KKH Pflegeversicherung Test

Das Thema Pflegeversicherung gehört zu jenen Themenkreisen, mit denen man sich ernsthaft beschäftigen sollte, denn es kann jederzeit jeden treffen. Durch eine schwere Krankheit, einen Unfall oder fortschreitendes Alter kann selbst der gesündeste Bürger zum Pflegefall werden. Vor allem dann, wenn die Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall, also plötzlich und völlig unerwartet eintritt, stehen Betroffene ebenso wie Angehörige oft vor großen finanziellen Problemen. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt immer nur einen Teil der Aufwendungen. Nun blicken wir einmal auf die Konditionen der KKH Allianz Versicherung.

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KKH Pflegeversicherung Test 2017

KKH Pflegeversicherung Test

Tritt Pflegebedürftigkeit ein, so kommen meist auf den Betroffenen und seine Angehörigen hohe Kosten zu. Durch die Pflegeversicherung, die im Falle der Pflegebedürftigkeit Geld- oder Sachleistungen erbringt, sollen diese Kosten aufgefangen werden. Denn die Pflegeversicherung ist per Definition eine Versicherung, die zur Vorsorge bezüglich des Risikos der Pflegebedürftigkeit dient, und umfasst in der Regel neben der stationären auch die häusliche Pflege.

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Welche Arten der Pflegeversicherung gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man die gesetzlichen Pflegeversicherungen, die Pflichtversicherungen darstellen, von freiwilligen Versicherungen, nämlich den privaten Pflegeversicherungen und den Pflegezusatzversicherungen. Die bei jeder gesetzlichen Krankenkasse eingerichteten Pflegekassen sind Träger der sozialen Pflegeversicherung. Allerdings umfasst deren Zuständigkeitsbereich ausschließlich gesetzlich Krankenversicherte, nicht privat Krankenversicherte. Hier erfahren Sie mehr zu den gesetzlichen Pflegekassen.

Für wen ist die freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen decken den Grundbedarf ab. Wer im Falle der Pflegebedürftigkeit mehr als nur das Minimum erhalten möchte, der sollte rechtzeitig eine private Pflegeversicherung oder Pflegezusatzversicherung abschließen. Besonders wichtig ist dies für die privat Krankenversicherten, denn sie genießen überhaupt keinen Schutz im Falle der Pflegebedürftigkeit, da die gesetzlichen Pflegekassen diesen Personenkreis nicht erfassen. Gute Anbieter sind unter anderem auch:

Pflegeversicherungen der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH)

Die Kaufmännische Krankenkasse mit Sitz in Hannover, kurz KKH genannt, wurde bereits 1890 gegründet. Es handelt sich um eine Ersatzkasse, die im System der gesetzlichen Krankenkassen eingegliedert und bundesweit tätig ist. Sie weist – wie alle gesetzlichen Krankenkassen – eine Pflegekasse auf, die automatisch den krankenversicherten Personen und auch den Familienversicherten im Pflegefall die gesetzlich vorgeschriebene Versorgung bietet.

Private Zusatzversicherungen bei der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH)

Die KKH weist eine lange und ausgesprochen interessante Entwicklung auf. Früher arbeitete die KKH im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherung unter anderem mit der Allianz Private Krankenversicherung AG zusammen, seit Mitte Dezember 2012 wird die Zusatzversicherung ausschließlich unter einer Eigenmarke vertrieben, nämlich der „KKH Meinplus“. Als Risikoträger steht die DFV Deutsche Familienversicherung AG hinter dieser Konzeption.

Kontaktaufnahme mit der KKH

Es bieten sich mehrere Möglichkeiten zu einer ersten Kontaktaufnahme mit der KKH an, beispielsweise ein unverbindliches Telefongespräch. Im Internet findet man nach Eingabe von Wohnort oder Postleitzahl des Wohnortes eine Telefonnummer, die den Anrufer direkt mit dem zuständigen Serviceteam in Kontakt bringt. Die Serviceteams stehen von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung.

Weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Man kann das im Internet angelegte Kontaktformular nutzen, um mit der KKH in Kontakt zu treten, alternativ kann man an die Adresse service@kkh.de eine E-Mail senden. Auch die Kontaktaufnahme per Fax ist möglich, hier muss ebenfalls zunächst Wohnort oder Postleitzahl des Wohnortes eingegeben werden, dann erhält man die Faxnummer des zuständigen Serviceteams. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Kontaktsuchende tatsächlich an die für ihn zuständige Stelle gelangt.

Kontaktaufnahme per Post oder durch persönlichen Besuch

Die Postadresse der Zentrale der KKH lautet „KKH Kaufmännische Krankenkasse, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover“, es empfiehlt sich allerdings auch bei postalischen Anschreiben, im Internet unter Angabe von Wohnort beziehungsweise Postleitzahl die Postadresse der für den Wohnort zuständigen Stelle zu erfragen. Ebenso verhält es sich bei den Adressen für den persönlichen Besuch bei der zuständigen Stelle, denn die KKH unterhält bundesweit mehr als 100 Servicezentren.

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Hilfe für Versicherte beim Auslandsaufenthalt

Die KKH bietet für Versicherte, die sich im Ausland aufhalten und die Hilfe ihrer Krankenkasse benötigen, ein Auslands-Notruf-Telefon. Unter der Nummer 0049 89 4805 9563 ist ein 24-Stunden-Notruf eingerichtet. Allerdings kann man hier keine Auslandskrankenscheine anfordern, doch diese kann man beispielsweise bequem online ausdrucken. Was sich bei Soldaten ergibt, erfahren Sie auch unter www.pflegeversicherung-heute.de/pflegeversicherung-fuer-soldaten.

Leistungen der Pflegekasse bei der KKH

Zunächst wird festgestellt, wer in welchem Umfang pflegebedürftig ist, dann gewährt man den Versicherten auf Antrag die entsprechenden Leistungen der sozialen Pflegeversicherung. Voraussetzung ist allerdings, dass die Wartezeit von zwei Jahren erfüllt ist. Per Definition ist man pflegebedürftig, wenn man dauerhaft – mindestens für 6 Monate – nicht in der Lage ist, die regelmäßigen Verrichtungen des Alltags zu bewältigen und in hohem Maße Hilfe benötigt.

Die Feststellung des Leistungsanspruchs

Der Leistungsanspruch gegenüber der Pflegekasse ist von den Pflegestufen abhängig. Zur Beurteilung und Feststellung der Pflegebedürftigkeit lässt die KKH die Situation durch den Medizinischen Dienst begutachten. Der Gutachter kommt ins Haus, denn es sind neben der familiären Situation auch die Wohnverhältnisse zu berücksichtigen. Auch stationär untergebrachte Versicherte werden vom Gutachter besucht.

Die Einteilung in die Pflegestufen

Man kennt drei Pflegestufen. In der Pflegstufe eins liegt erhebliche Pflegebedürftigkeit vor, was bedeutet, dass im Tagesdurchschnitt mindestens 1,5 Stunden für die Pflege – davon mehr als die Hälfte für die Grundpflege – aufgewendet werden müssen. In der Pflegestufe zwei, die Schwerpflegebedürftigkeit attestiert, liegt der Tagesdurchschnitt bei drei respektive zwei Stunden, bei Pflegestufe drei (Schwerstpflegebedürftigkeit) bei 5 beziehungsweise 4 Stunden.

Neue Pflegegrade ab 2017:

PflegestufePflegegrad
Neu ab 2017I
Pflegestufe 0 + III
Pflegestufe I + eingeschränkte Alltagskompetenz + IIIII
Pflegestufe II + eingeschränkte Alltagskompetenz + IIIIV
Pflegestufe III + eingeschränkte Alltagskompetenz & III mit HärtefallV

Was versteht man unter Grundpflege?

Man unterscheidet hierbei verschieden Bereiche. Zunächst gibt es die Grundpflege im Bereich der Körperpflege, sie bezieht sich auf das Waschen, Duschen, Baden, Rasieren, die Zahn- und Haarpflege, ebenso auf die Darm- und Blasenentleerung. Im Bereich der Ernährung fällt die mundgerechte Zubereitung, beispielsweise das Kleinschneiden der fertig zubereiteten Nahrung und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme unter diesen Begriff.

Was weiterhin zur Grundpflege zählt

Im Bereich der Mobilität wird nicht nur das Gehen, Stehen oder Treppensteigen berücksichtigt, sondern auch das Verlassen der Wohnung und das Wiederaufsuchen derselben. Auch Hilfe beim An- und Auskleiden, beim Zubettgehen und Aufstehen fallen darunter. Im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung werden Tätigkeiten berücksichtigt wie Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen sowie das Wäsche wechseln und waschen.

Unterschiedliche Arten der Pflege der KKH Allianz

Bei Pflegebedürftigkeit müssen die entsprechenden Leistungen der Pflegekasse beantragt werden. Es gibt unterschiedliche Arten der Pflege, nämlich die vollstationäre Pflege, die auch Anträge zur Höherstufung berücksichtigt, die Kurzzeitpflege, die Tages- und Nachtpflege, die häusliche Pflegehilfe bei Verhinderung oder Urlaub und die ambulante Pflege. Bei der ambulanten Pflege kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht, beispielsweise Pflegegeld oder Betreuungsleistungen.

Ganz wichtig: die Pflegeberatung meinplus

Einen besonderen Service der KKH stellt die Pflegeberatung dar. Wer ein Pflegefall eintritt, sind Betroffene und Angehörige in der Regel überfordert. Die Vorschriften und Möglichkeiten kennt üblicherweise niemand im Detail, der sich nicht wirklich intensiv damit auseinandersetzt. Und hier greift die Pflegeberatung, an die man sich wenden sollte, um im Vorfeld alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Freundlich, umfassend und kompetent erhalten Betroffene und Angehörige Rat und Hilfe.

Häufig gestellte Fragen in der Pflegeberatung

Angehörige und Betroffene möchten sich informieren, welche Leistungen geboten werden, ab wann Anspruch auf Leistungen besteht, wie man einen Antrag ausfüllt, wie die Pflegestufe beantragt wird und wie man die Finanzierung der Pflege bewerkstelligen kann. Außerdem werden oft die Fragen ventiliert, ob und inwieweit man das Wohnumfeld optimieren kann, welche Hilfsmittel in Frage kommen und ob der Einsatz eines ambulanten Pflegedienstes sinnvoll und finanzierbar ist.

KKH und seine Pflegeversicherung im Test

Vielfach leiden die Betroffen darunter, nun als Pflegefall ihren Angehörigen zur Last zu fallen. Dieser psychischen Belastung kann durch die individuelle Pflegeberatung begegnet werden, denn hier werden Wege aufgezeigt, die Angehörige und andere betreuende Personen entlasten können. Es wird ein maßgeschneiderter Versorgungsplan erstellt, der die Bedürfnisse des Betroffenen, die Möglichkeiten der betreuenden Personen und die Leistungen der KKH Pflegeversicherung in optimalen Einklang bringt. Dennoch wird es ohne eine private Absicherung schwierig. Daher sollten die Tarife verglichen werden. Einen solchen Vergleich bieten auch wir Ihnen unter Angebot zusammenstellen lassen an.

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Quellen: