Pflegeversicherung aktuell

Die Pflegeabsicherung in Deutschland ist ein immer wichtigeres Thema. Im Bereich der gesetzlichen Pflegeversicherung kommt es wiederholt zu einer Pflegereform. Altenpflege ist sehr aufwendig und damit kostspielig. Die gesetzliche Absicherung kann nur eine Grundsicherung sicherstellen. Die Kosten übersteigen in der Regel die zur Verfügung gestellten Mittel. Die Differenz muss aktuell die private Pflegeversicherung oder oft der Betroffene selbst trage, wenn keine Police besteht.

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Das Pflegestärkungsgesetz 2018 im Überblick

Pflegeversicherung aktuell

Die Politik hat Nachholbedarf in Sachen Pflegeleistungen gesehen und ein umfassendes Paket beschlossen. Und zwar wurde entschieden, dass die Leistungen für die pflegebedürftigen Menschen und die Personen, die sich um die Betroffenen kümmern, heraufgesetzt werden. Leistungen im ambulanten Bereich werden um 1,4 Milliarden Euro erweitert. Die stationäre Pflege wird mit ungefähr einer Milliarde bezuschusst. Das sind erhebliche Summen, die für die Pflegeleistungen nun zur Verfügung stehen.

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Die Einstufung in die Pflegestufe gibt immer Grund zur Diskussion

Bisher war es immer so, dass man ab einer bestimmten Minutenzahl, die man täglich Pflegeleistungen in Anspruch nehmen muss, in eine Pflegestufe eingeteilt wurde. Waren nur ein oder zwei Minuten unter der Grenze, gab es keinen Cent oder eben die Beträge der niedrigeren Pflegestufe. Nun soll es aber bald anders werden. Es soll dann nicht mehr nach Minuten der Pflege gehen, sondern nach den Dingen, was der Bedürftige noch kann und was er nicht mehr alleine kann. Ein Mitarbeiter der Pflegekasse kommt zu Ihnen und füllt einen ellenlangen Fragebogen aus.

Welche Probleme gibt es noch

Im Gegensatz zu den Vorjahren bekommen ab 2015 Menschen, die noch keiner Pflegestufe zugeordnet sind, dennoch jede Menge Hilfebedarf bei der täglichen Arbeitsbewältigung benötigen, Leistungen aus der gesetzlichen Absicherung. Für viele Betroffene, die weder Pflegestufe 0, 1, 2 oder 3 zugeordnet sind, ist das ein Lichtblick. Denn es ist gar nicht so einfach, wenn man auf Hilfe von außen angewiesen ist, ohne eine Unterstützung von der Kasse zu bekommen. Daher soll das System jetzt geändert werden.

Beitragssatz aktuell

Die gesetzliche Pflegeversicherung wird bekanntlich prozentual von den Einkünften der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer finanziert. Im Jahre 2014 lag der Beitragssatz bei 2,05 Prozent. Ab dem neuen Jahr steigt er etwas an. Genaugenommen steigt er um 0,3 Prozent und liegt somit bei einem Prozentsatz von 2,55 Prozent. Diesen Beitragssatz teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitnehmer, die kinderlos sind, müssen allerdings noch etwas mehr in die Tasche greifen. 0,25 Prozent beträgt hier der Zuschlag, der nur vom Arbeitnehmer zu zahlen ist.

Wie sieht es in der Gleitzone aus

Im Bereich der Gleitzone, also bei Einkommen zwischen 450,01 und 800 Euro fallen die Abgaben an die Sozialversicherung geringer aus. Es ist kein voller Arbeitnehmerbeitrag zu erwarten. Der Beitragssatz in der Gleitzone steigt immer linear bis zum vollen Beitragssatz an. Es gibt eine Formel, um die Beitragsbemessungsgrenze zu errechnen, auf die die Beiträge fällig werden. Arbeitgeber hingegen haben den vollen Beitragssatz zu zahlen. Durch die Gleitzonenregelungen werden Geringverdiener erheblich entlastet. Nähere Informationen zur Pflegeversicherung 2017 hier.

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Die private und gesetzliche Pflege und aktuelle Probleme

Trotz der umfangreichen Pflegereform in Deutschland bestehen noch immer etliche Probleme, die die Diskussionen weiter entfachen werden. Denn die Experten aus dem Bereich Versicherungen & Wirtschaft gehen davon aus, dass die Politiker aus Berlin weitere Leistungen bereit stellen müssen, um der steigenden Pflege in Deutschland gerecht werden zu können. Die Sozialpolitik muss den Menschen eine altersgerechte Absicherung bieten können, ohne nur mit einem Pflege Bahr eine gute Gesundheit im Alter zu bieten. Weitere Informationen zum Thema sowie die aktuellen Entwicklungen der Koalition bzw. der Bundesregierung, wichtige Themen zur Steuererklärung und was Sie noch wissen sollten hier.

Lücken der Pflegeabsicherung durch Zusatzversicherungen schließen und aktuelle Probleme in der Diskussion

Doch auch im neuen Jahr ist es so, dass durch die gesetzliche Versicherung nur ein Teil der Pflegekosten abgedeckt ist. Es gibt zwar höhere Zuschüsse, doch das ist auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die anfallenden Pflegekosten sind oft sogar doppelt so hoch, wie die Geldleistungen, die Sie bekommen. Von daher ist es besonders wichtig, sich rechtzeitig privat abzusichern. Nur so können Sie die tatsächlichen Kosten, die durch die Pflege entstehen, abfedern und bezahlen.

Staatliche Förderung sichern und seit 2013 gleiche Bedingungen für alle

Mittlerweile gibt es auch für die private Pflegeabsicherung eine staatliche Pflegeförderung. Aber auch mit dieser staatlich bezuschussten Pflegezusatzversicherung werden die nötigen Kosten nicht gedeckt. Von daher muss man immer ganz genau hinschauen und überlegen, welche Versicherung man abschließt. Es ist aber auf jedem Fall besonders ratsam, so früh wie möglich mit dem Versicherungsabschluss zu beginnen. Wer erst mit 50 Jahren eine zusätzliche Versicherung abschließt, wird trotz Vorsorge im Pflegefall enorme Kosten selber tragen müssen. Aktuelle Nachrichten auch unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/news/.

Das Fazit zur aktuellen Pflegeversicherung (Stand 2018)

Wie nicht anders zu erwarten war, hat sich zwar im Bereich Pflegeversicherung dank der Pflegereform in Deutschland einiges getan. Doch Betroffene müssen weiterhin viele Leistungen für die Pflege selber oder teilweise selber tragen. Für die Wirtschaft und das Handwerk bedeutet die neue Reform, erhöhte Ausgaben in diesem Bereich bewältigen zu müssen. Generell ist es ratsam, sich für eine private Pflegezusatzversicherung zu entscheiden. Dadurch werden doch die Lücken von den staatlichen Zuschüssen zu den tatsächlichen Kosten etwas gesenkt.

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Quellen und Verweise zum Thema Pflegeversicherung aktuell