Über die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung entscheidet immer auch die Pflegestufe. So wird bei der Pflegestufe I ein täglicher Hilfebedarf von mindestens 90 Minuten am Tag vorausgesetzt. Das Pflegegeld bei häuslicher Pflege beträgt in diesem Fall nicht mehr als 235 Euro im Monat. Dieser Anspruch der gesetzlichen Pflegekasse deckt kaum den Pflegeaufwand für die Betroffenen. Es entstehen Versorgungslücken von bis zu 24.000 Euro jährlich. Ein privater Schutz deckt jedoch die anfallenden Kosten und stellt eine altersgerechte Pflege sicher.

Pflegeversicherung Leistungen auf dem Prüfstand

lachende Schwestern

Pflegeversicherung Leistungen 2016

Bereits heute stößt die gesetzliche Pflegeversicherung mit knapp 3 Millionen hilfebedürftigen Menschen an ihre finanziellen Grenzen. Die Kosten können die Krankenkassen AOK und Co. kaum noch decken. Aus diesem Grund wird die private Pflege für Betroffene und Angehörige immer wichtiger. Mitunter droht der finanzielle Ruin. Denn bereits in den nächsten Jahren wird der Pflegeaufwand rapide zunehmen. Daran vermag auch die aktuelle Pflegereform nichts ändern. Positiv ist jedoch, dass beispielsweise Demenzkranke seit 2013 stärker berücksichtigt werden.

Große Versorgungslücken ohne private Absicherung

Wer im Pflegefall auf die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung angewiesen ist, wird schnell zu spüren bekommen, wie gering die Leistungen im Ernstfall tatsächlich ausfallen. Immense Unterschiede tun sich dabei bereits in der ersten Pflegestufe auf:

Gesetzlicher Anspruch bei Pflegestufe III liegt bei 1.550 Euro, der tatsächliche Bedarf liegt bei mindestens 3.500 Euro monatlich. Für die Differenz kommen Angehörige und Pflegebedürftige mit ihrem eigenen Vermögen auf. (Deswegen lohnt es sich, eine private Pflegeversicherung abzuschließen – hier geht es zum Pflegeversicherung Test)

Eine private Versicherung übernimmt jedoch die Kosten im Pflegefall.

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Die Pflegestufe in Deutschland im Jahre 2016

Die Pflegekassen AOK und Co. unterscheiden drei soziale Pflegestufen:

  1. Pflegestufe I – erhebliche Pflegebedürftigkeit
  2. Pflegestufe II – schwere Pflegebedürftigkeit
  3. Pflegestufe III – schwerste Pflegebedürftigkeit
  • Der Hilfebedarf bei Stufe I liegt bei mindestens 90 Minuten täglich, die Grundpflege muss 50 Prozent der Gesamtpflege ausmachen
  • Der Hilfebedarf bei Stufe II liegt bei mindestens 180 Minuten täglich, die Grundpflege muss 120 Minuten der gesamten Pflege ausmachen
  • Der Hilfebedarf bei Stufe III liegt bei mindestens 300 Minuten täglich, die Grundpflege muss 240 Minuten der gesamten Pflege ausmachen

Die Pflegeversicherung Leistungen 2016 beim Pflegegeld

Pflegegeld gibt es immer dann, wenn die pflegebedürftigen Personen keinen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen und die Angehörigen um die häusliche Pflege in der eigenen Wohnung übernehmen. Die Verwendung der gesetzlichen Leistungen steht im Falle einer Hilfebedürftigkeit frei. Seit dem 1. Januar 2013 gibt es je nach Pflegestufe folgendes Pflegegeld in Euro:

  1. 120 bei Stufe 0 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
  2. 235 bei Stufe I und 305 bei eingeschränkter Alltagskompetenz
  3. 440 bei Stufe II und 525 bei eingeschränkter Alltagskompetenz sowie
  4. 700 bei Stufe III

Ansprüche der Pflegeversicherung ruhen jedoch vier Wochen nach Aufnahme in einem vollstationären Krankenhaus oder bei einer Rehabilitationsmaßnahme. Es gibt in Deutschland eine Pflicht zur Pflegeversicherung.

Die Funktion der Pflegekasse

Die Leistungen eine Pflegekasse werden im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt. Diese Leistungen haben gesetzliche Pflegeversicherungen dabei wahrzunehmen:

  • Pflegebedürftige Menschen erhalten Sachleistungen, Dienstleistungen sowie Geldleistungen
  • Koordination der pflegerischen und medizinischen Versorgung der Versicherungsnehmer
  • Beiträge für die Rentenversicherung werden in einigen Fällen übernommen
  • Als Sachleistungen müssen bei Pflegestufe III bis zu 1.550 Euro bereit gestellt werden
  • Erstattung der Kosten für Hilfsmittel, Behandlungspflege, soziale Betreuung sowie Pflegehilfsmittel werden nur zum Teil übernommen
  • Für die ambulante, häusliche und stationäre Behandlung gibt es eine vorgeschriebene Leistung
Kosten für private Pflege werden zum Teil übernommen

Seit 2013 gibt es auch eine private Pflegeversicherung, die gesetzlich gefördert wird. Mehr zum Thema auch https://www.pflegeversicherung-heute.de/. Dabei spielt die aktuelle Gesundheit der Antragsteller keine Rolle. Denn jeder Personenkreis darf von der Förderung profitieren. Es gibt eine Förderung in Höhe von 5 Euro monatlich für eine Pflege-Bahr-Police vom Bundesministerium dazu. Einer aktuellen Untersuchung zufolge weisen die geförderten Versicherungen jedoch schlechtere Vertragsbedingungen auf als ungeförderte Tarife. Daran ändert auch der monatliche Zuschuss nichts.

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz erhalten künftig auch Menschen mit Demenz höhere Leistungen vom Staat. Für Betreuungsleistungen gibt es je nach Pflegebedarf bis zu 200 Euro monatlich. Somit finden nun erstmals auch psychisch kranke Personen und Menschen mit einer Behinderung eine stärkere Berücksichtigung bzw. Anerkennung. So bietet ein ambulanter Pflegedienst neben der Grundpflege auch eine hauswirtschaftliche Versorgung an. Weitere Besonderheiten hier.

Pflegende Familie erhält Entschädigung

Solange die Familie die Pflege in der eigenen Wohnung übernimmt, wird ein festes Pflegegeld von der Krankenversicherung gezahlt. In diesem Fall können die Angehörigen mit den finanziellen Mitteln auch relativ gut zurecht kommen. Das ändert sich allerdings, wenn die pflegebedürftige Person in einem Pflegeheim untergebracht wird. Es entstehen Versorgungslücken von bis zu 24.000 Euro jährlich. Die Kosten teilen sich die Angehörigen untereinander auf. Kinder zahlen ab einem bestimmten Einkommen für Unterkunft und Verpflegung.

Pflegeversicherung Leistungen

Die gesetzlichen Pflegeversicherung Leistungen sind mit rund drei Millionen Pflegefällen an ihre finanziellen Grenzen gestoßen. Eine altersgerechte Pflege im Alter ist kaum noch gegeben. Für die Versorgungslücken der Pflegeversicherung kommen die Kinder auf. Auch die Bundesregierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und fördert private Tarife. Bedauerlich ist daher, dass ungeförderte Tarife weitaus bessere Bedingungen zu bieten haben. Weitere Informationen zu den Leistungen erhalten Sie auch unter https://www.pflegeversicherung-heute.de/.

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Ab 2015 Neuregelung der Pflegeversicherung Leistungen

Um dem steigenden Bedarf (und auch den immer höher werdenden Kosten der Pflege) gerecht zu werden, werden ab dem 1. Januar 2015 die Leistungen der Pflegeversicherung erhöht. In jeder Pflegestufe steigen die Zahlungen dann in einer Höhe von 4 Prozent. Da nach SGB XI jede Person in Deutschland verpflichtet ist, das Pflegerisiko abzusichern, steigen damit auch die Belastungen für Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbstständige.

So wird der Beitragssatz angehoben
  1. Im ersten Schritt erhöht sich der Beitragsatz auf 2,35 Prozent (Kinderlose: 2,6 Prozent)
  2. Im zweiten Schritt erhöhen sich die Beiträge noch einmal um 0,2 Prozent

Mehr Leistungen bei Demenz

Mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz wird nicht nur das Pflegegeld erhöht, insgesamt profitieren auch viele Menschen von dem Gesetz, die bisher von der gesetzlichen Pflegeversicherung benachteiligt worden sind. Das bestimmt vor allem Personen mit der Pflegestufe 0, also Personen mit Demenz. Deren Anspruch auf Leistungen war bisher sehr eingeschränkt, auch wenn ihre Alltagskompetenz deutlich eingeschränkt war.

Das ändert sich für demente Pflegepatienten

Folgende Leistungen werden in Zukunft auch dementiell erkrankten Menschen offenstehen:

  • Leistungen der Tages- und Nachtpflege
  • Kurzzeitpflege
  • Zuschlag für Mitglieder ambulant betreuter Wohngruppen

Mehr Geld in allen Pflegestufen – das erstatten Pflegekassen wie z. B. die AOK

Von der Pflegekasse (also die Bundesknappschaft oder Krankenversicherer wie die AOK) gibt es ab dem 1. Januar 2015 gegenüber 2014 auch mehr Geld. In der Pflegestufe III steigen die Leistungen für Pflegebedürftige beispielsweise von 1550 auf 1612 Euro pro Monat bei häuslicher Pflege. Auch Pflegepatienten mit selbst beschafften Pflegepersonen in den anderen Stufen erhalten monatlich mehr Leistung.

Ambulante Pflege durch selbst beschaffte Pflegepersonen

  • Pflegestufe 0 (Demenz): 123 Euro
  • Pflegestufe I: 244 Euro/316 Euro (mit Demenz)
  • Pflegestufe II: 458 Euro/545 Euro (mit Demenz)
  • Pflegestufe III: 728 Euro

Pflegesachleistungen – Abrechnung direkt mit dem Pflegedienst

Diese Leistungen erhält jeder Patient mit einer selbst beschafften Pflegeperson, also Angehörigen, Freunden oder Ehrenamtlichen . Erfolgt die Betreuung hingegen durch einen Pflegedienst, wird direkt mit dem Dienst abgerechnet. Da die Betroffenen das Geld nicht direkt erhalten, spricht man spricht man hier von einer Pflegesachleistung. Beide Leistungen können im Übrigen kombiniert werden.

Neuregelung der Höchstgrenzen ab 2015

  • Pflegestufe 0 Demenz): 231 Euro
  • Pflegestufe I: 468 Euro/689 Euro (mit Demenz)
  • Pflegestufe II: 1.144 Euro/1.298 Euro (mit Demenz)
  • Pflegestufe III: 1.612 Euro
  • Härtefall: 1.995 Euro

Änderungen bei der Tages- und Nachtpflege im Überblick

Auch die Leistungen für die Tages- und Nachtpflege werden angepasst. Hierbei handelt es sich um eine teilstationäre Pflege. Ein Beispiel: Die berufstätige Tochter pflegt ihre Mutter, ist tagsüber jedoch nicht zu Hause. Um tagsüber die Versorgung der Pflegebedürftigen Mutter sicherzustellen, wird diese morgens abgeholt, stationär versorgt und am Abend wieder nach hause gebracht. So werden auch die pflegenden Angehörigen entlastet.

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Demenzkranke haben nun auch Anspruch

Neu ist im Vergleich zu 2014, dass auch Demenzkranke mit Stufe 0 Anspruch auf diese Leistungen haben, sie bekommen nun bis zu 231 Euro im Monat. Die weiteren Leistungen entsprechen denen der Pflegesachleistungen (Informationen hierzu in der entsprechenden Tabelle). Wichtig: Erstmals werden die Leistungen für die teilstationäre Pflege sowie das Pflegegeld bzw. die Sachleistungen nicht mehr aufeinander aufgerechnet. Somit steht wesentlich mehr Geld zur Verfügung. Waren es in der Stufe III bisher 2.325 Euro, sind es nun 3.224 Euro – eine große Hilfe für Betroffene.

Umbaumaßnahmen werden nötig

Pflegebedürftigkeit bedeutet häufig auch, dass die eigene Wohnung in puncto Ausstattung an die neuen Begebenheiten angepasst werden muss. Betroffene, die für Umbaumaßnahmen (wie z. B. Rollstuhlrampen) Geld benötigen, konnten auch bisher schon einen Antrag für Zuschüsse stellen. Allerdings lag der Maximalbetrag bisher bei 2.557 Euro. Ab 1. Januar des kommenden Jahres liegt dieser bei 4.000 Euro. Ist eine häusliche Gemeinschaft von mehreren Pflegebedürftigen gegeben, liegt die Obergrenze für die Förderung von Umbauten sogar bei 16.000 Euro (Vorher: 10.228 Euro).

Pflegehilfsmittel müssen übernommen werden

Wurden Pflegehilfsmittel (beispielsweise Handschuhe, Einlagen) 2013 und 2014 noch mit maximal 31 Euro im Monat bezuschusst, liegt der Betrag nun bei 40 Euro. Die Kosten für Hilfsmittel werden nur dann übernommen, wenn dies nicht von der Krankenversicherung gedeckt ist. Für technische Hilfsmittel wie Pflegebetten muss der Betroffene mit einem Eigenanteil von 10 Prozent aufwenden, maximal jedoch 25 Euro.

Mehr Hilfe im Alltag

Nicht nur die Gesundheit der Pflegepatienten ist wichtig, zur Pflege gehört auch die Sicherstellung der alltäglichen Versorgung. Gerade Personen, die nur unter körperlichen Beeinträchtigungen leiden, brauchen vor allem Hilfe im Haushalt und beim Einkaufen. Hier werden in Zukunft Aufwendungen im Umfang von bis zu 104 Euro erstattet. Künftig sollen mehr Angebote, die nicht unter die Grundpflege fallen, wie z. B. Unterstützung beim Behördengang, erstattungsfähig sein.

Kurzpflege immer häufiger

Auch die Leistungen für die Kurzzeitpflege werden verbessert, hier werden pro Jahr 124 Euro mehr von der Pflegekasse übernommen, statt vier Wochen können die Betroffenen die Kurzzeitpflege nun bis zu acht Wochen nutzen: Dies ist zum Beispiel der Fall wenn ein Patient normalerweise von einem ambulanten Pflegedienst betreut wird, aber nach einem Krankenhausaufenthalt in einem Krankenhaus untergebracht werden muss.

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Verhinderungspflege kann hilfreich sein

Pflegende Angehörige, die aufgrund von Krankheit nicht selbst pflegen können oder eine Entlastung brauchen, können die sogenannte Verhinderungspflege in Anspruch nehmen. Wurden bisher maximal 1.550 Euro pro Jahr gezahlt, erstattet die Pflegeversicherung nun Leistungen Aufwendungen bis zu 2.418 Euro. Bis zu sechs Wochen sind nun möglich, zuvor waren es nur vier.

Finanztest Rechner: Welche Kosten anfallen

Im ihrem Test der privaten Pflegeversicherungen hat die Stiftung Warentest 2013 ausgerechnet, wie hoch die Aufwendungen für eine gute Pflege mindestens kalkuliert werden müssen. Anhand dieser Informationen hat unsere Redaktion berechnet, wie hoch die Versorgungslücke in den drei bzw. vier Pflegestufen ist. So besteht in der dritten Pflegestufe bei einer häuslichen Versorgung durch professionelle Pflegekräfte (Sachleistungen) auch 2015 immer noch eine Kostenlücke von mindestens 700 Euro, wobei hier nur die Grundpflege eingerechnet ist. Hauswirtschaftliche Leistungen sind in der Rechnung noch nicht enthalten.

Pflegeheim: Kostenlücke von über 1500 Euro pro Monat

Bei einer Unterbringung im Pflegeheim werden von der Pflegekasse bestenfalls die Kosten für die Pflege selbst, nicht aber für Unterbringung und Verpflegung gezahlt. Hier muss insgesamt mit mindestens 3000 Euro kalkuliert werden, in Pflegestufe 3 erheblich mehr. Bis zu 1.620 Euro übernimmt die Versicherung, bei Demenz werden auch nach dem neuen Gesetz keine Leistungen gewährt. Zusätzliche Zahlungen aus der eigenen Tasche sind also auf jeden erforderlich und können Betroffene erheblich belasten.

Die Kosten können sich auf über 200000 Euro summieren

Der Pflegebedürftige zahlt den Rest aus der eigenen Tasche: Ist das entsprechende Alter erreicht, zum Beispiel von Leistungen der Rentenversicherung. Oder die Ersparnisse müssen angetastet werden, doch diese werden schnell von den Zahlungen aufgefressen. Kann die pflege vom Betroffenen selbst nicht gezahlt werden, haften Angehörige. Wird ein Pflegepatient zehn Jahre in einem Heim gepflegt, summieren sich die Kosten schnell auf über 200.000 Euro. Für Ehe- oder Lebenspartner oder Kinder kann das schnell den finanziellen Ruin bedeuten.

Bundesgerichtshof: Angehörige verpflichtet zu zahlen

Der Bundesgerichtshof hat in einem spektakulären Urteil (AZ: XII ZR 148/09) die Haftung der Kinder bestätigt. Ein Mann musste für die verstorbene Mutter über 40.000 Euro an Pflegekosten nachzahlen, obwohl sie seit Jahrzehnten kein gutes Verhältnis hatten. Eine zusätzliche private Vorsorge ist also nicht nur erforderlich um sich selbst abzusichern, sondern auch die eigene Familie im Pflegefall nicht zu belasten.

Immer mehr Deutsche pflegebedürftig

Die Daten sprechen eine klare Sprache: 2012 haben insgesamt 2.396.654 Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung erhalten. Bis 2050 soll es nach Berechnungen von Experten in Deutschland 4,36 Millionen Pflegebedürftige geben. Hier sind dementiell erkrankte Personen, die Pflegeleistungen brauchen, aber noch gar nicht eingerechnet. Auch wenn es kein schönes Thema ist: Spätestens mit 30 sollte man sich mit dem Thema Pflegeversicherung befassen.

Private Pflegeversicherung schließt Kostenlücke

Denn egal ob häusliche Pflege, teilstationäre Betreuungsleistungen oder stationäre Behandlungspflege, die Pflegeversicherung Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen reichen auch nach den Verbesserungen ab 1. Januar 2015 nicht aus. Wer keine private Pflegeversicherung hat, zahlt die Kosten aus eigener Tasche. Doch wie bei der Vielfalt aus Angeboten das richtige finden? Nutzen Sie hier den kostenlosen, unverbindlichen TÜV-geprüften Vergleich und lassen Sie sich von Experten beraten.

Private Pflegeversicherung Leistungen 2016 – Diese drei Modelle gibt es

Grundsätzlich können Verbraucher zwischen drei Formen der privaten Pflegeversicherung wählen:
1. Pflegekostenversicherung
2. Pflegerentenversicherung
3. Pflegetagegeldversicherung (dazu gehört auch der 2013 eingeführte Pflege-Bahr)

Pflegekostenversicherung als Alternative

Die Pflegekostenversicherung erstattet die tatsächlich anfallenden Leistungen. Diese müssen allerdings nachgewiesen werden, was sehr umständlich sein kann. Zudem werden Unterkunft und Verpflegung in den entsprechenden Einrichtungen meist nicht übernommen. Wer in der eigenen Wohnung von Freunden oder Verwandten gepflegt wird, erhält meist nur sehr geringe Zahlungen.

Pflegerentenversicherung Leistungen in 2016

Die Pflegerentenversicherung zahlt mit dem Beginn der Pflegebedürftigkeit einen vorher vereinbarten Betrag pro Monat, über den frei verfügt werden kann. Besonders für ältere Personen kann dies eine Alternative sein, da sie bis ins hohe Alter abgeschlossen werden kann. Allerdings akzeptieren viele Versicherer nicht die gesetzliche Einordnung in die Pflegestufen, sondern verlangen eine eigene Begutachtung. Bei solchen Verträgen ist Vorsicht angebracht.

Pflegetagegeldversicherung und Pflege-Bahr

Die Pflegetagegeldversicherung ist die populärste Form der Pflegeversicherung, auch die 2013 eingeführte Bahr-Police zählt dazu. Hier erhalten die Versicherten einen bestimmten Betrag und können darüber frei verfügen. Ob sie in häuslicher Umgebung oder in einer vollstationären Einrichtung gepflegt werden, spielt also keine Rolle. Nachteil: die Beiträge können jederzeit steigen.

Die Pflegeversicherung und dessen Leistungen für das Jahr 2016

Pflege verursacht in jeder Pflegestufe weitaus höhere Kosten, als von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen werden. Zwar steigen die Leistungen ab 1. janur 2015 gegenüber 2014 deutlich an, dennoch ist die Pflichtversicherung nach SGB XI nicht ausreichen, um alle Kosten zu decken. Personen, die ein ausreichendes Pflegegeld erhalten wollen, wenn der pflegefalle eintritt, sollten daher eine private Zusatzabsicherung wählen.

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