Gesetzliche Krankenkasse Test

Jeder Bürger in der BRD ist dazu verpflichtet, sich krankenversichern zu lassen. In den meisten Fällen ist dies die gesetzliche Krankenkasse, sofern die Voraussetzungen für die Anmeldung in der PKV nicht gegeben sind. Die BKK ist nur eine von vielen Anbietern, die sich in Tests immer wieder bewähren können. Wir haben die letzten Gesetzliche Krankenkasse Test unter die Lupe genommen und bemühen uns, Ihnen die besten Krankenkassen näher zu bringen. Ebenso schneiden wir kurz den Vergleich mit der PKV an und vergleichen die Leistungen beider Versicherungsformen.

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Top Unternehmensqualität laut DFSI Rating

Krankenkasse Geöffnet Unternehmensqualität Leistung Kundenservice Finanzkraft
DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note
TK – Techniker Krankenkasse bundesweit 85,54 AA+ Sehr Gut (1,3) 80,10 AA+ Sehr Gut (1,5) 91,67 AAA Exzellent (1,0) 84,84 AA+ Sehr Gut (1,3)
HEK – Hanseatische Krankenkasse bundesweit 82,74 AA+ Sehr Gut (1,4) 84,70 AA+ Sehr Gut (1,3) 80,74 AA+ Sehr Gut (1,5) 82,78 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Baden-Württemberg regional 80,64 AA+ Sehr Gut (1,5) 69,74 A+ Gut (2,1) 89,59 AA+ Sehr Gut (1,1) 82,59 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK PLUS regional 80,12 AA+ Sehr Gut (1,5) 67,65 A+ Gut (2,2) 90,02 AAA Exzellent (1,0) 82,69 AA+ Sehr Gut (1,4)
hkk Krankenkasse bundesweit 78,33 AA Gut (1,6) 61,39 A+ Gut (2,5) 75,98 AA Gut (1,8) 97,61 AAA Exzellent (0,6)
IKK Südwest regional 77,87 AA Gut (1,7) 71,98 AA Gut (2,0) 87,09 AA+ Sehr Gut (1,2) 74,54 AA Gut (1,8)
IKK Brandenburg und Berlin regional 78,21 AA Gut (1,6) 74,65 AA Gut (1,8) 79,42 AA Gut (1,6) 80,55 AA+ Sehr Gut (1,5)
SBK bundesweit 75,98 AA Gut (1,8) 64,31 A+ Gut (2,3) 88,83 AA+ Sehr Gut (1,1) 74,80 AA Gut (1,8)
AOK Niedersachsen regional 73,14 AA Gut (1,9) 52,13 A Befriedigend (2,9) 84,08 AA+ Sehr Gut (1,3) 83,22 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Hessen regional 73,11 AA Gut (1,9) 54,06 A Befriedigend (2,8) 84,34 AA+ Sehr Gut (1,3) 80,94 AA+ Sehr Gut (1,5)
KNAPPSCHAFT bundesweit 72,19 AA Gut (1,9) 59,67 A Befriedigend (2,6) 76,89 AA Gut (1,7) 80,01 AA+ Sehr Gut (1,5)
IKK classic bundesweit 72,15 AA Gut (1,9) 50,02 A Befriedigend (3,0) 86,28 AA+ Sehr Gut (1,2) 80,15 AA+ Sehr Gut (1,5)
mhplus Betriebskrankenkasse bundesweit 71,87 AA Gut (2,0) 54,95 A Befriedigend (2,8) 74,23 AA Gut (1,8) 86,42 AA+ Sehr Gut (1,2)
Audi BKK bundesweit 71,43 AA Gut (2,0) 47,64 BBB+ Befriedigend (3,2) 75,91 AA Gut (1,8) 90,73 AAA Exzellent (1,0)
IKK gesund plus bundesweit 70,56 AA Gut (2,0) 44,87 BBB+ Befriedigend (3,3) 77,69 AA Gut (1,7) 89,13 AA+ Sehr Gut (1,1)
AOK NORDWEST regional 70,44 AA Gut (2,0) 49,90 BBB+ Befriedigend (3,1) 85,24 AA+ Sehr Gut (1,3) 76,17 AA Gut (1,7)
BARMER bundesweit 70,16 AA Gut (2,0) 53,30 A Befriedigend (2,9) 86,41 AA+ Sehr Gut (1,2) 70,78 AA Gut (2,0)
BKK VBU bundesweit 69,38 A+ Gut (2,1) 62,28 A+ Gut (2,4) 72,50 AA Gut (1,9) 73,37 AA Gut (1,9)
Salus BKK bundesweit 68,87 A+ Gut (2,1) 53,77 A Befriedigend (2,9) 70,76 AA Gut (2,0) 82,09 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland regional 68,78 A+ Gut (2,1) 60,89 A+ Gut (2,5) 81,40 AA+ Sehr Gut (1,5) 64,04 A+ Gut (2,3)
Bosch BKK regional 67,86 A+ Gut (2,2) 50,48 A Befriedigend (3,0) 73,32 AA Gut (1,9) 79,79 AA Gut (1,6)
DAK-Gesundheit bundesweit 67,79 A+ Gut (2,2) 73,66 AA Gut (1,9) 86,94 AA+ Sehr Gut (1,2) 42,77 BBB+ Befriedigend (3,4)
BKK Scheufelen regional 67,41 A+ Gut (2,2) 45,92 BBB+ Befriedigend (3,3) 69,13 A+ Gut (2,1) 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
BKK firmus bundesweit 65,96 A+ Gut (2,3) 36,42 BBB Ausreichend (3,7) 71,28 AA Gut (2,0) 90,18 AAA Exzellent (1,0)
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bundesweit 65,47 A+ Gut (2,3) 54,45 A Befriedigend (2,8) 73,87 AA Gut (1,9) 68,10 A+ Gut (2,1)
BKK Wirtschaft & Finanzen regional 65,32 A+ Gut (2,3) 58,63 A Befriedigend (2,6) 69,29 A+ Gut (2,1) 68,05 A+ Gut (2,1)
pronova BKK bundesweit 64,85 A+ Gut (2,3) 59,08 A Befriedigend (2,6) 77,85 AA Gut (1,7) 57,61 A Befriedigend (2,7)
KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit 64,65 A+ Gut (2,3) 57,11 A Befriedigend (2,7) 76,78 AA Gut (1,7) 60,07 A+ Gut (2,5)
Heimat Krankenkasse bundesweit 63,76 A+ Gut (2,4) 43,79 BBB+ Befriedigend (3,4) 68,69 A+ Gut (2,1) 78,80 AA Gut (1,6)
BKK Herkules regional 61,70 A+ Gut (2,5) 45,43 BBB+ Befriedigend (3,3) 52,51 A Befriedigend (2,9) 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
R+V Betriebskrankenkasse bundesweit (ohne GS) 61,38 A+ Gut (2,5) 47,52 BBB+ Befriedigend (3,2) 55,19 A Befriedigend (2,8) 81,43 AA+ Sehr Gut (1,5)
Die Schwenninger Krankenkasse bundesweit 61,28 A+ Gut (2,5) 50,54 A Befriedigend (3,0) 66,21 A+ Gut (2,2) 67,09 A+ Gut (2,2)
VIACTIV Krankenkasse bundesweit 60,99 A+ Gut (2,5) 56,80 A Befriedigend (2,7) 77,26 AA Gut (1,7) 48,92 BBB+ Befriedigend (3,1)
BKK ZF & Partner regional 56,45 A Befriedigend (2,7) 47,28 BBB+ Befriedigend (3,2) 55,78 A Befriedigend (2,8) 66,30 A+ Gut (2,2)
BERGISCHE KRANKENKASSE regional 55,60 A Befriedigend (2,8) 52,74 A Befriedigend (2,9) 49,96 BBB+ Befriedigend (3,1) 64,10 A+ Gut (2,3)

Die Definition der gesetzlichen Krankenkasse

Gesetzliche Krankenkasse Test

Gesetzliche Krankenkasse Test

Die gesetzliche Krankenversicherung, kurz auch GKV genannt, ist eine Säule der Sozialversicherungen innerhalb Deutschlands. Sie ist fester Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems und wurde erstmals im Jahr 1883 eingeführt. Seit 2007 gibt es eine Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, welcher für diejenigen Personen gilt, die keinen anderweitigen Anspruch auf Beihilfe haben. Die Pflegeversicherung wird oft gemeinsam mit der Antragstellung auf Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen.

Die Leistungen der GKV

Die GKV hat die Aufgabe, die Gesunderhaltung des Versicherten zu fördern. Die Leistungen sind in den Paragraphen 1 und 27 des Sozialgesetzbuches Nummer 5 festgehalten. Diese umschreiben, dass die Leistungen unbedingt die Gesunderhaltung des Patienten angemessen sein müssen. Dazu kommt die Versorgung und Behandlung bei Krankheitsbeschwerden. Dabei dürfen grundsätzlich keinerlei Unterschiede gemacht werden, was den sozialen Stand des Versicherten angeht. Es herrscht ein sogenanntes Solidaritätsprinzip.

Top-Kassen für den Bereich Bonus-/Vorteilsprogramme

  1. Die Schwenninger Krankenkasse
  2. TK – Techniker Krankenkasse
  3. BKK der MTU Friedrichshafen GmbH
  4. BAHN-BKK
  5. Vereinigte BKK
  6. AOK Hessen
  7. energie-BKK
  8. HEK – Hanseatische Krankenkasse
  9. actimonda krankenkasse
  10. WMF BKK

Gesetzliche Krankenkasse Test- Ablehnung von Leistungen im Detail

Es gibt bestimmte Leistungen, welche von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden. Dazu zählen häufig Vorsorgeuntersuchungen, die nicht dem typischen Leistungskatalog entsprechen. Darunter fallen beispielsweise Naturheilverfahren, Akupunktur, oder seit einigen Jahren auch Zusatzleistungen wie die Erstattung einer Sehhilfe, die Pille als auch Untersuchungen im Bereich der Osteopathie, sowie bestimmte Medikamente. Sind diese Behandlungen vom Versicherten gewünscht, muss er sie selbst übernehmen. Nähere Informationen rund um die Einmalzahlung im Rahmen der gesetzlichen Pflegekasse.

Gesetzliche Krankenkasse Test – Welche Arten es gibt

Die gesetzliche Krankenkassen sind in unterschiedliche Arten aufgeteilt, die jeweils für sich andere Leistungen zu bieten haben. Man unterscheidet nach Ersatzkassen, allgemeinen Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Innungskassen, Landwirtschaftliche Krankenkassen und der Knappschaft. Jede von ihnen legt den Fokus auf eine andere Gruppe von Menschen. So ist beispielsweise die Landwirtschaftliche Krankenkasse hauptsächlich für Landwirte empfehlenswert, die Betriebskrankenkassen sind unterschiedlichen Unternehmen angeschlossen.

Gesetzliche Krankenkassen im Test

Wer ist eigentlich pflichtversichert

Pflichtversichert sind Menschen, die zu wenig verdienen, um in die private Krankenversicherung verdienen (derzeit liegt der Satz des Jahresentgelts bei 54.900 Euro) als auch jene, die auch zuletzt in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren. Zudem gehören Menschen dazu, die bisher weder gesetzlich, noch privat versichert waren, außer es handelt sich dabei um Selbständige Arbeitnehmer. Im Prinzip hat jedoch jeder die Möglichkeit, die Versicherung frei zu wählen, ohne sich davon seitens eines Dritten beeinflussen zu lassen.

Freiwillig versichert – Auch das ist möglich

Ein freiwillig Versicherter ist jemand, der eigentlich die Möglichkeit dazu hat, sich in der privaten Krankenkasse anzumelden, die gesetzliche Krankenversicherung jedoch vorzieht. Ebenso in diesem Kreis sind Personen vertreten, welche sich aus einer Familienversicherung heraus alleine versichern. Allerdings muss die Anmeldung bei der GKV innerhalb von drei Monaten nach dem Ausscheiden aus der gemeinsamen Krankenversicherung geschehen. Festgehalten ist dies im Paragraph 9 des fünften Sozialgesetzbuches.

Die größten gesetzlichen Krankenkassen im Mitglieder-Ranking I

  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • BARMER 9.351.700
  • DAK Gesundheit
  • AOK Bayern
  • AOK Baden-Württemberg
  • IKK classic
  • AOK PLUS
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • AOK Nordwest
  • AOK Niedersachsen
  • AOK Nordost
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • AOK Hessen
  • KNAPPSCHAFT
  • AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
  • BKK Mobil Oil
  • SBK
  • AOK Sachsen-Anhalt
  • VIACTIV Krankenkasse
  • pronova BKK
  • IKK Südwest
  • Audi BKK
  • BAHN-BKK
  • hkk Krankenkasse
  • mhplus Krankenkasse
  • BKK VBU
  • HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • IKK gesund plus
  • BIG direkt gesund
  • Novitas BKK
  • Schwenninger Krankenkasse
  • AOK Bremen/Bremerhaven
  • IKK Brandenburg und Berlin
  • IKK Nord
  • SECURVITA Krankenkasse
  • Bosch BKK
  • BKK Pfalz
  • BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
  • Salus BKK
  • R+V Betriebskrankenkasse
  • actimonda krankenkasse
  • Heimat Krankenkasse
  • BKK ProVita
  • Debeka BKK
  • BKK ZF & Partner
  • BKK Linde
  • energie-BKK
  • BKK24
  • BKK firmus
  • BKK VerbundPlus
  • BKK Scheufelen
  • BERGISCHE Krankenkasse
  • BKK Faber-Castell & Partner
  • Continentale BKK
  • atlas BKK ahlmann

Unterschiede zur PKV

Ein häufig diskutiertes Thema bezüglich der Unterschiede zur PKV ist vor allem der Leistungskatalog. Heftige Diskussionen befassen sich damit, dass die PKV sehr viel mehr Leistungen bietet. Der Diskussion steht der höhere Mitgliedsbeitrag gegenüber und die Voraussetzungen, welche die Versicherungen erfüllen müssen. Daraus ergibt sich der nächste Unterschied. Der Beitrag zur GKV errechnet sich am Einkommen und wird anhand eines Beitragssatzes erhoben. In der PKV dagegen bezahlt man nur den Tarif an sich, die Einkünfte spielen bei der Beitragshöhe keine Rolle.

Der Beitragssatz der GKV

Der Beitragssatz der GKV ist auf 15,7 Prozent des monatlichen Einkommens festgesetzt. Des Weiteren gibt es einen ermäßigten Beitragssatz, der 15,1 Prozent beträgt. Ein großer Vorteil als Mitglied bei der GKV ist die Teilung des Beitrages seitens Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder von ihnen bezahlt die Hälfte, also regulär 7,3 Prozent. Selbständige haben dagegen den Nachteil, dass sie den vollständigen Beitrag bei freiwilliger Mitgliedschaft selbst bezahlen müssen. Daher entscheiden sich viele Freiberufler oder Selbständige für die Anmeldung in der PKV.

Die größten gesetzlichen Krankenkassen im Mitglieder-Ranking II

  • BKK EUREGIO
  • SKD BKK
  • BKK Melitta Plus
  • Bertelsmann BKK
  • BKK Akzo Nobel Bayern
  • BKK Werra-Meissner
  • BKK PFAFF
  • BKK HERKULES
  • BKK VDN
  • BKK Freudenberg
  • BKK Diakonie
  • Metzinger BKK
  • BKK exklusiv
  • BKK Achenbach Buschhütten
  • BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN
  • BKK DürkoppAdler
  • BKK SBH
  • WMF BKK
  • BKK HMR
  • BKK HENSCHEL plus
  • SIEMAG BKK
  • TUI BKK
  • BKK Technoform
  • TBK (Thüringer Betriebskrankenkasse)
  • Brandenburgische BKK
  • BKK Vital
  • BKK Textilgruppe Hof
  • BKK Public
  • BKK MEM

Zusatzbeitrag und Eigenbeteiligung

Die GKV schreibt ihren Versicherten vor, dass sie Zusatzbeiträge leisten müssen, sofern die Krankenversicherung diese verlangt. Erzeugt werden diese, da die GKV mit dem Finanzbedarf, welcher ihnen durch Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt wird, ihren Bedarf nicht abdecken können. Die Erhebung erheblicher Zusatzbeiträge kann für das Mitglied aber ebenso ein Grund zur Kündigung sein. Die Eigenbeteiligung ist dagegen eine Leistung, welche nicht im Leistungskatalog der GKV angegeben ist und deren Kosten der Versicherte selbst übernehmen muss.

Die GKV im Vergleich

Um einen Überblick zu erhalten, erstellen unterschiedliche Magazine und Institute regelmäßig einen Vergleich der verfügbaren Angebote auf dem Markt. Zu den seriösen Anbietern gehören Focus Money, Ökotest, die Zeitschrift €uro und die Stiftung Warentest. Nachfolgend nehmen wir die einzelnen Tests der Institute unter die Lupe und erstellen für Sie eine Liste mit den besten Anbietern, um Ihnen die Wahl ein wenig zu erleichtern. Da für das Jahr 2015 die Beiträge gesenkt wurden, ist ein Vergleich ohnehin interessant, da ein Wechsel durchaus sinnvoll sein kann.

Der Preisvergleich der Zeitschrift €uro

Der Test der Zeitschrift €uro ist relativ neu und stammt von Anfang 2015. Den Test unterteilte die Zeitschrift auf unterschiedliche Kategorien, darunter bundesweit tätige Krankenkassen, Direktkassen, Regionale Kassen. Bei den bundesweit tätigen Krankenkassen schnitt die TKK besonders gut ab, direkt darauf folgte die HEK. Bei den bundesweiten Direktkassen lag die SECURVITA ganz vorne, danach kam die R+V BKK. Unter den regionalen Kassen sind die AOG und BKK Wirtschaft & Finanzen vorne. Sämtliche Gewinner waren außerdem recht günstig im Beitrag.

Vergleich von Focus Money

Bei der Zeitschrift Focus Money waren die Punkte Service und Kosten im Mittelpunkt des Tests. In dessen Rahmen zeigte sich, dass das günstigste Angebot nicht immer das beste ist. Der große Kassentest zeigte, dass die TKK auch hier auf Platz 1 landete. Direkt darauf folgte die Barmer GEK. Bei den Kassen mit bis zu 500.000 Mitgliedern überzeugte die Audi BKK und die BKK VBU mit ihren Leistungen. Bemerkenswert: Die Techniker Krankenkasse konnte bereits zum neunten Mal im Test mit ihren Leistungen überzeugen und ist bundesweit tätig.

Test der Stiftung Warentest

Der Test der Stiftung Warentest wurde Anfang 2015 aufgestellt. Allerdings stand im Fokus vor allem das Handeln bei einem Wechsel. Wer darf überhaupt wechseln und welcher Vorteil bringt möglicherweise Nachteile mit sich? All diese Fragen wurden geklärt. Im Anschluss folgte eine Zusammenfassung der Stiftung, welche Versicherungen gut abgeschnitten haben. Zudem empfahl die Stiftung die Konsultierung eines Online-Rechners, der die Wahl ebenfalls erleichtern und Ausschlag darüber geben kann, für welche man sich letzten Endes entscheidet.

Online Rechner nutzen

Der Online Rechner wird von vielen Versicherungen, aber auch Test-Magazinen wie Focus Money angeboten. Im Formular trägt der Interessent, völlig anonym, diverse Daten ein, woraufhin der Rechner eine Aufstellung zu den verfügbaren Angeboten bereitstellt. Anhand der Ergebnisse lässt sich das günstigste Angebot ermitteln, häufig sind sogar Links zu weiteren Informationen in der Liste enthalten. Bei der Wahl hilft solch ein Rechner sehr gut weiter. Denn was die Leistungen angeht, sind die jeweiligen Kassen doch sehr unterschiedlich.

Der Wechsel der gesetzlichen Krankenversicherung

Wechseln kann im Grunde jedes Mitglied, was die Voraussetzungen erfüllt. Das Recht dazu hat jeder, bei dem die Krankenversicherung zu Anfang des Jahres einen Zusatzbeitrag erhebt. Bis zum Ende des jeweiligen Januars ist es dann problemlos möglich, die Versicherung umgehend zu kündigen und sich bei einer anderen anzumelden. Zwischen Kündigung und Beginn der neuen Mitgliedschaft wird dennoch der Beitrag weitergezahlt, um keinerlei versicherungsfreie Zeit zu schaffen. Kündigen kann jeder, der mindestens 18 Monate in der GKV angemeldet war.

Thema Private Krankenversicherung – Wer sich anmelden kann

Um sich in der PKV versichern zu lassen, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. In erster Linie ist es wichtig, dass der Antragsteller nicht älter ist als 55 Jahre. Dazu kommt die Befreiung von der Versicherungspflicht. Angestellte können sich in der PKV anmelden, wenn sie die Jahresentgeltgrenze von aktuell 54.900 Euro überschreiten und absehbar ist, dass diese in den Folgejahren noch gesteigert wird. Geringverdiener wie Studenten sind ebenso dazu berechtigt, in der PKV Mitglied zu werden. Hauptsächlich sind Selbständige und Beamte Mitglied in der PKV.

Wechsel in die PKV ist nicht immer nötig

Selbst wenn man das Recht dazu hat, in die PKV zu wechseln, ist dieser Wechsel in die private Krankenkasse nicht immer notwendig. Viele Menschen sind in den gesetzlichen Krankenkassen auch als freiwillig Versicherte sehr glücklich. Welche Kosten die Kasse übernimmt und welche nicht, lässt sich anhand eines Tests herausfinden. Darunter sind die BKK und andere Kassen vertreten, an denen man sich gut orientieren kann. Für welche Kasse man sich letzten Endes entscheidet, hängt von zahlreichen Faktoren ab, welche die Krankenversicherung unterschiedlich gut abdeckt.

Quellen zum Thema Gesetzliche Krankenkasse Test