Pflegeversicherung Haushaltshilfe – Die „hauswirtschaftliche Versorgung“

Bei einer Haushaltshilfe handelt es sich aus Sicht des SGB um eine „hauswirtschaftliche Versorgung“, die je nach Pflegestufe und den jeweiligen Trägern der Sozialversicherung unterschiedlich geregelt wird. Eine fremde oder auch verwandte Person kann die Versicherten dabei im Haushalt unterstützen. Es gilt jedoch einen Antrag bei der Krankenkasse zu stellen, um die gesetzliche Leistung in Anspruch nehmen zu können. Mit einer privaten Pflegeversicherung gibt es noch mehr Leistungen. 

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Haushaltshilfe- Die „hauswirtschaftliche Versorgung“ in der Pflegeversicherung: Die Aufgaben der Haushaltshilfe

Pflegeversicherung Haushaltshilfe

Pflegeversicherung Haushaltshilfe

Die „hauswirtschaftliche Versorgung“ umfasst alle täglich anfallenden Arbeiten im Haushalt. Es werden alle Bereiche des Lebens umfasst.  Dabei ist die von der gesetzlichen Krankenversicherung gestellte Haushaltshilfe nicht nur für Kochen, Einkaufen, Waschen und das Reinigen der Wohnung zuständig, Hilfe gibt es auch in der Kinderbetreuung oder während der Schwangerschaft.

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Hauswirtschaftliche Versorgung im Rahmen der Sozialversicherung

Eine Unterstützung im Haushalt gibt es nicht nur im Rahmen einer Pflegeversicherung, sondern auch bei allen anderen Sozialversicherungsträgern. In der gesetzlichen Pflegeversicherung ist diese Leistung gemäß § 36 SGB XI ein Teil der Sachleistungen. Es gelten die jeweiligen Vorschriften der Träger:

Die Kosten werden dann übernommen, wenn eine medizinische oder berufliche Rehabilitation notwendig ist, die Betreuung der Kinder und des Haushaltes hingegen nicht mehr gewährt werden kann. Erfahren Sie alles zum Thema Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung für Kinderlose.

Die Leistungen der Pflegeversicherung Haushaltshilfe im Überblick

Der Umfang der Pflege richtet sich nach dem tatsächlichen Pflegebedarf der versicherten Personen. Grundsätzlich werden jedoch alle Tätigkeiten ausgeführt, die zum „Führen eines Haushaltes“ gehören. Dies umfasst insbesondere:

„Kinderbetreuung, Essenszubereitung, Wohnungsreinigung, Kleiderpflege“

Sollte die Haushaltsführung beispielsweise am Wochenende durch andere Personen gewährleistet werden, so mindert sich der Anspruch der Versorgung im Rahmen der Pflegekasse oder der Krankenkassen.

Die Ersatzkraft für zu Hause

Der Gesetzgeber sieht verschiedene Optionen vor, um Menschen im Krankheitsfall zu unterstützen. Das bekannteste Prinzip ist die Ersatzkraft. Es werden hierbei Verträge mit Institutionen oder Mitarbeitern geschlossen. Die Pflegedienste erhalten für diesen Service mindestens acht Euro in der Stunde. Die Kasse finanziert in der Regel acht Stunden täglich, in besonderen Fällen bis zu 10 Stunden am Tag. Der Hilfebedarf bei Senioren oder alleinerziehenden Müttern mit Kind liegt grundsätzlich etwas höher als bei anderen Menschen. Einen Überblick über gesetzliche Pflegekassen:

Verwandte Pflegende (Stand 2017)

Pflegegeld gibt es auch für pflegende Angehörige. Auch hier bezahlen die Versicherer etwa acht Euro pro Stunde (Stand 2017). Auf die Dauer vom Hilfebedarf werden zusätzlich noch die Fahrtkosten erstattet. Eine Pauschale gibt es auch für einen etwaigen Dienstausfall der pflegenden Verwandten. Eine ähnliche Satzung gibt es im Bereich der privaten Krankenversicherung. Es handelt sich hierbei um die in Deutschland häufigste Form der häuslichen Versorgung.

Die „hauswirtschaftliche Versorgung“ durch Pflegeversicherung sichergestellt

Grundsätzlich haben gesetzlich Versicherte im Rahmen der Sozialleistung Anspruch auf eine Pflegeversicherung Haushaltshilfe . Bei einer Erkrankung oder auch im Pflegefall bietet die hauswirtschaftliche Versorgung für knapp acht Euro die Stunde Unterstützung nicht nur im Haushalt, sondern ist auch für die Kinderbetreuung zuständig. Weitere Besonderheiten auch hier.

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Quellen zum Thema Pflegeversicherung Haushaltshilfe