Generali Pflegeversicherung Test

Die Generali Versicherung bietet als eigenständiges Produkt die Pflegerente 3-D an, die einen lebenslangen Pflegerentenschutz bieten soll. Weitere private Pflegezusatzversicherungen werden über die Central Krankenversicherung angeboten. Für die Pflegevorsorge gibt es im Test unterschiedlicher Institute gute Noten. Erfahren Sie mehr zu den Tarifen central.pflege und central.pflegePlus sowie zu den Versicherungen in den Varianten PVN / PVB auf dieser Seite.

Generali Pflegeversicherung Test 2016: Überblick

Es handelt sich bei der 3-D Pflegevorsorge um eine so genannte aufgeschobene Rentenversicherung, in die der Versicherte mindestens 12 Jahre lang Beiträge einzuzahlen hat. Interessant ist die vertraglich festgehaltene Pflegerentenoption im Rahmen der Vorsorge. Dabei wählen die Kunden den entsprechenden Optionstermin selbst. Es soll entschieden werden, wie das angesparte Kapital verwendet wird. Die Auszahlung des Guthabens erfolgt nicht nur garantiert, sondern auch lebenslang als monatliche Rente im Alter. Dieses Modell ist relativ neu, weshalb keine Vergleiche zu anderen Produkten möglich sind.

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Keine Bewertungen für 2016

Leider können wir bisher keine neuen Testergebniise vorweisen. Die Stiftung Warentest hat zwar aktuell die Pflegeversicherungen geprüft, doch die Generali wird hier nicht weiter erwähnt-

Hohes Eintrittsalter möglich

Generali Pflegeversicherung Test

Der Antrag zur Pflegeversicherung kann bis zum 70. Lebensjahr gestellt werden, Gesundheitsfragen fallen bei der Variante Selekta nicht an. Die Generali erklärt das Prinzip der zusätzlichen Pflege auf seiner Internetseite:

Erste Option: „Lebenslanger Pflegerentenschutz“

In der „Richtung 1“ bietet die Generali eine maximal mögliche Rentenzahlung von bis zu 2.000 Euro im Monat. Wer vor der Antragstellung pflegebedürftig geworden sein sollte,  hat immer noch Anspruch auf die private Pflegezusatzversicherung.

Zweite Option: „Auszahlung des Guthabens“

Je nach Gesundheitszustand haben die Kunden die Entscheidung über den Pflegeschutz. Das angesparte Vermögen steht zur freien Verfügung.

Dritte Option: „Zahlung einer lebenslangen monatlichen Altersrente“

In diesem Fall erhalten die Mitglieder eine Altersvorsorge ausgezahlt. Auch in dieser „Richtung“ muss keine Gesundheitsprüfung überstanden werden.

Der Anbieter rät seinen Versicherten zur ersten Option. Denn es gibt einen lebenslangen
Pflegerentenschutz, der die gesetzlichen Kosten auffangen kann. Je nach Pflegestufe gibt es monatlich bis zu 2.000 Euro.

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Schutz kann selbst definiert werden

Mit der 3-D Pflege erfolgt die „Pflegedefinition“ eigenständig. Die Generali bietet den Mitgliedern eine eigene Auslegung der Verrichtungen des Alltags. Ob Hilfe beim Anziehen oder bei Demenz- Das Unternehmen bietet bedarfsgerechte Unterstützung an. Anhand eines Beispiels verdeutlicht der Versicherer die Tarifbedingungen. Der Kunde hat mit dem 56 Lebensjahr einen Vertrag abgeschlossen. Im Alter von 66 Jahren wird er zum Pflegefall. Mit Wahl der Pflegerentenoption wird er, die zum Abschluss vereinbarte Pflegerente in Höhe von monatlich 1.000 Euro erhalten. Die Rentenleistung gilt über die gesamte Dauer der Bedürftigkeit. Nähere Informationen zum aktuellen Vergleich der Jahre 2011, 2012 als auch 2013 & 2014 finden Sie hier.

Umwandlung und Vertrieb

Da ein Umwandlungsrecht besteht, handelt es sich um eine Alternative zur sonst üblichen Pflegepflichtversicherung. Nach Ablauf der erforderlichen Ansparphase von mindestens 12 Jahren kann das Geld frei verwendet werden. Das gesamte Kapital kann in Form einer Einmalzahlung sofort gutgeschrieben werden oder in monatlichen Raten ausgezahlt werden.Vertriebspartner sind nicht nur die Versicherungen Central und AachenMünchener, das Angebot der Bezeichnung Vita 3-D Rente gibt es auch bei der Commerzbank abzuschließen.

Innovation und Zielgruppenorientierung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e. V. untersucht die Produkte im Bereich der Pflegeversicherung, so auch die Generali 3-D Vorsorge. Die Absicherung erfüllt die Kriterien „Innovation, Zielgruppenorientierung als auch eine verbrauchergerechte Gestaltung“. Das Produkt hat sich noch nicht dem Test der Stiftung Warentest stellen können.

Die Generali Holding AG

Die Generali ist der zweitgrößte Versicherer der Welt und hat seinen Hauptsitz in Italien, die deutsche Niederlassung befindet sich in Köln. Die italienische Versicherungsgruppe agiert unter der Rechtsform eine Aktiengesellschaft und besitzt die Assicurazioni Generali S.p.A.. Das Unternehmen gründet sich im Jahre 2001. Namhafte deutsche Versicherer, Banken und Finanzdienstleister zählen zur Holding:

  • AachenMünchener Lebensversicherung AG
  • Advocard Rechtsschutzversicherung AG
  • Central Krankenversicherung AG
  • Cosmos Lebensversicherungs-AG
  • Dialog Lebensversicherungs-AG
  • Volksfürsorge Versicherungsgruppe

Mehr als 15.500 Angestellte setzen im Jahre 2012 rund 17 Milliarden Euro um. Im Sortiment stehen unter anderem auch eine Haftpflichtversicherung, eine Lebensversicherung, eine Altersvorsorge als auch eine KFZ-Versicherung.

Test und Auszeichnungen

Die Generali erhält nicht nur im Bereich Absicherung der Pflegekosten gute Bewertungen im Test, auch andere Versicherungsprodukte erhalte gute Noten. So unter anderem auch von Finanztest. Für die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es im Vergleich eine sehr gute Testnote, Testsieger wird die AachenMünchener. Bei Vorerkrankungen wird es jedoch schwierig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Im Rating gibt es für den Konzern eine A- (Fitch), eine A (Standard & Poor’s) und eine A3 (Moody’s) sowie eine A (A.M. Best)

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Generali Pflegeversicherung Test 2016

Die Zusatzversicherung der Generali Pflegeversicherung zieht ihren Vorteil daraus, dass sie auch für Personen bis zum 70. Lebensjahr zu erhalten ist. Der Versicherer zahlt eine lebenslange Rente. Eine klassische Generali Pflegeversicherung in Form von Pflegegeld kann bei den Partnern Central Krankenversicherung als auch bei der AachenMünchener abgeschlossen werden. Beide Anbieter können im Test gute Bewertungen erzielen.

Überdurchschnittliche Leistungen in der Pflegestufe 0

Großer Vorteil der Pflegeversicherung der Generali ist dabei, dass sie in der Pflegestufe 0 (also bei Demenz) 75b Prozent der vereinbarten Pflegerente zahlt. Damit liegt der Versicherer weit über dem Branchendurchschnitt, der in etwa bei 20 – 25 Prozent liegt. Damit kommen die Münchener einer Forderung der Stiftung Warentest nach, die im Test 2014 (Heft 05/2013) besonders die Leistungen in dieser Pflegestufe bemängelte und viele Versicherungen deshalb abwertete.

Stiftung Warentest: Hohe Kosten bei Demenz

Demente Menschen sind nämlich meistens körperlich noch fit – aufgrund der psychischen wie kognitiven Einschränkung, die mit der Demenz leider einhergeht, können sie jedoch nicht alleine gelassen werden und brauchen Pflege. Wenn Menschen aufgrund einer Demenz zum Pflegefall werden, liegen laut Experten der Stiftung Warentest die Kosten hierfür zwischen 530-740 Euro. Es kann also als sehr vorbildlich bewertet werden, dass die Generali in ihrer Kombination aus Pflege- und Rentenversicherung solche hohen Leistungen ansetzt.

Das Urteil von Finanztest

Die Pflegerentenversicherung der Generali ist – wie bereits erwähnt – in ihrer Form ein auf dem deutschen Markt einzigartiges Produkt. Kein anderer Versicherer bietet bis heute ein ähnliches Produkt an, was den Vergleich naturgemäß schwierig gestaltet. Zwar liegt auch 2014 noch kein Test vor, dennoch haben sich die Experten von Finanztest zur 3-d Pflegevorsorge geäußert und Vor- und Nachteile des Produkts benannt, um Verbrauchern die Entscheidung zu erleichtern.

Sehr gut ist der Verzicht auf Gesundheitsfragen

So loben die Experten vor allem, dass die Interessenten sich keiner Gesundheitsprüfung stellen müssen und so auch problemlos noch an die „Rente mit Pflegeoption“ der Generali kommen, auch wenn sie bereits über 50 Jahre sind. Auch die Wahlfreiheit heben die Tester besonders hervor – so etwas bieten die anderen Versicherungen nicht.

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Negative Testergebnisse bei Sicherheit

Der große Nachteil ist laut der Experten, dass nach Ablauf der Ansparphase das Geld nicht reicht, um die Einmalzahlung zur Pflegerentenversicherung zu begleichen. Um diese dennoch zu bekommen, müssten Betroffene die Kosten zusätzlich aus eigener Tasche begleichen. Damit bietet der Tarif keine 100 Prozent sichere Pflegevorsorge. Des weiteren kritisieren die Ratgeber, dass die Versicherung bei Pflegebedürftigkeit vor Ende der Ansparphase nicht greift. Haben Versicherte vorher beispielsweise einen Unfall und müssen gepflegt werden, ist von der Versicherung keine Hilfe zu erwarten.

Empfehlung vor allem für ältere Interessenten

Dennoch lautet das Fazit der Redakteure der Stiftung Warentest, dass die Generali Pflegeversicherung (damals noch unter dem Namen Selekta 3D) im Test positiv abschneidet. Und zwar aus einem einfachen Grund: Viele kümmern sich in jungen Jahren nicht um ihre Altersvorsorge. Aufgrund der Gesundheitsfragen wird es ab einem bestimmten Alter aber schwierig noch überhaupt an einen guten Schutz zu kommen. Auch die Debeka kann sehr gute Angebote für ältere Versicherer bereitstellen.

Police ist für die Generali ein Erfolg

Die Generali ist hier einer der wenigen Anbieter, an den sich Betroffene noch wenden können. Nach der Ansparphase besteht auch ohne Pflegebedürftigkeit Anspruch auf eine kleine lebenslange Rente.
Wie das Handelsblatt berichtet, war die neue Police bereits nach 6 Monaten ein Renner bei den Kunden. Das Unternehmen hat offenbar eine Marktlücke entdeckt. Obwohl es, im Gegensatz zu Angeboten wie beispielsweise dem Pflege-bahr, keine staatliche Förderung gibt, ist das Angebot sehr erfolgreich. „Bei jedem Zweiten wird die Police verkauft“, berichtet das Blatt.

Angebote der Generali Pflegeversicherung einem Vergleich unterziehen

Bevor eine Police abgeschlossen wird, sollten Interessenten aber auf jeden Fall alle Angebote miteinander vergleichen. Denn für manche Verbraucher gibt es eine günstigere Möglichkeiten, Altersrente oder Pflege abzusichern. Als Entscheidungshilfe hier noch einmal Vorteile und Nachteile der Generali Pflegeversicherung im Überblick.

Vorteile

  • Keine Gesundheitsfragen, Einstieg bis 70 Jahren möglich
  • Freie Wahl zwischen drei Auszahlungsoptionen am Ende
  • Tarife mit oder ohne Fonds

Nachteile

  • Geld kann evtl. nicht reichen für die Pflegerentenversicherung – Zuzahlung im Alter möglich
  • 12 Jahre Ansparzeit, vorher auch bei Pflegebedürftigkeit keine Auszahlung von Leistungen
  • Keine staatliche Förderung
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Kontakt zur Hauptniederlassung

Generali Deutschland Holding AG
Tunisstraße 19-23
50667 Köln

Telefon: +49 (0) 221 4203-01
Fax: +49 (0) 221 4203-1805
E-Mail: info.holding@generali.de

Kontakt zur Versicherung

Generali Versicherung AG
Adenauerring 7
81737 München
Telefon: 089/5121-0
Telefax: 089/5121-1000
E-Mail: service@generali.de