Günstige Private Krankenversicherung für Beamte

Eine private Krankenversicherung ist für Beamte fast immer eine gute Entscheidung. Durch die Beihilfe des Dienstherrn ist eine private Krankenversicherung für Beamte sogar meist die günstigere Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse. Dennoch sollte auch bei einer PKV genau verglichen werden. Eine PKV mit guten Leistungen kann im besten Fall sogar relativ günstig sein.

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Günstige private Krankenversicherung für Beamte

Günstige Private Krankenversicherung für Beamte

Eine günstige private Krankenversicherung für Beamte abzuschließen ist nach einem gründlichen Vergleich der Tarife 2017 durchaus möglich. Renommierte Ratingagenturen und Testinstitute bieten hierzu professionelle Verfahren, nach denen sie eine Gesamtnote ermitteln, die die Versicherungsqualität insgesamt reflektiert. Mit dem Online Rechner finden Sie heraus, welche monatlichen Beiträge Sie voraussichtlich zu zahlen haben und welche Versicherungsleistung Sie im Ernstfall erwarten können.

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Beste Krankenzusatzversicherer laut Service Value

  • sehr gut Allianz
  • sehr gut Barmenia
  • sehr gut Debeka
  • sehr gut DEVK
  • sehr gut ERGO Direkt06
  • sehr gut Gothaer
  • sehr gut HanseMerkur
  • sehr gut HUK–COBURG
  • sehr gut LVM
  • gut ARAG
  • gut Die Continentale
  • gut DKV
  • gut Münchener Verein
  • gut Provinzial
  • gut SIGNAL
  • gut Württembergische

Test der privaten Krankenversicherungen 2014 in Finanztest (Stand 2018)

In einem aktuellen Test der Finanztest (Verlag: Stiftung Warentest) wurden von 107 Tarifen für Angestellte, Selbstständige und Beamte die Preis-Leistungs-Sieger ermittelt. Gerade um eine günstige und gute private Krankenversicherung für Beamte abzuschließen, macht es Sinn offizielle Testbewertungen zu Rate zu ziehen. Eine Entwicklung der Beiträge in den vergangenen Jahren konnte in diese Untersuchung allerdings nicht miteinbezogen werden, da alle Tarife entweder zum Januar 2013 oder später eingeführt wurden.

Angestellte:

AnbieterPreisSBBewertung
Huk-Coburg441 Euro600 Euro SBsehr gut (1,4)
Provinzial Hannover436 Euro450 Euro SBsehr gut (1,5)
Nürnberger439 Euro600 Euro SBgut (1,8)
Gothaer470 Euro500 Euro SBgut (2,1)
Debeka502 Euro400 Euro SBgut (2,2)

Beamte:

AnbieterPreisBewertung
Concordia196 Eurosehr gut (0,5)
Huk-Coburg207 Eurosehr gut (1,2)
Debeka219 Euro gut (1,8)
Pax-Familienfürsorge225 Eurogut (2,1)
Alte Oldenburger236 Eurogut (2,3)

Selbstständige:

AnbieterPreisBewertung
Provinzial Hannover395 Eurosehr gut (1,5)
Bayerische Beamten-Krankenkasse422 Eurogut (1,7)
Huk-Coburg476 Eurogut (1,8)
HanseMerkur442 Eurogut (2,1)
UKV453 Eurogut (2,1)

Testergebnisse der Finanztest 5/2014 PKV

  • 1. Concordia – Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut (0,5)
  • 2. Huk-Coburg – Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut (1,2)
  • 3. Debeka – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (1,8)
  • 4. Pax-Familienfürsorge – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,1)
  • 5. Alte Oldenburger – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,3)
  • 6. Deutscher Ring – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,3)
  • 7. LVM – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,3)
  • 8. HanseMerkur – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,5)
  • 9. R+V – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,5)
  • 10. Universa – Preis-Leistungs-Verhältnis: gut (2,5)

Stiftung Warentest zeigt, wie breit das Leistungsspektrum gefächert ist

Die aktuelle Analyse 2014 der Stiftung Warentest zeigt, dass private Krankenversicherungen mittlerweile an der Leistungsschraube gedreht haben. Die meisten Tarife leisten deutlich über dem Niveau der gesetzlichen Versicherer. Allerdings liegen die Beiträge für Nicht-Beamte auch deutlich über denen der GKV. Für Beamte lohnt sich der Einstieg aber ohnehin und ist damit ein Sonderfall, bei dem der Einstieg grundlegend empfehlenswert ist.

Ehepartner und Kinder sind gut abgesichert

Auch für die Familien der Beamten ist eine private Krankenversicherung eine gute Wahl. Bundesbeamte brauchen durch die Beihilfe von 50 Prozent nur für die verbleibenden 50 Prozent der Krankheitskosten in Form der Restkosten aufzukommen. Ehepartner sind mit 70 Prozent abgesichert, Kinder des Beamten sogar mit 80 Prozent Beihilfe. Falls Bundesbeamte mehr als ein Kind haben, steigt ihre eigene Beihilfe sogar von 50 auf 70 Prozent. In der gesetzlichen Versicherung müssten neben Angestellten auch Beamte den vollen Betrag ohne Beihilfe zahlen. Daher ist die private Krankenversicherung für die Beamten immer eine gute Wahl. Alles Wissenswerte, ob es eine private oder eine gesetzliche Krankenkasse sein soll, auch hier.

In der PKV die richtigen Bausteine wählen

Bei der privaten Krankenversicherung besteht im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung eine größere Flexibilität und Individualität bei der Tarifwahl. Aus einer Auswahl von Einzelbausteinen kann ein Gesamtpaket geschnürt werden, dass alle gewünschten Krankheitsrisiken und Sonderwünsche abdeckt. Empfehlenswert ist mindestens eine solide Kombination aus Ambulant-, Stationär- und Zahntarif. Ausgehend von diesen Bausteinen können Sie individuell Ihren Tarif ergänzen. Der Online Vergleichsrechner hilft Ihnen für den schnellen Überblick und eine Abschätzung der zu zahlenden monatlichen Beiträge.

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Anbieterwechsel nur innerhalb der privaten Krankenversicherung einfach

Wenn privat versicherte den Anbieter wechseln möchten, kann dies mitunter ein Problem werden. Nicht nur Altersrückstellungen, sondern auch andere erworbene Rechte gehen dann in der Regel verloren. Durch den reinen Tarifwechsel beim gleichen Anbieter kann diesem entgangen werden. Wer jedoch ab 2009 in eine PKV gewechselt ist, kann seine Altersrückstellungen zum großen Teil mitnehmen. Eine neue Gesundheitsprüfung erfolgt beim Anbieterwechsel jedoch in jedem Fall. Auch angesparte Finanzpolster, die die Beiträge im Alter reduzieren würden, müssen wieder neu aufgebaut werden. Weitere Infos rund um die Pflege:

Beihilfeanspruch in Form von Zuschuss durch Dienstherrn

Beamte mit Beihilfeanspruch erhalten ihre Beihilfe durch den Dienstherrn. Ein prozentualer Anteil der Krankheitskosten – meist 50 Prozent – wird so durch den Dienstherrn gedeckt. Ehepartner und Kinder mit Kindergeldanspruch haben in der Regel einen höheren Beihilfeanspruch. Weitere Einzelheiten können mit der Beihilfestelle geklärt werden. Der Beihilfeanspruch für Ehepartner ist jedoch an Einkommensgrenzen gebunden. Berücksichtigungsfähig sind diese nur, wenn der Gesamtwert ihres Einkommens im vorletzten Kalenderjahr vor der Antragsstellung zur Beihilfe 17.000 Euro nicht überschritten hat. In manchen Fällen gilt die Einkommensgrenze des Partners von 18.000 Euro. Weiteres zum Thema Kosten in der PKV auch hier.

Eine gesetzliche Krankenversicherung ist für Beamte meist die schlechtere Wahl

Offiziell ist es für Beamte nicht möglich sich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern zu lassen. Ein kleiner Kniff der gesetzlichen Versicherer macht es allerdings möglich, dass sie in der GKV bleiben können – vorausgesetzt, sie waren auch vorher gesetzlich versichert. Die GKV betrachtet die Beamten in diesem Fall quasi als Selbstständige und versichert diese rechtlich entsprechend. Diese Form der freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV macht für Beamte oft keinen Sinn, da in 2014 die PKV-Tarife meist bessere Leistungen bieten und durch die Beihilfe diese sogar zu günstigeren Eigenbeiträgen erhalten.

Auch Beamtenanwärter können von guten Tarifen profitieren

Für Beamte auf Widerruf (Beamtenanwärter) gibt es ebenso günstige und gute Tarife, wie für Beamte als Lehrer. Der Leistungsumfang im Vergleich zu anderen PKV Tarifen ist sehr ähnlich und in manchen Fällen sogar identisch. Als Beamtenanwärter kann folglich entschieden werden, ob eine freiwillige Versicherung in der GKV oder in der PKV abgeschlossen werden soll. Falls Sie als Beamtenanwärter nach Ausbildungsabschluss jedoch nicht in ein Beamtenverhältnis übernommen werden, ist eine Rückkehr in die GKV nur möglich, wenn Sie eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen oder über die Familienversicherung.

Heilfürsorge für bestimmte Beamtengruppen

Beamte in Berufen wie Zeit- oder Berufssoldat, Bundespolizeibeamter, Polizeibeamter oder Berufsfeuerwehrbeamter sind über ihren Dienstherrn mit der Heilfürsorge abgesichert. In diesen Fall ist der Beamte ohne eigene GKV oder PKV über die Heilfürsorge versichert. Ähnlich wie in der privaten Krankenversicherung mit Beihilfeanspruch, erhält der Beamte hier Heilfürsorge in gleicher Höhe, wie die Beihilfe sonst leistet. In der Regel sind es 50 Prozent durch die Heilfürsorge, bzw. 70 Prozent für berücksichtigungsfähige Ehepartner und 80 Prozent für kindergeldberechtigte Kinder. Die Restkosten sind dann relativ gering.

Preise für PKV werden konkurrenzfähiger

Seit Einführung der Unisex-Tarife hat sich die Preis-Leistung der privaten Krankenversicherer insgesamt verbessert – auch für Nicht-Beamte. Der Trend bei der GKV geht in Richtung höhere Beiträge, während die PKV teilweise die Versicherungsprämien – mit anderen Worten: die Beiträge – senken. Durch eine grundsätzliche Überarbeitung der privaten Tarife hat sich die Auswahl an guten Tarifen seit 2013 und auch in 2018 wesentlich verbessert. Für Beamte ist die PKV durch die Beihilfe stets eine Empfehlung.

Günstige Private Krankenversicherung für Beamte selten

Die günstigste private Krankenversicherung für Beamte erhalten Beamte laut dem topaktuellen Test der Stiftung Warentest bei der Concordia. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit der Bewertung „sehr gut“ und einem Rating von „0,5“ herausragend. Für Bundespolizeibeamte oder Berufsfeuerwehrbeamte und ähnliche Berufe springt die Heilfürsorge als Beihilfeleister ein und sichert eine günstige und gute Versicherung. Neben der Concordia bietet auch die Huk-Coburg eine sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kann daher als günstigste Private Krankenversicherung für Beamte angesehen werden. Ein genauer Online Vergleich mit unserem Online Rechner und eine individuelle Beratung hilft Ihnen im Zweifel weiter.

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Quellen