Krankenversicherung zu teuer

Wenn Sie in der privaten Krankenversicherung versichert sind, suchen Sie gute Leistungen zu moderaten Preisen. Kontinuierlich steigende Beiträge sind dann ein Ärgernis, das Ihnen bei vielen Gesellschaften droht. Doch wann erhöht ein Versicherer seine Versicherungsprämien und wie können Sie Ihre Beiträge selbst beeinflussen? Ein Blick hinter die Kulissen der PKV zeigt, warum die Beiträge steigen und was Sie dagegen tun können. Der WDR hat vor kurzem aufgedeckt, dass rund 140.000 Menschen in Deutschland keine Krankenversicherung besitzen. Dazu zählen vor allem Geringverdiener und Kleinunternehmer.

Diese Anbieter stehen hier im Vergleich

  • Allianz Private Krankenversicherungs-AG
  • Alte Oldenburger Krankenversicherung AG
  • ARAG Krankenversicherungs-AG
  • AXA Krankenversicherung AG
  • Barmenia Krankenversicherung a.G.
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse AG
  • Central Krankenversicherung AG
  • Concordia Krankenversicherungs-AG
  • Continentale Krankenversicherung a.G.
  • Debeka Krankenversicherungsverein a. G.
  • Deutsche Familienversicherung AG/ VPV
  • Deutscher Ring Krankenversicherungs a.G.
  • DEVK Krankenversicherungs-AG
  • DFV Deutsche Familienversicherung AG
  • DKV Deutsche Krankenversicherung AG

DOMCURA/DFV-AG

Gothaer Krankenversicherung AG

Hallesche Krankenversicherung a.G.

HanseMerkur Krankenversicherung AG

Inter Krankenversicherung aG

Landeskrankenhilfe V.V.a.G.

Münchener Verein Krankenversicherung a.G

Nürnberger Krankenversicherung AG

Provinzial Krankenversicherung Hannover

R + V Krankenversicherung AG

Signal Krankenversicherung a.G.

Süddeutsche Krankenversicherung a.G.

Union Krankenversicherung AG

Universa Krankenversicherung a.G.

Krankenversicherung zu teuer

Aus diesen Gründen ist die Krankenversicherung zu teuer

Hohe Kosten für eine private Krankenversicherung können unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen steigt der Preis mit zunehmendem Alter, zum anderen darf der Versicherer bei Vorerkrankungen Risikozuschläge verlangen. Auch großzügige Kostenerstattungen treiben die Prämien in die Höhe. Der Grund liegt darin, dass der Versicherer den Kunden an voraussichtlichen Kosten für Krankheiten und Behandlungen beteiligt. Sind diese nach Einschätzung des Versicherers überdurchschnittlich hoch, steigt der Beitrag.

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Die Beiträge steigen mit dem Alter

Haben Sie als Selbständiger oder als Arbeitnehmer mit einem entsprechenden Gehalt die Chance, frühzeitig in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollten Sie diese Chance nutzen. Junge Versicherte profitieren von attraktiven Preisen, weil sie dem Versicherer eher geringe Kosten für Krankheiten und Behandlungen verursachen. Erst mit zunehmendem Alter steigen Ihre Beiträge, die dennoch aufgrund des niedrigen Eintrittsalters akzeptabel bleiben sollten. Alles über die PKV für Renter, erfahren Sie hier.

  • Krankenkasse Zusatz-
    beitrag
    2017 Beitrags-
    satz
    2017 Zusatz-
    beitrag
    2018 Beitrags-
    satz
    2018 Änderung
    2017/
    2018
    hkk 0,59 % 15,19 % 0,59 % 15,19 % +/- 0 %
    BKK firmus 0,6 % 15,2 % 0,6 % 15,2 % +/- 0 %
    IKK gesund plus 0,6 % 15,2 % 0,6 % 15,2 % +/- 0 % ​
    BKK VerbundPlus 0,8 % 15,4 % 0,7 % 15,3 % – 0,1 % ​
    Audi BKK 0,7 % 15,3 % 0,7 % 15,3 % +/- 0 %
    Techniker Krankenkasse 1,0 % 15,6 % 0,9 % 15,5 % – 0,1 %
    R + V BKK 1,0 % 15,6 % 0,9 % 15,5 % – 0,1 %
    Debeka BKK 0,9 % 15,5 % 0,9 % 15,5 % +/- 0 %
    Salus BKK 0,95 % 15,55 % 0,95 % 15,55 % +/- 0 %
    actimonda krankenkasse 1,0 % 15,6 % 1,0 % 15,6 % +/- 0 %
    BIG direkt gesund 1,0 % 15,6 % 1,0 % 15,6 % +/- 0 %
    HEK 1,0 % 15,6 % 1,0 % 15,6 % +/- 0 %
    BKK Mobil Oil 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    BARMER 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    BKK 24 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    BKK Linde 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    energie-BKK 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    Heimat Krankenkasse 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    TUI BKK 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    WMF BKK 1,1 % 15,7 % 1,1 % 15,7 % +/- 0 %
    BKK GILDEMEISTER
    SEIDENSTICKER 1,2 % 15,8 % 1,2 % 15,8 % +/- 0 %
    pronova BKK 1,2 % 15,8 % 1,2 % 15,8 % +/- 0 %
    Bertelsmann BKK 1,28 % 15,88 % 1,2 % 15,8 % – 0,08 %
    IKK classic 1,4 % 16,0 % 1,2 % 15,8 % – 0,2 %
    BKK VBU 0,9 % 15,5 % 1,3 % 15,9 % + 0,4 %
    Die Continentale BKK 1,3 % 15,9 % 1,3 % 15,9 % +/- 0 %
    Knappschaft 1,3 % 15,9 % 1,3 % 15,9 % +/- 0 %
    SBK 1,3 % 15,9 % 1,3 % 15,9 % +/- 0 %
    Schwenninger Krankenkasse 1,3 % 15,9 % 1,3 % 15,9 % +/- 0 %
    BKK ProVita 1,3 % 15,9 % 1,3 % 15,9 % +/- 0 %
    Novitas BKK 1,35 % 15,95 % 1,35 % 15,95 % +/- 0 %
    Bahn BKK 1,4 % 16,0 % 1,4 % 16,0 % +/- 0 %
    BKK Pfalz 1,4 % 16,0 % 1,4 % 16,0 % +/- 0 %
    DAK-Gesundheit 1,5 % 16,1 % 1,5 % 16,1 % +/- 0 %
    KKH
    Kaufmännische Krankenkasse 1,5 % 16,1 % 1,5 % 16,1 % +/- 0 %
    VIACTIV Krankenkasse 1,7 % 16,3 % 1,7 % 16,3 % +/- 0 %
    SECURVITA 1,7 % 16,3 % 1,7 % 16,3 % +/- 0 %

Die größten Krankenkassen Deutschlands

  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • BARMER
  • DAK Gesundheit
  • AOK Bayern
  • AOK Baden-Württemberg
  • IKK classic
  • AOK PLUS
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • AOK Nordwest
  • AOK Niedersachsen
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • AOK Nordost
  • AOK Hessen
  • KNAPPSCHAFT
  • AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
  • BKK Mobil Oil
  • SBK
  • AOK Sachsen-Anhalt
  • VIACTIV Krankenkasse
  • pronova BKK
  • Audi BKK
  • IKK Südwest
  • BAHN-BKK
  • hkk Krankenkasse
  • mhplus Krankenkasse
  • BKK VBU
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • IKK gesund plus
  • BIG direkt gesund
  • Novitas BKK
  • Schwenninger Krankenkasse
  • AOK Bremen/Bremerhaven
  • IKK Brandenburg und Berlin
  • IKK Nord
  • SECURVITA Krankenkasse
  • Bosch BKK
  • BKK Pfalz
  • BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
  • Salus BKK
  • R+V Betriebskrankenkasse
  • actimonda krankenkasse
  • BKK ProVita
  • Heimat Krankenkasse
  • Debeka BKK
  • BKK ZF & Partner
  • BKK Linde
  • energie-BKK
  • BKK24
  • BKK firmus
  • BKK VerbundPlus
  • BKK Scheufelen
  • BERGISCHE Krankenkasse
  • BKK Faber-Castell & Partner
  • Continentale BKK
  • atlas BKK ahlmann
  • BKK EUREGIO
  • SKD BKK
  • BKK Melitta Plus
  • Bertelsmann BKK
  • BKK Akzo Nobel Bayern
  • BKK Werra-Meissner
  • BKK PFAFF
  • BKK HERKULES
  • BKK VDN
  • BKK Freudenberg
  • BKK Diakonie
  • Metzinger BKK
  • BKK exklusiv
  • BKK Achenbach Buschhütten
  • BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN
  • BKK DürkoppAdler
  • BKK SBH
  • WMF BKK
  • BKK HMR
  • BKK HENSCHEL plus
  • SIEMAG BKK
  • TUI BKK
  • BKK Technoform
  • TBK (Thüringer Betriebskrankenkasse)
  • Brandenburgische BKK
  • BKK Vital
  • BKK Textilgruppe Hof
  • BKK Public

Risikozuschläge treiben die Preise hoch

Vor der Annahme Ihres Versicherungsantrags prüft der Versicherer Ihren gesundheitlichen Zustand. Dazu müssen Sie meist recht umfangreiche Gesundheitsfragen ausführlich und wahrheitsgemäß beantworten. Lassen Vorerkrankungen oder Risikofaktoren darauf schließen, dass Sie ein überdurchschnittliches Krankheitsrisiko haben, darf der Versicherer einen Risikozuschlag verlangen. Er beteiligt Sie damit schon frühzeitig an voraussichtlich entstehenden Kosten für Ihre Behandlung.

Gute Leistungen verursachen hohe Kosten

Ein Einsteigertarif mit hoher Selbstbeteiligung ist preiswerter als ein Premiumtarif ohne Selbstbehalt. Hinter diesem einfachen Zusammenhang steckt wiederum der Ansatz der Versicherer, kostendeckend zu arbeiten. Wählen Sie einen günstigen Tarif mit geringen Kostenerstattungen und akzeptieren Sie einen hohen Eigenanteil, tragen Sie einen großen Teil Ihrer Krankheits- und Behandlungskosten selbst. Im Gegenzug profitieren Sie von attraktiven Beiträgen.

Tarife sollen kostendeckend arbeiten

Jeder Versicherer ist daran interessiert, seine Tarife kostendeckend anzubieten. Deshalb steigen die Beiträge im Alter oder bei Vorerkrankungen, und aus diesem Grund sind Tarife mit hochwertigen Kostenerstattungen teurer als Einsteigertarife. Ist ein Tarif nicht mehr wirtschaftlich zu halten, weil die darin Versicherten immer älter werden, hat der Versicherer die Möglichkeit, einen Tarif wegen Überalterung für den Verkauf zu schließen. Hinter dieser Maßnahme steckt meist die Tatsache, dass der alte Tarif nicht mehr kostendeckend anzubieten ist. Mehr über die PKV Tarife können Sie diesem Beitrag entnehmen.

So beeinflussen Sie Ihre Beiträge

Haben Sie die Kalkulation der Versicherer in der privaten Krankenversicherung einmal durchschaut, ist es einfacher, Ihre Kosten zu senken. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung haben Sie als Versicherter nämlich die Möglichkeit, selbst Einfluss zu nehmen auf die Höhe Ihrer Beiträge. Ihre wichtigsten Stellhebel sind der Verzicht auf Leistungen und die Akzeptanz einer höheren Selbstbeteiligung. Auch ein Tarifwechsel kann in Frage kommen, wenn Ihre Krankenversicherung zu teuer ist.

Leistungen reduzieren spart Kosten

Wenn Sie von einem Tarif mit Top-Leistungen in einen Tarif wechseln, der lediglich die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung anbietet, reduzieren Sie Ihre Versicherungsprämien dadurch erheblich. So können Sie Abstriche bei der Unterbringung im Krankenhaus machen oder auf eine kostspielige Erstattung im dentalen Bereich verzichten. Im Gegenzug haben Sie bei anfallenden Behandlungen einen höheren Betrag aus eigenen Mitten zu tragen. Ist das Risiko einer solchen Behandlung Ihrer Einschätzung nach aber gering, kann sich der Tarifwechsel finanziell lohnen.

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Höhere Selbstbeteiligung senkt die Beiträge

Auch mit einer Anhebung Ihres Eigenanteils reduzieren Sie Ihre Kosten für die private Krankenversicherung. Dann bleibt wiederum ein höherer Teil selbst zu zahlen. Gerade gesunde Versicherte profitieren aber von höheren Selbstbeteiligungen. Nehmen Sie nämlich keine ärztlichen Leistungen in Anspruch oder zahlen Sie einige wenige anfallende Arztbesuche selbst, sinken Ihre Versicherungsbeiträge. Auch können Sie dann attraktive Beitragsrückerstattungen in Anspruch nehmen, die Ihre Ausgaben wiederum reduzieren.

Das Wechselrecht des Versicherungsvertragsgesetzes

Erhebt Ihre Gesellschaft zum Jahreswechsel oder unterjährig höhere Beiträge, steht Ihnen ein Wechselrecht nach Paragraph 204 des Versicherungsvertragsrechts in einen günstigeren Tarif mit vergleichbaren Leistungen zu. Enthält der neue Tarif dagegen höhere Kostenerstattungen, darf der Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangen. Erhöht Ihrer Versicherer die Beiträge, können Sie sich auf Ihr Wechselrecht berufen und ein neues Angebot für einen günstigeren Tarif einfordern. Einen Überblick über die besten Anbieter im Bereich der Pflegeversicherung:

Sparen durch PKV-Wechsel

Die beste Variante, Ihre Beiträge zu senken, ist in der Regel ein Tarifwechsel bei Ihrer Gesellschaft. Dadurch bleiben Ihre gebildeten Altersrückstellungen erhalten, die bei einem Wechsel des Versicherers zum Teil verloren sind. Dennoch kann ein PKV-Wechsel das Mittel der Wahl sein, wenn Ihre Gesellschaft einem Tarifwechsel nicht zustimmt.

Was tun, wenn Krankenversicherung zu teuer ist

Steigende Kosten für Ihre private Krankenversicherung müssen Sie nicht akzeptieren. Ist Ihre Krankenversicherung zu teuer, empfiehlt es sich, alle Möglichkeiten für einen Wechsel zu prüfen. Eine unabhängige Beratung kann helfen, einen günstigeren Tarif bei Ihrem bisherigen Versicherer oder auch bei einer neuen Gesellschaft zu identifizieren.

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Quellen: