Pflegeversicherung berechnen online

Die Pflegeversicherung ist seit 1995 eine feste Säule der Sozialversicherungen. Wie hoch der Beitragssatz ausfällt, hängt davon ab, in welchem Bundesland der Einzahler wohnt. in Sachsen muss der Versicherte deutlich mehr zahlen, als in den anderen Bundesgebieten. Dazu kommt, dass sich Arbeitnehmer und -geber die Beiträge gewöhnlich teilen. Durch die Nutzung des Rechners online, können Interessierte die genauen Beiträge berechnen lassen. 

Wie setzt sich der Beitrag zur Pflegeversicherung zusammen

Pflegeversicherung berechnen online

Pflegeversicherung berechnen online

Generell gilt, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber jeweils einen Teil der Pflegeversicherung übernehmen. Selbständige, Rentner und Freiberufler zahlen sämtliche Beiträge, da sie keinen Arbeitgeber besitzen. Die Höhe der Beiträge orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze. Verdient der Arbeitnehmer beispielsweise weniger als einen bestimmten Betrag, entfallen die zu zahlenden Beiträge. Im Jahr 2015 steigen die prozentualen Beiträge wieder ein wenig, daher ist eine neue Berechnung der korrekten Zahlen empfehlenswert. Mehr zu den Themen Pflegestufen, Härtefälle und der Pflegeversicherung.

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Arbeitnehmer und Arbeitgeber – So teilt sich der Beitrag auf

Regulär übernehmen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Anteil der Beiträge zur Pflegeversicherung. Wie hoch der Arbeitgeberanteil ausfällt, hängt vom Bundesland ab, in dem der Arbeitnehmer wohnt. Wer der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegt, muss jeweils 1,175 Prozent Beitrag zahlen. In Sachsen sind es 1,675 Prozent Arbeitnehmeranteil, der Arbeitgeber zahlt währenddessen nur 0,675 Prozent des Beitrages. Für Kinderlose kommt noch einmal ein Beitragszuschlag von 0,25 Prozent für den Arbeitnehmer hinzu.

Pflegeversicherung berechnen online Ausnahmen für Kinderlose auch in der Gleitzone

Dass kinderlose Familien einen höheren Beitrag in die Pflegeversicherung einzahlen müssen, regt die Gemüter seit einigen Jahren auf. Seit dem 1. Januar 2013 liegt der Beitragssatz bei 2,3 Prozent für Kinderlose. Die einzige Ausnahme hiervon sind kinderlose Menschen, die vor dem 1. Januar 1940 geboren wurden. Mitglieder, die das 23. Lebensjahr vollendet haben als auch Bezieher von ALG II sind davon betroffen, ebenso wie Wehr- und Zivildienstleistende. Zuschlagsfrei sind auch kinderlose Menschen mit Behinderung.

Alles rund um das Thema PKV und Pflegeversicherung. 

Der Beitrag lässt sich auch privat berechnen

Wenn man gerne einmal berechnen möchte, ob in der Gehaltsabrechnung die Beiträge zur Pflegeversicherung falsch berechnet wurden, kann man diverse Online Rechner nutzen, um sich zu vergewissern. Versicherungen wie die Allianz oder DKV bieten geeignete Rechner ein, in denen man nur das eigene Gehalt brutto eingeben muss. Im Anschluss wird noch ausgewählt, ob man in Sachsen, oder einem anderen Bundesland lebt. Anhand dessen kann das Formular mittels einer Formel leicht berechnen, wie hoch die Abgaben zur Pflegeversicherung ausfallen müssten.

Die Lücke der Versorgung berechnen lassen auch für Kinderlose

Eine private Pflegeversicherung wird immer dann empfohlen, wenn eine Versorgungslücke bei der späteren Pflegebedürftigkeit zu erwarten ist. Wie hoch diese sein wird, kann man sich leicht ausrechnen anhand der Auszahlung der gesetzlichen Pflegeversicherung und den Zahlungen von Pflegegeld, die bei den jeweiligen Pflegestufen anfallen. Zieht man die Rente und das, was man von der Pflegeversicherung erhält vom Pflegegeld ab, erhält man den Betrag, der übrig bleibt. Die sogenannte Versorgungslücke. Anhand dessen lässt sich auch eine geeignete private Police finden.

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Höhe des Pflegegeldes mittels Pflegestufe und Begutachtungsrichtlinien errechnen online

Ein geeigneter Rechner hilft auch dabei, die Höhe des Pflegegeldes zu berechnen, wenn man erst einmal weiß, welche Pflegestufe man erhalten wird und vor allem, welche Gleitzone jeweils dabei Verwendung findet. Häufig sind nämlich die jeweiligen Einstufungen zwischen zwei Pflegestufen angesiedelt. Es besteht dann auch die Option, ein höheres Pflegegeld zu erhalten. Solche Rechner sind online zu finden und in der Regel kostenlos. Zu bedenken ist, dass die Rechner im Gegenzug nur einen ungefähren Wert ermitteln, der vom tatsächlichen Betrag leicht abweichen kann.

Mehr zum Thema Pflegegeld und den Beitrag für eine Pflegeversicherung.

Die Veränderungen bis 2016 und die Begutachtungsrichtlinien bei der Berechnung der Pflegestufe

seit 2009 hat sich in punkto Pflegesachleistungen einiges verändert. Vor 2009 erhielt ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe II einen Höchstsatz von 980 Euro. Im Jahr 2012 erhöhte sich der Betrag auf 1.100 Euro. Dieser hat sich seit 2013 auch nicht mehr verändert. Es kommt allerdings immer darauf an, wie schwer die Beeinträchtigung ist. Falls nicht erforderlich, wird von der Pflegeversicherung auch weniger gezahlt und nur in Härtefällen auf eine so hohe Auszahlung, oder höher, zurückgegriffen.

Wie hoch die Brutto Beiträge in der PKV ausfallen

Wer sich in der PKV versichern lässt, muss die gleichen Beitragssätze zahlen, die vom Gesetzgeber vorgegeben sind. Dadurch, dass in den meisten Fällen hauptsächlich Selbständige oder Freiberufler eine PKV abschließen, müssen diese den vollen Beitragssatz bezahlen, der sich nach 2014 auf 2,35 Prozent beläuft. Schließt ein Arbeitnehmer eine Kranken- und Pflegeversicherung bei der PKV ab, teilt er sich den Beitrag auf dem typischen Weg mit dem Arbeitgeber. Auch hierbei gelten die Vorgaben für Sachsen und dass diese einen höheren Beitrag zahlen müssen.

Gehaltsabrechnungen: Privat vorsorgen wird immer empfohlen

Wenn man die Pflegeversicherung berechnen möchte, bieten viele Versicherungen einen passenden Rechner an, den man online nutzen kann. Hier werden sowohl Beitragssatz von Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber berechnet. Lebt man in Sachsen, muss man mit höheren Abgaben rechnen. Ebenso werden kinderlose Menschen zur Kasse gebeten, die einen Beitragszuschlag zahlen müssen. Die private Absicherung zusätzlich ist immer empfehlenswert, um eine Versorgungslücke auszuschließen und seine eigenen Kinder nicht mit finanziellen Belastungen zu konfrontieren. Auch hier können Sie mehr zu den Testergebnissen von Stiftung Warentest und Co erfahren. 

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Quellen:

  • Internetdokument Bundesministerium für Gesundheit. Online verfügbar unter: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/beitragssatz-beitragshoehe/beitragszuschlag-fuer-kinderlose.html, zuletzt überprüft am 20.01.2015
  • Internetdokument Lohn Info. Online verfügbar unter: http://www.lohn-info.de/beitragsberechnung.html, zuletzt überprüft am 20.01.2015
  • Internetdokument Wikipedia. Online verfügbar unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)#Beitr.C3.A4ge_zur_Pflegeversicherung, zuletzt überprüft am 20.01.2015
  • Internetdokument YouTube. Online verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=SCWuCG0HWnQ, zuletzt überprüft am 20.01.2015