Pflegeversicherung Beitrag 2018

Seit 1995 ist die soziale Pflegeversicherung eine gesetzliche Pflichtversicherung und bildet die „fünfte Säule“ der deutschen Sozialversicherung. Im Zuge der Pflegereform ist auch der Beitragssatz um weitere Prozentpunkte angestiegen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen in das System der Pflegeversicherung ein. Da im Pflegefall jedoch nur eine Mindestversorgung gewährt werden kann, blicken wir auch auf die Beiträge und Leistungen der privaten Pflegezusatzversicherung.

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Pflegeversicherung Beitrag 2018: Beitragssatz in Deutschland

pflegeversicherung beitrag 2017

pflegeversicherung beitrag 2017

Der jeweils fällige Beitragssatz berechnet sich an den beitragspflichtigen Einnahmen einer gesetzlich versicherten Person. Versicherungspflichtige Mitglieder sind sowohl freiwillig als auch pflichtversicherte Personen (Quelle). Die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 4.800 Euro bildet jedoch das maximal anrechenbare Einkommen in Deutschland. Die seit 01. Januar 2017 zu zahlenden Beitragssätze:

  • Arbeitnehmer (gesamtes Bundesgebiet): 2,55 %
  • Arbeitnehmer Sachsen: 1,775 %
  • Rentner und freiwillig Versicherte: 2,55 %
  • Beihilfeberechtigte sowie Pensionäre: 1,275 %
  • Pflegeversicherung für Beamte: 1,275 %

Familienversicherte zahlen keinen Beitrag. Für Kinderlose, die das 23. Lebensjahr vollendet haben wird ein Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent erhoben. Der Arbeitgeberanteil für Sachsen beträgt 0,775 Prozent, für die restlichen Bundesgebiete 1,275 Prozent. Eine Entbindung der Beitragspflicht im Pflegefall gibt es nicht.

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Hier noch einmal die Beitragserhöhung im Überblick:

 Für Personen mit KindernFür Kinderlose
Beitragssatz seit 20132,05 Prozent2,35 Prozent
Nach der 1. Phase der Pflegereform2,35 Prozent2,65 Prozent
Nach der 2. Phase der Pflegereform2,55 Prozent2,85 Prozent

Private Pflegezusatzversicherung wird immer wichtiger

Angesichts des demographischen Wandels in Deutschland steigen auch die Kosten für Pflege. Mit der gesetzlichen Versicherung gibt es immer nur eine Mindestversorgung für die Betroffenen. Aus diesem Grund fördert die Bundesregierung private Pflegezusatzversicherungen mit fünf Euro im Monat. Bedauerlich ist nur, dass die Stiftung Warentest bei der Berechnung schlechtere Versicherungsbedingungen ausmachten musste als bei ungeförderten Versicherungen. Gut abschneiden können jedoch die Pflegetagegeldversicherungen. Weitere Informationen erhalten Sie

Beiträge für die private Vorsorge

Um im Alter bedarfsgerechte Leistungen erhalten zu können, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Absicherung. Dabei müssen Versicherte monatlich nicht mehr als 20 Euro zahlen, um einen guten Schutz erhalten zu können. Einen detaillierten Überblick über die Leistungen gibt es auch hier.

Pflegeversicherung Beitrag 2016 für Kinderlose

Seit 2005 gilt es für Kinderlose, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, einen so genannten Kindelosenzuschlag in Höhe von 0,25 Prozent zu entrichten. Der Beitragszuschlag bezieht sich jedoch nicht auf die weiteren vier Säulen der Sozialversicherung wie die gesetzliche:

Der Zuschlag für die gesetzliche Pflegeversicherung gilt ebenfalls für die Gleitzone.

Beitragsbemessungsgrenze der Pflege- und Krankenversicherung

Im Vergleich zum Jahre 2012 wurde die Obergrenze um 2,94 Prozent angehoben. Die Entwicklung der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der sozialen Pflegeversicherung sowie der gesetzlichen Krankenversicherung seit 2008:

  • 2008: 3.600,00 EUR
  • 2009: 3.675,00 EUR
  • 2010: 3.750,00 EUR
  • 2011: 3.712,50 EUR
  • 2012: 3.825,00 EUR
  • 2013: 3.937,50 EUR
  • 2014: 4.462,50 EUR
  • 2015: 4.575 EUR
  • 2016: 4.687,50 EUR
  • 2017: 4800 EUR

Die Jahrsentgeltgrenze ist auch unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/ in Erfahrung zu bringen.

Die Beitragsbemessungsgrenze bestimmt die Höhe der beitragspflichtigen Einnahmen des Versicherten, die Jahresarbeitsentgeltgrenze bestimmt hingegen die Höhe des Arbeitgeberanteils.

JahrAllgemeinBesondereÄnderung zum Vorjahr
201049.950 EUR45.100 EUR+/- 0 EUR
201149.500 EUR44.550 EUR-450 EUR
201250.850 EUR45.900 EUR+1.350 EUR
201352.200 EUR47.250 EUR+350 EUR
201453.550 EUR48.600 EUR+1.350 EUR
201554.900 EUR49.500 EUR+1.350 EUR
201656.250 EUR50.850 EUR+1.350 EUR
201757.600 EUR52.200 EUR+1.350 EUR

Die Obergrenzen der Pflegeversicherung

In der gesetzlichen Pflegeversicherung zahlen Rentner und freiwillig Versicherte einen Beitrag von bis zu 80,72 Euro im Monat. Wer im Freistaat Sachsen angestellt ist, der zahlt monatlich bis zu 60,05 Euro. Für alle anderen Bundesgebiete kann der Beitragssatz jedoch nicht mehr als 40,36 Euro im Monat ausmachen. Nur für Kinderlose gilt es bis zu 9,84 Euro mehr aufzuwenden.

Geringerer Beitrag in der Gleitzone

Arbeitnehmer, die mit einem geringeren Einkommen auskommen müssen, zahlen keinen vollen Beitrag für die Pflegeversicherung. Als Gleitzonenfall, auch als Mini-Job bezeichnet, gilt ein erzielter Verdienst zwischen 450,01 bis 850,00 Euro im Monat. Der Arbeitgeberanteil liegt in diesem Fall bei konstant 19,58 Prozent. Einen Kindelosenzuschlag gilt es auch im Gleitzonenfall zu entrichten.

Der Beitrag für die Pflegeversicherung in 2017

Wer im Alter auf Pflege angewiesen ist, der muss mit einer Leistungslücke rechnen. Im Ernstfall kommen sowohl die pflegebedürftigen Personen als auch die Angehörigen für die Differenz auf. Nur mit einer privaten Absicherung können die Leistungsdefizite ausgeglichen werden. Der Pflegeversicherungsbeitrag liegt monatlich bei nicht mehr als 20 Euro. Weitere Informationen zum Thema Pflegeversicherung Beitrag 2015 erhalten Sie auch unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/pflegeversicherung-leistungen/.

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Quellen zum Thema Pflegeversicherung Beitrag 2017