Pflegeversicherung Arbeitgeber 2018

Den Beitrag zur Pflegeversicherung tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Hierbei leistet der Arbeitgeber einen Beitragszuschlag, der Arbeitnehmer übernimmt den Rest. Wie hoch der Beitragssatz ausfällt, hängt davon ab, ob der Versicherte Kinder hat oder kinderlos ist und ob er in Sachsen oder dem sonstigen Bundesland Deutschlands wohnt. Wie genau sich der Beitrag aufteilt und warum gerade in Sachsen ein anderer Beitrag gezahlt werden muss, haben wir nachfolgend im Detail dargestellt.

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Pflegeversicherung Arbeitgeber 2018

Pflegeversicherung Arbeitgeber 2017

Pflegeversicherung Arbeitgeber 2017

In punkto Beitragsbemessungsgrenze und der Höhe der eigentlichen Beitragszahlung kann schnell Verwirrung entstehen. Besonders wenn man sich im Internet die zahlreichen Informationen zum Thema ansieht. Daher möchten wir in diesem Artikel die Gelegenheit nutzen und ausführlich aber verständlich erläutern, wie sich die Zahlung des Beitrags zur Pflegeversicherung zusammensetzt, wie viel der Arbeitgeber zahlt und ebenso der Arbeitnehmer. Und wir ergründen, warum die Menschen in Sachsen alle etwas mehr bezahlen müssen.

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Wieviel zahlt der Arbeitgeber

Für Deutschland gilt regulär eine Höhe von 1,275 Prozent, die der Arbeitnehmer übernehmen muss, ebenso wie der Arbeitgeber. Innerhalb Sachsens muss der Versicherte dagegen 1,775 Prozent übernehmen, der Arbeitgeber jedoch nur 0,775 Prozent. Wie hoch der jeweilige Betrag ist, orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze, die im Paragraph 55, Absatz 1, Satz 1 SGB XI festgelegt ist. Im Jahr 2017 liegt sie bei 4.800 Euro. Davon spalten sich jedoch diejenigen ab, die keine Kinder haben.

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Viele weitere Informationen rund um die Pflegeversicherung können Sie hier nachlesen.

Höherer Arbeitnehmeranteil bei Kinderlosen

Kinderlose zahlen auf den Arbeitnehmeranteil einen Aufschlag von 0,25 Prozentpunkten. Eingeführt wurde dieser Grundsatz im Jahr 2013, als der gesamte Beitragssatz auf 2,05 Prozent gestiegen ist. Von den 0,25 Prozentpunkten übernimmt der Arbeitgeber grundsätzlich nichts. Sämtliche Kosten muss der Arbeitnehmer übernehmen. Hierbei gilt, dass der Beitragszuschlag für Kinderlose gilt, die das 23. Lebensjahr vollendet und nach dem 31. Dezember 1939 geboren wurden.

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Höherer Beitrag für Sachsen

Die Bewohner Sachsens müssen immer mit einem höheren Beitrag rechnen. Der Arbeitgeberzuschuss beträgt 1,275 Prozent, während der Versicherte 2,55 Prozent zahlt. Der Grund für diese Regelung liegt darin, dass die Sachsen bei der Entscheidung zur Abschaffung eines Feiertages dagegen entschieden haben und stattdessen an diesem Tag geregelt arbeiten gehen. Zum 1. Januar 2015 soll der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden. Dies gilt allerdings nicht nur für Sachsen, sondern für ganz Deutschland. Folgende Themen können Sie auch interessieren:

Beitrag berechnen

Ganz gleich, ob man sich privat oder gesetzlich abgesichert hat: Es gibt die Möglichkeit, seinen Beitrag zu berechnen. Online gibt es hierfür zahlreiche Rechner, in deren Formular der Nutzer lediglich seinen Verdienst eingeben muss und das Bundesland, in dem er lebt. Anhand dessen kann der Rechner berechnen, wie hoch der monatliche Beitrag an die Pflegeversicherung ist. Sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Für freiwillig Versicherte gilt allerdings, den gesamten Beitrag selbst zu tragen. Hierbei wird nichts vom Arbeitgeber übernommen.

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Noch etwas zur Beitragsbemessungsgrenze

Wie hoch der Beitrag zur Pflegeversicherung ausfällt, hängt von der Beitragsbemessungsgrenze ab. Sie beträgt derzeit 4.800 Euro bzw. 57.600 EUR und wird jährlich an die wirtschaftlichen Begebenheiten angepasst. Wenn das Einkommen diese Grenze überschreitet, wird für den übersteigenden Betrag auch keinerlei Beitrag erhoben. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass die monatlichen Einnahmen darunter liegen. Ist dies der Fall, gilt eine gesonderte Regelung und somit auch ein geringerer Beitragssatz. Wie hoch dieser ist, muss dann mit der Krankenkasse abgesprochen werden.

Pflegeversicherung Arbeitgeber

Für gewöhnlich teilen sich Pflegeversicherung Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wie hoch der jeweilige Anteil ausfällt, hängt davon ab, ob man kinderlos ist, oder welche hat sowie in welchem Bundesland man wohnt. Der Beitragssatz orientiert sich außerdem an der Beitragsbemessungsgrenze, die derzeit 4.800 Euro beträgt. Der Beitragszuschlag wird monatlich direkt bei der Lohnabrechnung abgerechnet. Während innerhalb Deutschlands alle einen Beitragssatz von 2,55 Prozent bezahlen, wird in Sachsen nur 0,775 Prozent vom Arbeitgeber übernommen.

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Quellen:

  • Internetdokument Pflegeversicherung Arbeitgeber 2018. Online zur Verfügung gestellt unter: http://www.lohn-info.de/pflegeversicherung.html, zuletzt geprüft am 05.01.2018.
    Internetdokument Wikipedia. Online zur Verfügung gestellt unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)#Beitr.C3.A4ge_zur_Pflegeversicherung, zuletzt geprüft am 05.01.2017.
    Internetdokument Bundesministerium für Gesundheit. Online zur Verfügung gestellt unter: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/beitragssatz-beitragshoehe.html, zuletzt geprüft am 05.01.2018.
    Internetdokument Bundesministerium für Gesundheit. Online zur Verfügung gestellt unter: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/beitragssatz-beitragshoehe/beitragszuschlag-fuer-kinderlose.html, zuletzt geprüft am 05.01.2018.
  • Internetdokument Youtube. Online zur Verfügung gestellt unter: http://www.youtube.com/watch?v=7f9dEuixpAo, zuletzt geprüft am 05.01.2018.