Einführung Pflegeversicherung 1995

Die Geschichte der Sozialversicherung reicht bis ins Jahr 1883 zurück, als Reichskanzler Bismarck die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung einführte. Mehr als 100 Jahre später, die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen hatte sich erhöht, wurde die Pflegeversicherung 1995 eingeführt. Klar definiert wurden nicht nur die Leistungen zur Pflege, sondern auch die sogenannte Pflegestufe festgesetzt. Gesetzlich geregelt ist sie im SGB XI. Wir möchten in diesem Beitrag einen tieferen Einblick zur Pflegeversicherung ermöglichen. Dennoch sollte eine private Pflegezusatzversicherung die gesetzlichen Lücken füllen.

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Die Situation vor 1995

Einführung Pflegeversicherung 1995

Einführung Pflegeversicherung 1995

Die Pflegeversicherung bildete die letzte Säule der Sozialversicherung. Bevor sie im Jahr 1995 eingeführt wurde, übernahm der Staat sämtliche Kosten für die Pflege, sofern erforderlich. Mit dem medizinischen Fortschritt wurde es jedoch möglich, dass der Mensch immer älter wurde und dementsprechend auch eine Pflege nach der regulären Arbeitsphase erforderlich. Zudem die Zahl der pflegebedürftigen Menschen seitdem rapide zugenommen hat. Daher wurde die eine geeignete Vorsorge unabdingbar, die 1995 unter dem Namen Pflegeversicherung eingeführt wurde. Was für Pensionäre zu beachten ist.

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Die gefragtesten Versicherer laut Statistischem Bundesamt

  1. Allianz
    HUK Coburg
    ADAC
    R + V Versicherung
    ERGO (Hamburg Mannheimer/Victoria)
    Provinzial Versicherung
    DEVK
    Axa (Colonia/Nordstern)
    Signal Iduna
    LVM
    Gothaer Versicherung
    Generali Versicherung(Volksfürsorge)
    HDI/HDI-Gerling
    Debeka
    Aachen Münchener
    Nürnberger
    ARAG
    SV Versicherungen
    ERGO Direkt (Karstadt QuelleVersicherung)
    Cosmos Direct
    Hanse Merkur
    Zurich Versicherung
    Württembergische Versicherung
    VHV Versicherungen Hannover
    Continentale/Volkswohl
    Mannheimer
    Alte Leipziger
    DKV Deutsche Krankenversicherung
    Versicherungskammer Bayern
    D.A.S
    Advocard
    Deutscher Ring
    Hannoversche Lebensversicherung
    Barmenia Verischerungen
    WWK
    VgH Versicherung
    DA direkt
    Direct Line
    Central
    DBV
    VPV Vereinigte Versicherungen
    Asstel
    wgv-Versicherungen
    CSS Versicherung
    Leben Direkt
    Volksfürsorge
    Europa Versicherungen
    Münchner Verein
    Andere Direktversicherer
    Sonstige Versicherung

Die Frage nach dem Warum

Bevor die Pflegeversicherung eingeführt wurde, war sie heftig umstritten. Zur damaligen Zeit war ein Durchschnittsalter von etwa 60 bis 70 Jahren gewöhnlich. Die medizinische Entwicklung und der Lebensstandard vieler Menschen ermöglichte es ihnen, älter zu werden. Heute liegt das Durchschnittsalter bei 80 Jahren und höher. Allerdings hat dieser durchaus als positiv anzusehende Fortschritt einen Fehler: Ab einem Alter von 80 Jahren steigt auch das Risiko, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Doch diese Notwendigkeit muss auch irgendwie bezahlt werden.

Die Einführung der Pflegeversicherung

Schon im Jahr 1981 wurde über eine Regelung bezüglich der Langzeitpflege diskutiert. Im Jahr 1986 gab es bereits ein paar Versicherungen, welche die Police anboten. Doch erst im Jahr 1995 wurde es zu einer gesetzlichen Pflicht, sich in der Pflegeversicherung versichern zu lassen. Verantwortlich hierfür war hauptsächlich Norbert Blüm, der damalige Bundesminister. Infolge der Versicherungspflicht kam die Einteilung in Pflegestufen auf, welche auch heute noch gilt und von denen die Gewähr von ambulanter oder (teil-)stationärer Pflege abhängig ist. Alles zur DFV Pflegevorsorge.

DFSI untersucht Krankenkassen für Familien

Krankenkasse Geöffnet Note
AOK Baden-Württemberg BW exzellent
AOK Hessen HE exzellent
AOK NORDWEST NRW, SH exzellent
AOK PLUS SN, TH exzellent
DAK-Gesundheit bundesweit exzellent
HEK – Hanseatische Krankenkasse bundesweit exzellent
AOK Nordost BE, BB, MV sehr gut
AOK Rheinland/Hamburg HH, NRW sehr gut
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland RP, SL sehr gut
AOK Sachsen-Anhalt SA sehr gut
BARMER bundesweit sehr gut
Betriebskrankenkasse WMF bundesweit sehr gut
BKK VerbundPlus bundesweit sehr gut
BKK Wirtschaft & Finanzen BW, BY, BE, BB, HB, HH, HE, NS, NRW, RP, SL, SN sehr gut
BKK24 bundesweit sehr gut
hkk Krankenkasse bundesweit sehr gut
IKK Brandenburg und Berlin BE, BB sehr gut
IKK Südwest HE, RP, SL sehr gut
KNAPPSCHAFT bundesweit sehr gut
pronova BKK bundesweit sehr gut
TK – Techniker Krankenkasse bundesweit sehr gut
VIACTIV Krankenkasse bundesweit sehr gut
AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen NS gut
AOK Bayern BY gut
AOK Bremen/Bremerhaven HB gut
Audi BKK bundesweit gut
BAHN-BKK bundesweit gut
BERGISCHE KRANKENKASSE HH, NRW gut
Betriebskrankenkasse Mobil Oil bundesweit gut
BIG direkt gesund bundesweit gut
BKK Akzo Nobel Bayern BY gut
BKK DürkoppAdler NRW gut
BKK EUREGIO HH, NRW gut
BKK Faber-Castell & Partner BY gut
BKK firmus bundesweit gut
BKK Freudenberg BW, BY, BE, HE, NS, NRW, RP, SN gut
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bundesweit gut
BKK Herkules BY, HE, NS gut
BKK HMR BW, BY, BB, HE, NS, NRW, SN, SA, SH gut
BKK Melitta Plus BW, BE, HB, NS, NRW gut
BKK ProVita bundesweit gut
BKK Scheufelen BW gut
BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg BW gut
BKK VBU bundesweit gut
BKK VDN HH, NRW, SN gut
BKK ZF & Partner BW, BY, BE, BB, HB, HH, HE, NS, NRW, RP, SL, SN, SA, TH gut
Bosch BKK BW, BY, BE, BB, HH, HE, MV, NS, NRW, RP, SL, SN, SA, TH gut
Brandenburgische BKK BB gut
Continentale Betriebskrankenkasse bundesweit gut
Die Schwenninger Krankenkasse bundesweit gut
energie-BKK bundesweit gut
Heimat Krankenkasse bundesweit gut
IKK classic bundesweit gut
IKK gesund plus bundesweit gut
IKK Nord HB, HH, MV, NS, SH gut
KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit gut
Novitas BKK bundesweit gut
Salus BKK bundesweit gut
SBK bundesweit gut
SECURVITA Krankenkasse BW, BY, BE, HH, HE, MV, NS, NRW, RP, SN, SA, SH, TH gut
SKD BKK BW, BY, BE, HB, HH, HE, NS, NRW, SL, SN, SH gut
actimonda krankenkasse bundesweit befriedigend
atlas BKK ahlmann HB, HH, NS, NRW, SH befriedigend
BKK Achenbach Buschhütten NRW befriedigend
BKK Diakonie BW, BY, BE, BB, HB, HH, HE, MV, NS, NRW, RP, SN, SA, SH befriedigend
BKK exklusiv HB, MV, NS, NRW, SA, SH befriedigend
BKK Linde bundesweit befriedigend
BKK Pfalz bundesweit befriedigend
BKK Technoform BW, BY, NS, RP befriedigend
mhplus Betriebskrankenkasse bundesweit befriedigend
R+V Betriebskrankenkasse bundesweit befriedigend
TBK Thüringer Betriebskrankenkasse SN, TH befriedigend

Beitragssatz für gesetzlich Versicherte

Der Beitragssatz ist gesetzlich geregelt, welcher von Arbeitgeber und -nehmer übernommen wird. Seit dem 1. Januar 2013 beträgt der Beitragssatz insgesamt 2,05 Prozent. Aktuell liegt er in 2017 bei 2,55 Prozent. Wie viel Arbeitnehmer und -geber übernehmen, hängt vom Bundesland ab, in dem der Versicherte wohnhaft ist. In allen Bundesländern außer Sachsen teilt sich der Beitrag zu jeweils 50 Prozent auf beide Parteien auf. In Sachsen übernimmt der Versicherte hingegen 1,775 Prozent, der Arbeitgeber 0,775 Prozent. Beihilfeberechtigte zahlen 1,275 Prozent, Rentner übernehmen den vollen Beitrag.

Gesetzliche und private Versicherung

Im Laufe der Zeit kristallisierte sich immer mehr heraus, dass die gesetzliche Pflegeversicherung für viele Pflegebedürftige bei weitem nicht ausreicht. Um Versorgungslücken zu vermeiden, wird inzwischen empfohlen, eine private Pflegeversicherung anzulegen. Diese wird von unterschiedlichsten Versicherungen angeboten, zum Teil auch staatlich bezuschusst (Pflege-Bahr). Auf diese Weise gewährleistet der Versicherte seine finanzielle Unabhängigkeit im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Andernfalls müssten die Kosten von Verwandten getragen werden. Einer der besten Versicherer ist die Barmer Versicherung.

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Warum Befreiung von der Pflegeversicherung

Da die Pflegeversicherung der Krankenversicherung angeschlossen ist, wird diese ebenso behandelt. Das heißt, ist jemand nicht versicherungspflichtig, ist er nicht dazu gezwungen, in die gesetzliche Pflegeversicherung einzuzahlen. Dennoch muss er auf private Art dafür sorgen, dass er eine Pflegeversicherung abschließt, damit für eine Pflegebedürftigkeit gesorgt ist. Die meisten privaten Krankenversicherungen bieten daher im Zuge ihrer Krankenversicherungen eine dazu passende Pflegeversicherung an.

Prognose für die gesetzliche Pflegeversicherung

Die augenblickliche Situation der Pflegeversicherung wird immer wieder kritisiert, denn die Rechnung, wie man sie sich vor etwa 20 Jahren vorstellte, wird heutzutage nicht mehr erfüllt, ohne dass eine private Absicherung notwendig ist. Wie dies in Zukunft aussehen soll, zeigen Prognosen, die man jedoch nur als Richtlinie, nicht aber als Tatsachenbericht nehmen sollte. Die Bundesregierung bemüht sich um Veränderungen in Bezug auf die Sozialversicherungen. Es ist zu erwarten, dass sich in den nächsten Jahren auch in punkto Pflegeversicherung etwas ändern kann. Für Beamte geht es hier zum Test.

Einführung Pflegeversicherung 1995 – In jedem Fall privat absichern

Wer derzeit noch gesetzlich versichert ist, kann mehrere Zusatzversicherungen bei unterschiedlichen Anbietern in Anspruch nehmen und somit zusätzlich vorsorgen. Privatversicherte genießen bereits einen höheren Standard, sollten sich jedoch auch Gedanken darum machen, ob diese Reserven für eine nötige Pflege ausreichen und alle Leistungen abgedeckt werden können. Die im SGB festgesetzte Regelung, auch bezüglich Pflegestufe, gilt nach wie vor, doch hätte kaum jemand gedacht, dass es heute so aussieht, als man die Pflegeversicherung 1995 einführte.

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Quellen: