Pflegeversicherung Beamte Test

Beamte erhalten von ihrem Dienstherren die sogenannte Beihilfe, die in einem festgelegten Umfang für anfallende Krankheits- und Behandlungskosten aufkommt. Für ergänzende Leistungen müssen Beamte eine zusätzliche Krankenversicherung abschließen, die unter dem Namen „Beihilfetarife“ angeboten werden. Doch wie Arbeitnehmer und Selbständige auch, müssen Beamte eine Pflegeversicherung vorweisen, denn die Beihilfe des Dienstherren deckt im Fall des Falles nicht alle entstehenden Pflegeleistungen ab. Deshalb benötigen die Staatsdiener eine private Pflegeversicherung. Machen Sie jetzt den Pflegeversicherung Test für Beamte und lassen Sie sich ein individuell auf Ihre Person zugeschneidertes kostenloses Angebot erstellen. Wählen Sie aus den Testsiegern aus Stiftung Warentest und Focus Money.
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Pflegeversicherung Beamte Test-Für Beamte keine gesetzliche Pflegepflichtversicherung

Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert, wenn sie Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse sind. Wer in der privaten Krankenversicherung ist, schließt deshalb eine private Pflegeversicherung ab. Beamte allerdings haben keine Möglichkeiten, sich in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu versichern. Aus diesem Grund müssen sie ausnahmslos eine private Pflegeversicherung für Beamte abschließen. Ähnlich wie in der Krankenversicherung gelten auch in der Pflegeversicherung spezielle Tarife für Beamte, die auf den Beihilfeanspruch gegenüber dem Dienstherren ausgerichtet und entsprechend günstig sind.

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Möglichkeiten der Pflegeversicherung für Beamte

Grundsätzlich unterscheidet die private Pflegeversicherung die Pflegekostenversicherung, die Pflegetagegeldversicherung und die Pflegerentenversicherung.

1. Die Pflegekostenversicherung kommt für die eigentlichen Kosten der stationären Unterbringung und Betreuung auf, oder sie wird bei einer ambulanten oder teilstationären Betreuung herangezogen.

2. Die Pflegetagegeldversicherung leistet ein Pflegetagegeld, wenn der Versicherte zum Pflegefall wird.

3. Die Pflegerentenversicherung schließlich zahlt eine regelmäßige Rente, wenn der Pflegefall eintritt.

Die Pflegeversicherung für Beamte als Ergänzung und Test

Pensionsansprüche
Pflegeversicherung Beamte Test

Eine private Pflegeversicherung ist nötig, da die Pension im Pflegefall nicht ausreichen wird, um die Kosten der ambulanten oder stationären Betreuung zu tragen. Deshalb ist die private Pflegeversicherung als ergänzende Leistung zu sehen, sie kommt zur Pension des Beamten noch hinzu (Regelungen für Beamte). Da die Kosten einer ambulanten oder stationären Betreuung aber sehr teuer sind, ist diese Ergänzung dringend notwendig, denn im schlimmsten Fall werden sonst die Kinder des Versicherten zum Ausgleich der Pflegekosten herangezogen. Will man das schon sehr frühzeitig vermeiden, bleibt nur der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung für Beamte.

Wichtig zu wissen: Beamte haben Vorteile

Eine private Pflegeversicherung für Beamte ist üblicherweise recht günstig, da Beamte die Beihilfeleistungen ihres Dienstherren erhalten. Deshalb kann man schon mit einer preiswerten Versicherung sehr gute Leistungen erhalten. Trotzdem empfiehlt sich der sorgfältige Vergleich, bevor man sich für eine Gesellschaft und einen Tarif entscheidet.

Gesetzliche Leistungen

Wer in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert ist, der erhält die Leistungen entsprechend der anerkannten Pflegestufe durch die gesetzliche Versicherung. So gibt es bei einer Pflegestufe 1 folgende Leistungen:

  • 1. Pflegetagegeld bis maximal 235 Euro am Tag
  • 2. Sachleistungen bei Pflegebedürftigkeit bis höchstens 450 Euro
  • 3. Ambulante Übernahme der Kosten bis zu 484 Euro
  • 4. Stationäre Kostenübernahme bis zu Pflegestufe 1.744 Euro im Monat

Ab 2017 haben sich die Leistungen erhöht:

  1. Pflegetagegeld: bis zu 901€ im Härtefall
  2. Sachleistungen: bis zu 1.995€ im Härtefall
  3. Ambulante Pflege: bis zu 1.995€ im Härtefall
  4. Stationäre Pflege: bis zu 2.005€ im Härtefall

Die Pflegekosten übersteigen diese Leistungen jedoch deutlich. In der Regel wird eine höhere Pflegestufe nur sehr selten anerkannt. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung immer.

Pflegestufe 2:

  • 1. Pflegetagegeld von bis zu 440 Euro
  • 2. Beihilfe für Sachleistungen bei Pflegebedürftigkeit für Fachpersonal von höchstens 1.100 Euro
  • 3. In den meisten Fällen genügen die Sachleistungen nicht aus, eine private Versicherung gleicht die geringeren Gelder jedoch aus

Pflegestufe 3:

  • 1. Pflegetagegeld von bis zu 700 Euro
  • 2. Beihilfe für Sachleistungen für pflegebedürftige Menschen für Fachpersonal von höchstens 1.550 Euro
  • 3. Unter bestimmten Voraussetzungen und bei besonderer Härtefallregelung erhalten Beamte auch bis zu 1.918Euro! Die Mitglieder haben in diesem Fall einen Antrag zu stellen und es der Pflegeversicherung zu melden, dass ein solcher Härtefall tatsächlich vorliegt.

Beiträge für Krankenversicherung und Pflegezusatzversicherung bei der Steuer absetzen

Beamte, Angestellte, Rentner, Beihilfeberechtigte und Pensionäre haben die Möglichkeit die gezahlten Beiträge bei der Steuer abzusetzen. Eheleute können Beiträge für Versicherungen in Form einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung oder einer Pflegezusatzversicherung in Höhe von bis zu 6000 Euro im Jahr steuerlich geltend machen. Die Leitungen aus einer Krankenversicherung oder einer Pflegeversicherung sind steuerfrei.

Sinnvoller Schutz trotz Beihilfe

Beamte erhalten im Pflegefall eine gesetzliche Beihilfe vom Dienstherren. So geht es aus den sozialen Beihilfevorschriften für Beamte und Beamtenanwärter hervor. Eine weitere Pflegepflichtversicherung gibt es aus diesem Grund zwar nicht, ein sinnvoller Schutz ist eine private Pflegeversicherung dennoch. Denn das Verbrauchermagazin Finanztest hat ermittelt, dass Beamtinnen und Beamte von der privaten Pflegepflichtversicherung im Pflegefall nicht mehr erhalten als bei der gesetzlichen Krankenkasse für zum Beispiel Angestellte.

Kosten sind wesentlich höher

Die Kosten für die Pflege in einem Heim sind in der Praxis um ein vielfaches höher als die gesetzlichen Leistungen und der entsprechenden Beihilfe (gemäß der Beihilfevorschriften) durch den Dienstherren. Sollten die anfallenden Gebühren für die Unterkunft, die Verpflegung oder der Investitionskosten in einem Pflegeheim einen festgesetzten Prozentsatz des Einkommens überschreiten, so gibt es für Bundesbeamte zusätzliches Geld vom Staat dazu. Stiftung Warentest meint jedoch, dass Bundesbeamte eine gute Absicherung für die Pflege zu Hause suchen sollten.

Welche Beiträge zu zahlen sind

Bei der Krankenkasse dient das erzielte Einkommen als Bemessungsgrundlage, nicht jedoch bei der privaten Absicherung. Beamtinnen, Beamte und Beamtenanwärter erhalten bei einem Pflegetagegeld von 1.200 Euro bereits sehr gute Tarife für nicht mehr als 14 Euro im Monat. Hinzu kommt die gesetzliche Förderung durch den sogenannten Pflege Bahr, die es seit 2013 gibt. Wer sich privat versichert, der erhält im Monat fünf Euro vom Staat dazu. Somit liegen die monatlichen Beiträge bei nicht einmal 10 Euro im Monat. Eine kostenlose Beratung und weitere Informationen bieten wir Ihnen auch hier. Es werden die Pflegekosten im Pflegefall anschließend übernommen.

Beitragssatz für die Sozialversicherung seit 2013

Die Verordnung der Sozialversicherung (gemäß der Versicherungspflicht) aus dem Jahre 2012 ist seit dem 01.01.2013 in Kraft getreten. Die Werte für den Beitragssatz der Sozialversicherung in 2013 liegen bei 2,05%. Seit 2017 liegen diese bei 2,55%. Für Kinderlose bei 2,8%.  Dabei gilt ein vorgeschriebener Beitragssatz des Einkommens. Ansonsten hat sich seit 1995 nichts geändert. Weitere Informationen dazu sind auch hier erhältlich, wenn Sie mögen.

Pflegeversicherung Beamte Test

Nicht nur der Pflege Bahr und die Förderung in Höhe von 5 Euro sind in diesem Jahr neu, auch für Menschen mit Demenz oder einer geistigen Störung gibt es mehr Vorteile als noch in 2012. Bei der TK Krankenkasse müssen diese Personen oder Personengruppen (Pflegeversicherung Beamte) lediglich in die sogenannte Pflegestufe 0 eingruppiert werden, um von zu Hause aus betreut zu werden und Anspruch zu bekommen. Voraussetzung ist jedoch die Mitgliedschaft der versicherten Personen. So sieht es der Gesetzgeber nicht nur bei der TK vor, sondern bei allen Krankenversicherungen. Ab 2015 sollen zudem die entsprechenden Höchstbeträge an die aktuelle Preisentwicklung angepasst werden.

Anteil des Dienstherren an der Pflegeversicherung für Beamte

Der Anteil, den die Beihilfe bei Pflegedürftigkeit leistet liegt je nach Bundesland zwischen 50 und 70 Prozent. Sowohl für die Krankenversicherung als auch für die Pflegeversicherung gilt: Beamtinnen und Beamte können Tarife wählen, die lediglich die Restkosten abdecken. Es ist aber auch für verbeamtete Personen empfehlenswert, eine private Pflegezusatzversicherung zu wählen.
Die Leistungen für Bundesbeamte sind einheitlich geregelt und können der unterstehenden Tabelle entnommen werden. Die Landesvorschriften weichen allerdings ab.

Beihilfe für Bundesbeamte

  • Beamte: 50 Prozent
  • Beamte, die zwei oder mehr Kinder haben: 70 Prozent
  • Pensionierte Beamte: 70 Prozent
  • Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner: 70 Prozent
  • Kinder bis zum maximal 25. Lebensjahr: 80 Prozent

Stiftung Warentest, Focus Money & Co.: Kein Test 2014 für Beamtentarife

Im Gegensatz zur PKV haben sowohl die Stiftung Warentest bzw. Finanztest als auch Focus Money keinen Pflegeversicherung Beamte Test 2014 durchgeführt. Auch ältere Testberichte liegen nicht vor. Denn bei der Pflegezusatzversicherung (also beispielsweise eine normale Pflegetagegeldversicherung, wie sie auch Angestellte abschließen) gibt es keine speziellen Beamtentarife – deshalb würde eine eigene Kategorie für Beamte in den Tests keinen Sinn haben.

Hier finden Sie die aktuellen Testergebnisse aus dem Stiftung Warentest 2015 (Stand 2017):

Tarife ohne Förderung 45-jährige:

TestplatzAnbieterTarifBewertung
Testplatz 01WürttembergischePTPUSEHR GUT (1,2)
Testplatz 02HanseMerkurPASEHR GUT (1,4)
Testplatz 03AllianzPZTB03, PZTE03, PZTA03GUT (1,6)
Testplatz 04DFVDFV Deutschland-PflegeGUT (1,7)
Testplatz 05Bayerische BeamtenkrankenkassePflegePremium PlusGUT (1,9)
Testplatz 06MecklenburgischeProMe PflegeplusGUT (1,9)
Testplatz 07UKV
PflegePremium PlusGUT (1,9)
Testplatz 08Axa
Flex0-U, Flex1-U, Flex2-U, Flex3-UGUT (2,0)
Testplatz 09Deutscher Ring
Pflege TopGUT (2,0)
Testplatz 10DKV
KPETGUT (2,0)

Tarife ohne Förderung 55-jährige:

Testrang AnbieterTarifBewertung
Testrang 01Württembergische
PTPUSEHR GUT (1,5)
Testrang 02HanseMerkur
PAGUT (1,6)
Testrang 03AllianzPZTB03, PZTE03, PZTA03GUT (1,7)
Testrang 04Axa
Flex1-U, Flex2-U, Flex3-UGUT (2,0)
Testrang 05Bayerische Beamtenkrankenkasse
PflegePremium PlusGUT (2,0)
Testrang 06DFV
DFV-DeutschlandPflegeGUT (2,0)
Testrang 07Huk-Coburg
PT PremiumGUT (2,0)
Testrang 08LVM
PZT KomfortGUT (2,0)
Testrang 09UKV
PflegePremium PlusGUT (2,0)
Testrang 10Pax-Familienfürsorge
PT PremiumGUT (2,2)

Private Pflegepflichtversicherung anders als PKV

Warum ist das so? Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung unterscheiden sich soziale Pflegeversicherung und private Pflegepflicht nämlich nur geringfügig – Leistungen und Kosten der privaten Pflegepflichtversicherung sind an die soziale Pflegeversicherung gekoppelt, dies regelt § 110 SGB XI. Gesetzliche und private Versicherung sind in der verpflichtenden Variante also relativ gleich, weshalb Beamte bei der Wahl der Pflichtversicherung auch nicht vergleichen müssen – Sie werden sich bei ihrer privaten Krankenkasse versichern.

Pflegepflichtversicherung nach § 23 SGB XI

Das regelt § 23 SGB XI: „Personen, die gegen das Risiko Krankheit bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen mit Anspruch auf allgemeine Krankenhausleistungen oder im Rahmen von Versicherungsverträgen, die der Versicherungspflicht nach § 193 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes genügen, versichert sind, sind (…) verpflichtet, bei diesem Unternehmen zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit einen Versicherungsvertrag abzuschließen und aufrechtzuerhalten.“

Die Pflegeversicherung Beamte im Test

Bei der (freiwilligen) Pflegezusatzversicherung bleibt Beamten nur ein individueller Vergleich, um das beste Angebot zu ermitteln. Zur ersten Orientierung kann auf den Pflegeversicherung Test 2014 / 2015 (Stand 2017) von Finanztest zurückgegriffen werden. Hier werden die Anbieter HanseMerkur und die Deutsche Familienversicherung mit der Bewertung „sehr gut“ zum Testsieger, die Debeka belegt immerhin noch einen guten achten Platz. Ungewohnt schwach hingegen die Allianz, die es nicht unter die Top 10 der besten Versicherer schafft – und auch die AXA und die Barmenia sind nicht vertreten. Alle Testsieger von Finanztest im Überblick:

  • Platz 1 – Testsieger 2014: HanseMerkur, Tarif PA. Gesamtnote: 1,0 „sehr gut“
  • Platz 2: Deutsche Familienversicherung PZV, Testnote 1,5 „sehr gut“
  • Platz 3: Mecklenburgische Pro ME Pflegeplus, Qualitätsurteil „gut“ mit Note 1,7
  • Platz 4: LVM PZT Komfort: 1,8
  • Platz 5: Bayerische Beamtenkrankenkasse Pflege Premium Plus
  • sowie HUK-Coburg PT Premium
  • und UKV Pflege Premium Plus mit der Testnote 1,9

 Wichtig: Auf Leistungen achten

Wie für Selbstständige und Angestellte gilt ebenso für Beamtinnen und Beamte: Wichtig ist ein ausreichendes Leistungsniveau auf der Pflegestufe 0 (Demenz) und Stufe I, da die meisten Pflegebedürftigen unter diese Kategorie fallen. Die Vertragsbedingungen sollten vor einem Abschluss also genauestens studiert werden. Wichtig: Es sollte nicht nur auf günstige Beiträge geachtet werden. Wer im Pflegefall nur ein sehr niedriges Pflegetagegeld bekommt und für die Pflege aus eigener Tasche aufkommen muss, wird mit einer günstigen Versicherung nicht glücklich sein.

Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt Pflegeversicherung für Beamte

Im Jahre 2001 hat das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil (Aktenzeichen.: 2 BvR 2442/94) übrigens bestätigt, dass Beamte keinen Anspruch darauf haben, dass sämtliche Kosten für die Pflegeversicherung vom Dienstherrn übernommen werden. Damit ist die Versicherung in der privaten Pflegepflichtversicherung von höchster Instanz bestätigt worden – Beamte müssen den Beitrag nach wie vor bis zu einer gewissen Höhe selbst zahlen.

Hohe Zuschüsse zu Pflegekosten

Die gute Nachricht: Während Arbeitnehmer bis auf die gesetzlichen Leistungen keine Zuschüsse vom Staat erwarten dürfen, übernimmt der Dienstherr bei Pflegebedürftigkeit einen gewissen Teil der Pflegekosten für den Beamten, und zwar sowohl für die Grundpflege als auch für die hauswirtschaftliche Versorgung. Beihilfefähig ist sowohl die Pflege durch Angehörige oder andere selbst beschaffte Pflegepersonen als auch die Inanspruchnahme der Angebote professioneller Dienste.

Je nach Bundesland ist die Beihilfe unterschiedlich geregelt

Hier gibt es je nach Bundesland aber sehr unterschiedliche Regelungen. Experten weisen allerdings darauf hin, dass trotz Beihilfe und privater Pflegepflicht eine Kostenlücke entsteht, weshalb Beamte eine Pflegezusatzversicherung abschließen sollten, um optimal versichert zu sein. Als erste Orientierung hier die Übersicht der beihilfefähigen Aufwendungen für Bundesbeamte.

Häusliche bzw. teilstationäre Pflege

  • Pflegestufe I: 30 Pflegeeinsätze pro Monat
  • Pflegestufe II: 60 Pflegeeinsätze monatlich
  • Pflegestufe III: 90 Einsätze pro Monat

Beihilfe für Pflege durch Angehörige

Bei Pflege durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn bekommen die Beamten eine monatliche pauschale vom Dienstherren. Abgezogen werden allerdings die Leistungen, die von der sozialen Pflegepflicht oder den Krankenkassen an die Versicherten ausgezahlt werden. Folgende Kosten werden übernommen:

  • Pflegestufe I: 205 Euro
  • Pflegestufe II: 410 Euro
  • Pflegestufe III: 665 Euro

Ab 2017 erhöht sich der Leistungsanspruch für die Pflege durch Angehörige:

PflegegradmonatlicheLeistung
PflegegeldPflegedienst
ohne Demenz
II316€689€
III545€1.298€
IV728€1.612€
mit Demenz
II316€689
III545€1.298€
IV728€1.612€
V901€1.995€
V (Härtefall)901€1.995€

Stiftung Warentest zeigt: Trotz Zuschuss vom Dienstherren hoher Eigenkostenateil

Im großen Pflegeversicherung Test hat Stiftung Warentest nicht nur die Tarife bewertet, sondern auch errechnet, welche Kosten für eine gute Pflege anfallen. Hier zeigt sich, dass die Beihilfen vom Staat bei weitem nicht ausreichen. Für eine ambulante Pflege werden demnach 530 Euro fällig, in der zweiten Stufe sind es bereits 1270 Euro, Stufe III verursacht Kosten in der Höhe von etwa 2320 Euro, also fast das vierfache dessen, was als beihilfefähig gilt.

Familie ist verpflichtet zu zahlen

Deshalb ist auch für Beamte eine private Pflegeversicherung empfehlenswert, auch um Partner oder Kinder im Pflegefall finanziell nicht zur Last zur fallen – diese sind nämlich verpflichtet zu zahlen, wenn das eigene Einkommen bzw. die Rente und die Beihilfe nicht ausreichen, um die Kosten zu begleichen. Beamte haben auch hier die Möglichkeit zum Vergleich.

Bei der PKV gespartes Geld in gute Pflegetagegeldversicherung investieren

Vorteil: Weil Beamte als Kunden bei den privaten Krankenkassen äußerst beliebt sind und Beihilfe bekommen, zahlen sie sehr niedrige Beiträge – von allen Berufsgruppen haben Angebote für Beamte bei den Tests von Finanztest, Ökotest, Focus Money und Co. stets das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ratgeber empfehlen, dass so gesparte Geld in eine gute Pflegeversicherung zu investieren – damit man auch trotz eingeschränkter Gesundheit noch ein würdiges Leben führen kann und ausreichende Betreuung garantiert ist. Beamte können hier TÜV-geprüft und unverbindlich die besten Pflegetagegeldtarife ermitteln. Sie erhalten eine neutrale Übersicht aller Policen unter Berücksichtigung aller individuellen Bedürfnisse.

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