zu den jeweiligen Leistungen bietet. Hier erhält man auch Infos darüber, wenn man sich als Rentner im Ausland befindet, was heutzutage nicht mehr selten vorkommt. Viele ältere Menschen siedeln ins Ausland über, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Weiteren Themen

Tests für die Jahre 2011 bis 2017

In den Jahren 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 sowie 2017 gibt es viele Tests von der Stiftung Warentest oder Focus Money, die man sich ansehen kann, um einen guten Versicherer zu finden und die Pflegebedürftigkeit im Alter abzusichern. Hier erhält man die Möglichkeit, einen Überblick zu erhalten und auch eine Statistik zu bilden. Denn oftmals schneiden manche Versicherungen in den ersten Jahren anders ab als später. Somit lässt sich feststellen, ob die Versicherung als stabil mit ihren Leistungen gilt. Auch Wikipedia berichtet immer wieder über aktuelle Tests in den entsprechenden Bereichen.

Stiftung Warentest Testsieger Tarife für 55-jährige:

Testrang AnbieterTarifBewertung
Testrang 01Württembergische
PTPUSEHR GUT (1,5)
Testrang 02HanseMerkur
PAGUT (1,6)
Testrang 03AllianzPZTB03, PZTE03, PZTA03GUT (1,7)
Testrang 04Axa
Flex1-U, Flex2-U, Flex3-UGUT (2,0)
Testrang 05Bayerische Beamtenkrankenkasse
PflegePremium PlusGUT (2,0)
Testrang 06DFV
DFV-DeutschlandPflegeGUT (2,0)
Testrang 07Huk-Coburg
PT PremiumGUT (2,0)
Testrang 08LVM
PZT KomfortGUT (2,0)
Testrang 09UKV
PflegePremium PlusGUT (2,0)
Testrang 10Pax-Familienfürsorge
PT PremiumGUT (2,2)

Focus Money Testsieger für 60-jährige:

PlatzierungAnbieterGesamtbewertung
Platz 01Allianz1
Platz 01Debeka1
Platz 02Central1,19
Platz 03ERGO Direkt1,38
Platz 04ARAG1,44
Platz 05Barmenia1,56
Platz 05Bayrische Beamtenkasse1,56
Platz 05Nürnberger1,56
Platz 05Union1,56
Platz 06Deutscher Ring1,81

Pflegeversicherung bleibt für Rentner schwer zu tragen

Rentner haben von allen Menschen das meiste Nachsehen in punkto Krankenversicherung. Sie müssen sowohl die regulären Prozent an Beiträge zahlen als auch den Kinderlosenzuschlag, sofern sie keine Kinder haben. Viele nehmen hierfür eine weitere Arbeit an, auch wenn sie sich bereits in Rente befinden. Die Pflegeversicherung nimmt für Rentner dabei einen besonderen Platz ein. Denn sie sorgt für ihre finanzielle Unabhängigkeit, sofern sie als pflegebedürftig eingestuft werden. Eine der Möglichkeiten nennt sich Pflege-Bahr. Doch ist noch einiges andere zu beachten. Auch die DBV bietet eine Absicherung an.

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Quellen: